Oberschwappach
Humor

"Traum" und "Genuss" auf Otis Bühne

Thomas Klug alias Lubber und Matthias Schmelzer als Babbo traten auf der Oberschwappacher Weindunstbühne auf.
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Drei fränkische Humoristen: Thomas Klug alias Lubber, Oti Schmelzer und Matthias Schmelzer alias Babbo (von links) leben den fränkischen Dialekt.  Christiane Reuther
Drei fränkische Humoristen: Thomas Klug alias Lubber, Oti Schmelzer und Matthias Schmelzer alias Babbo (von links) leben den fränkischen Dialekt. Christiane Reuther
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Mit einem grandiosen Auftritt begeisterten Thomas Klug alias Lubber und Matthias Schmelzer alias Babbo das Publikum als Gäste auf der Weindunstbühne des Oberschwappacher Humoristen Oti Schmelzer. Bei zwei Veranstaltungen vor vollem Haus blieb kein Auge trocken. Das junge Humoristen-Duo startete einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln der Gäste. Tosender Applaus war am Ende der Vorstellung der Dank des Publikums für die beiden Oberschwappacher Urgewächse.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Matthias Schmelzer ist der Neffe des Oberschwappacher Humoristen Oti Schmelzer, der regelmäßig bei der Fernsehsendung "Fasnacht in Franken" in Veitshöchheim auftritt. Oti Schmelzer freute sich, den beiden jungen Oberschwappacher Humoristen Gelegenheit geben zu können, auf der Weindunstbühne aufzutreten. Nicht zu viel versprach Oti Schmelzer, als er das Duo als einen "Traum" und einen "Genuss" ankündigte.

Mit ihrem Programm "Zweiter erster Versuch", einem Sammelsurium aus den Auftritten der letzten Jahre, schafften die beiden Oberschwappacher Thomas Klug und Matthias Schmelzer eine Punktlandung. Als Lubber und Babbo standen sie erstmals im Jahr 1995 gemeinsam als Büttenredner auf der Oberschwappacher Faschingsbühne. Ihre gemeinsame Karriere beendeten sie jedoch im selben Jahr, wie sie dem Publikum erzählten. Der Grund ist einfach: In Oberschwappach gab es seit dieser Zeit keine Büttensitzung mehr. "Es lag aber nicht an uns beiden", scherzte das Duo.

Das zehn Jahre später angestrebte Comeback der beiden wurde verschoben und ließ weitere fünf Jahre auf sich warten. Seit 2011 stehen die beiden nun in ihrer Rolle als Lubber und Babbo wieder im Rampenlicht der großen fränkischen Faschingsbühnen. Timo Gallena, ehemaliger Sitzungspräsident aus Albertshofen bei Kitzingen, dem das Duo bestens bekannt ist, ließ es sich nicht nehmen, das Programm der beiden Humoristen zu moderieren. Gallena selbst streute Gedichtli, ein Stuhlkreisspiel und eine Glückslotterie ins Programm.

Witze, Klamauk, Humor und Magie standen bei Lubber und Babbo im Mittelpunkt ihres Programms. Als Kapitän und Gast hinterließen sie ihre Spuren auf einer Kreuzfahrt. Als humoristische Zeitreisende wohnten die Vortragskünstler der offiziellen Eröffnung des Berliner Flughafens im Jahre 2031 bei.

In ihrer Paraderolle glänzten Lubber und Babbo als Bauarbeiter. Mit einem Rap verabschiedeten sich die Humoristen von der Weindunstbühne; sie geizten nicht mit lautstark geforderten Zugaben.

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