Haßfurt
Auszeichnung

Tony Oehm freut sich über Physikpreis

Tony Oehm aus Haßfurt-Sylbach erfuhr Anerkennung auf akademischer Ebene. Die Uni Erlangen zeichnete seine Facharbeit aus.
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Tony Oehm freut sich über den Fachpreis in Physik. Foto: Harald Sippel
Tony Oehm freut sich über den Fachpreis in Physik. Foto: Harald Sippel
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Was haben Primzahlen, Superkondensatoren und neuronale Themen gemeinsam? Es sind drei der Themen, mit denen Abiturienten aus der Metropolregion Nürnberg einen Dr.-Hans-Riegel-Preis gewonnen haben.


Abiturient in Haßfurt


Tony Oehm aus Haßfurt-Sylbach ist einer der glücklichen Gewinner. Der 18-Jährige hat heuer sein Abitur am Regiomontanus-Gymnasium in Haßfurt abgelegt.

Seine Facharbeit (W-Seminararbeit im Fach Physik) hat er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg eingereicht. Das Thema: "EcoCaps - Entwicklung ökologisch nachhaltiger Superkondensatoren aus biologischen Abfallprodukten, effizienzsteigernd angewandt in Rekuperationssystemen".


42 Mitbewerber

Insgesamt wurden in fünf Kategorien die ersten drei Preisträger geehrt. Im Fach Physik haben neben Tony Oehm weitere 42 Mitstreiter an der Fakultät ihre Arbeiten eingereicht. Der junge Mann freut sich nun über 600 Euro, mit denen der 1. Preis dotiert ist.

Die Schule erhält ebenfalls einen finanziellen Obolus (150 Euro), über den sich Max Bauer, Schulleiter des Regiomontanus-Gymnasiums in Haßfurt freute. Bauer, der bei der Feierstunde in Erlangen dabei war, zeigte sich stolz über die erfolgreiche Teilnahme des jungen Mannes.

Neben dem Preisgeld wird Tony Oehm der Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen angeboten. Der Abiturient wird in das Alumni-Programm der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung aufgenommen. Die Stiftung des ehemaligen Haribo-Mitinhabers Hans Riegel engagiert sich in der Bildungsförderung und will junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft unterstützen.

Die Arbeit von Tony Oehm, der im Laufe seiner Schulzeit an verschiedenen außerschulischen Forschungsprojekten, darunter "Jugendforscht", teilnahm, bewertete eine Expertenjury aus Forschern der Fakultät in Ertlangen nach wissenschaftlichen Kriterien. Das Augenmerk lag auf kreativen Themen sowie einem praktischen Eigenanteil, der in Form von Experimenten in der Facharbeit dargelegt war.
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