Knetzgau
Kommunalwahl

Stefan Paulus tritt in Knetzgau wieder an

Christliche Wählergemeinschaft und SPD stellten den 52-Jährigen als Kandidaten für eine dritte Legislaturperiode als Bürgermeister in Knetzgau auf.
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Der Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus (CWG/SPD) wurde erneut mit überwältigender Mehrheit nominiert. Die Bilder zeigen ihn beim Besuch der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Mitte) im vergangenen Juli. Christiane Reuther/Archiv
Der Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus (CWG/SPD) wurde erneut mit überwältigender Mehrheit nominiert. Die Bilder zeigen ihn beim Besuch der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (Mitte) im vergangenen Juli. Christiane Reuther/Archiv

Der amtierende Knetzgauer Bürgermeister Stefan Paulus (CWG/SPD) will weiter an der Spitze der Gemeinde tätig sein. Der 52-Jährige wurde mit einer Gegenstimme erneut für eine Kandidatur bei der Kommunalwahl im März 2020 nominiert. Bei der Veranstaltung am Dienstagabend im voll besetzten Siedlerheim informierten sich über 50 Bürger über Ideen und Projekte, die Paulus in den kommenden sechs Jahren umsetzen möchte.

Knetzgaus Dritte Bürgermeisterin Susanne Haase-Leykam (CWG) und Edgar Wegner (SPD) schlugen Paulus als Kandidaten ihrer Parteien vor. Sie verwiesen auf seine erfolgreiche Arbeit in den vergangenen knapp zwölf Jahren. Dazu zählten sie die Schulsanierung, den Bau der Seniorenheime sowie die Städtebau- und Dorferneuerungsmaßnahmen. Karl Weidenfelder aus Oberschwappach bezeichnete Paulus als einen vorbildlichen Bürgermeister, der soziale Themen umsetze, Visionen habe und bestens vernetzt sei.

Paulus versprach, dass er mit seiner Erfahrung, Engagement und besten Kontakten auch weiterhin die Gemeinde Knetzgau nachhaltig und erfolgreich voranbringen wolle. Dabei sieht er nicht nur die Pflichtaufgaben wie Straßensanierungen und die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung als wichtig an. "Wer mich als Bürgermeister möchte, der kann sicher sein, dass ich mehr erreichen möchte. Knetzgau muss Vorbild und Zugpferd für unsere Region sein", so Paulus.

Beim Thema Main sei dies bereits deutlich spürbar mit der Planung eines Maininformationszentrums. Ein weiteres Thema sei die Verbesserung im Pflegebereich. Hier möchte Paulus Tages- und Kurzzeitpflegeplätze in die Gemeinde holen und die ärztliche Versorgung sichern und ausbauen. Dafür böten sich Chancen bei der Sanierung des Rathausumfeldes, auf dem Wohnungen, eine Arztpraxis oder ein Eiscafé vorstellbar wären. Zum Thema Wohnen bemerkte Paulus, dass er und der gesamte Gemeinderat sich einig seien, dass hier flächensparender agiert und neue Wohnmodelle geschaffen werden müssen. "Jung und Alt unter einem Dach" lautet sein Credo. Weiterhin sprach Paulus die Dorferneuerungen in Zell, Hainert und Unterschwappach sowie die Fortsetzung der Sanierung "Schwarzer Adler" in Westheim und den Neubau einer Kindertagesstätte in Knetzgau an.

Den geplanten Skaterpark und das Mehrgenerationenhaus bezeichnete der Bürgermeister ebenfalls als Pflichtaufgabe. Paulus möchte weiterhin die Bürger bei allen Projekten mit einbinden. Dies funktioniere bereits sowohl beim Bündnis für Familien und Senioren als auch bei den Planungen für verschiedene Maßnahmen wie der Umgestaltung des Schlossparks in Oberschwappach oder der Realisierung der Skateranlage in Knetzgau. Dafür dankte er allen Mitstreitern aus der Bevölkerung, dem Gemeinderat sowie der CWG und SPD, ohne deren Unterstützung viele Projekte nicht realisierbar wären.

Paulus will zudem das Engagement der Bevölkerung weiter ausbauen. Dafür will er ein eigenes Förderprogramm anschieben mit folgendem Inhalt: Projekte aus den Dorfgemeinschaften und Vereinen werden von der Gemeinde gefördert, wenn sie dem Zusammenhalt im Dorf, dem Umweltschutz und dem Miteinander von Jung und Alt dienen.

Stefan Paulus wird es auf jeden Fall mit einem Gegenkandidaten zu tun haben. Die Grünen haben Benjamin Schraven als ihren Bewerber für das Bürgermeisteramt aufgestellt. Die Frage ist, was die CSU tun wird. Dem Vernehmen geht die Tendenz dahin, dass die CSU keinen eigenen Kandidaten bringen wird.

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