Obertheres
Sitzung

Thereser Verwaltung zieht in die Schule um

Die VG Theres verlegt ihre Arbeit nach Dampfach, damit das Verwaltungsgebäude in Obertheres saniert werden kann.
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Für die Dauer der Umbauarbeiten im Oberthereser Verwaltungsgebäude wird die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Theres ihren Sitz in der Dampfacher Grundschule haben.  Christian Licha
Für die Dauer der Umbauarbeiten im Oberthereser Verwaltungsgebäude wird die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Theres ihren Sitz in der Dampfacher Grundschule haben. Christian Licha

Wenn alles nach Zeitplan läuft, können die neuen Räume im Verwaltungsgebäude Theres in Obertheres bereits im Sommer 2020 in Betrieb genommen werden. In der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Theres beschlossen die Verbandsräte der drei Mitgliedsgemeinden Theres, Wonfurt und Gädheim die Umbauarbeiten in dem Gebäude, dessen Ausstattung schon 40 Jahre alt ist.

Ihr vorübergehendes Domizil wird die Verwaltungsgemeinschaft während der Sanierungsarbeiten in der Grundschule Dampfach haben. Der Umzug dorthin ist für den September geplant, so dass von Oktober 2019 bis Mai 2020 die Bauarbeiten ausgeführt werden können. Ab Juni oder Juli nächsten Jahres soll dann sowohl für die Angestellten als auch für die Bürger ein attraktiver Verwaltungsbau in Obertheres zur Verfügung stehen. Mit moderner technischer Ausstattung sowie einer zentralen Anlaufstelle für die Bürger sollten die Wartezeiten verkürzt und die Bearbeitung effektiver sein, erklärte der Thereser Bürgermeister und Gemeinschaftsvorsitzender Matthias Schneider (CSU).

Geschätzte Kosten in Höhe von insgesamt knapp 1,1 Millionen Euro wurden für die gesamte Maßnahme ermittelt. Hierin sind auch 37 000 Euro enthalten, die vor allem für Elektro- und Netzwerktechnik in die Dampfacher Schule investiert werden müssen, um sie den Anforderungen der Veraltung gerecht zu machen.

Gemeinde- und Verbandsrat Uwe Stühler schlug vor, zusätzlich zu den geplanten Arbeiten am Verwaltungsgebäude in Theres eine Photovoltaikanlage zu installieren. Das Gremium sprach sich ebenfalls dafür aus, wenn eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die in Auftrag gegeben wird, ein positives Ergebnis bringt.

In der Sitzung wurde auch der Haushalt für das laufende Jahr beraten und beschlossen. Der Haushaltsplan schließt mit einem Volumen von 1 776 000 Euro im Verwaltungshaushalt und 998 800 Euro im Vermögenshaushalt ab. Die Verwaltungsumlage, die die Gemeinden je Einwohner bezahlen müssen, erhöht sich von 145 Euro im Jahr 2018 auf aktuell 158 Euro. Dieser Anstieg ist den Personaländerungen geschuldet. Die Stelle des Kämmerers wurde bereits 2018 neu besetzt und die Stelle eines Bautechnikers neu geschaffen. Die Bauamtsleitung wird in diesem Jahr neu ausgeschrieben und eine neue Stelle für den Bereich EDV und Beschaffungswesen ist geplant. Die Investitionen werden im Haushaltsjahr 2019 durch Rücklagenentnahme und Aufnahme eines Kredits in Höhe von 200 000 Euro finanziert. Die Erhebung einer Investitionsumlage ist nicht vorgesehen.

Der Sachaufwand der Schule für Personal, Strom und Heizung ist geringfügig um rund 5000 Euro gesunken. Durch einen Rückgang der Schülerzahl auf jetzt 233 steigt die Schulumlage jedoch von 1950 auf 1960 Euro je Verbandsschüler.

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