Oberaurach
Aussprache

Steht das Gras in Fatschenbrunn höher?

In anderen Ortsteilen werde bei der Friedhofspflege mehr getan, monierte ein Bewohner des Oberauracher Ortsteils Fatschenbrunn in der Bürgerversammlung.
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Als eines der kommenden Projekte steht die Neugestaltung des Friedhofs in Fatschenbrunn auf der Agenda der Gemeinde.Christian Licha
Als eines der kommenden Projekte steht die Neugestaltung des Friedhofs in Fatschenbrunn auf der Agenda der Gemeinde.Christian Licha

Zur Bürgerversammlung fanden rund 40 Fatschenbrunner den Weg ins Mehrzweckhaus. Neben einem Rückblick auf bisherige Projekte im Oberauracher Ortsteil ging Bürgermeister Thomas Sechser auf anstehende Maßnahmen ein. So stehe die Befestigung des Sportplatzparkplatzes genauso auf der Agenda wie die Neugestaltung des Friedhofs.Dort sollen die Wege optimiert werden und der Gemeinderat müsse sich Gedanken machen, wie mit der renovierungsbedürftigen Aussegnungshalle umgegangen werden solle.

Ebenso werde die Erschließung eines Neubaugebiets geplant, für das Flächen hinter der Straße "Hohe Wart" vorgesehen sind. Die Kreisstraße HAS 31, die Fatschenbrunn mit Unterschleichach verbindet, steht laut Sechser auf dem Ausbauplan des Landkreises. Dort sei ein Vollausbau vorgesehen, der einen neuen Unterbau und eine Verbreiterung beinhalte. Allerdings habe der Landkreis die Maßnahme erst 2023 eingeplant, so Sechser.

In der Diskussion bemängelte Felix Ortegel die fehlende Rasenpflege auf dem Spielplatz und dem Friedhof. Seinem Eindruck nach werde in anderen Ortsteilen mehr getan als in Fatschenbrunn. Ortegel, der auch Vorsitzender des Feuerwehrvereins ist, hob hervor, dass die Ehrenamtlichen der Feuerwehr freiwillig die Gartenpflege rund um das Mehrzweckhaus übernehmen und dadurch die Gemeinde in ihren Aufgaben entlasten. Bürgermeister Sechser sagte zu, die Angelegenheit zur Prüfung an den Bauhof weiterzuleiten.

Hermann Hümmer stellte die Frage, wie sich die Gemeinde die Pflege der Ausgleichsflächen in der Flur vorstelle. Das sei nur unter Mithilfe der Bürger möglich, erklärte Sechser, der damit auf die Landwirte zugehen wolle. Ein anderer Bürger meinte, dass ein Landschaftspflegeverband hier die Gemeinde entlasten könnte.

Der Landkreis Haßberge sei der einzige in Unterfranken, in dem es diese Institution nicht gebe. Sechser sagte dazu, dass man das nur anregen könne, was auch schon geschehen sei. Als Gemeinde habe man es aber nicht in der Hand, was diesbezüglich geschehe.

Edwin Oppelt vermisste in den Ausführungen des Bürgermeisters eine Aussage zum mangelhaften Pflaster rund ums Mehrzweckgebäude. Er verwies auch auf die Unfallgefahr und dass die Gemeinde dann bei Schäden hafte. Die neuen Pflastersteine seien schon vor langer Zeit geliefert worden, aber die beauftragte Baufirma führe die Arbeiten nicht aus.

Der Bürgermeister sieht die Gemeinde hier außen vor, denn man habe keinen Vertrag mit der Firma, da es sich um eine Maßnahme der Teilnehmergemeinschaft Fatschenbrunn handle. Nur das Amt für ländliche Entwicklung könne die Firma verklagen, um in der Sache vorwärts zu kommen.

Einige Bürger machten auf gefährliche Situationen in der Lindenstraße aufmerksam. Hier parke ein Anwohner ständig auf der Straße, so dass die Sattelzüge, die hier regelmäßig verkehren und eine nahe gelegene Firma anfahren, Probleme bei der Durchfahrt hätten. Auch Fußgänger seinen schon gefährdet worden.

Bürgermeister Sechser erklärte, dass das Parken auf der Straße erlaubt sei, wenn die Straße trotzdem noch in einer Breite von mindestens 3,10 Meter befahrbar sei. Das Gemeindeoberhaupt appellierte aber an die Einsicht des Anwohners, denn zum Dauerparken sei das eigene Grundstück besser geeignet.

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