Rentweinsdorf
Kommunalwahl

Stefan Horn tritt mit der RUL in Rentweinsdorf an

In Gräfenholz hat sich die Rentweinsdorfer Unabhängige Liste gebildet und einen Bürgermeisterkandidaten nominiert.
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Stefan Horn (links) ist Bürgermeisterkandidat in Rentweinsdorf. Willi Andres, Vorsitzender der neu gegründeten RUL, gratulierte dem Kandidaten. RUL
Stefan Horn (links) ist Bürgermeisterkandidat in Rentweinsdorf. Willi Andres, Vorsitzender der neu gegründeten RUL, gratulierte dem Kandidaten. RUL

In der Parteienlandschaft in Rentweinsdorf gibt es eine Wählergruppe mehr. Die Rentweinsdorfer Unabhängige Liste (RUL) hat sich am Dienstag in der Gastwirtschaft Iffland in Gräfenholz konstituiert. Stefan Horn aus Treinfeld wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März 2020 nominiert.

In Rentweinsdorf wird es auf jeden Fall einen neuen Bürgermeister geben. Der Amtsinhaber Willi Sendelbeck (SPD) tritt nicht mehr an. Die SPD hat bereits einen Bewerber aufgestellt. Das ist Steffen Kropp (30 Jahre), Verwaltungsmann in der Gemeinde Untersiemau.

Wie Willi Andres sagte, ist es das Ziel der RUL, von der "großen Politik" wegzukommen und ortsbezogene Politik zu gestalten. Die Spitze der RUL setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender ist Willi Andres, Zweiter Vorsitzender Stefan Horn, Kassier David Krug und Schriftführer Andreas Schramm. Beisitzer sind Stefan Lang, Jonas Wagner, Maximilian Wunner und Marco Behütuns.

Der Bürgermeisterkandidat Stefan Horn ist 51 Jahre alt und von Beruf Technologe für Spritzgusstechnik. Er wohnt mit seiner Lebenspartnerin in Treinfeld. Bei der Firma Valeo in Fischbach ist er Zweiter Betriebsratsvorsitzender und Aufsichtsrat in der FTE Group Holding GmbH.

Politisch aktiv war er in der Jungen Union in Rentweinsdorf, wo er mit 35 Jahren ausschied. Bei der letzten Wahl war er auf der Liste der CSU als Freier Wähler. "Ich kam im Jahr 2017 als Nachrücker in den Gemeinderat und bin Dritter Bürgermeiser der Marktgemeinde Rentweinsdorf", stellte sich Horn vor.

Auch in seinem Wohnort ist er aktiv: als Zweiter Feuerwehrkommandant und Zweiter Vorsitzender des Bürgervereins Treinfeld. "Ich möchte als Bürgermeister Ansprechpartner für alle Gemeindebürger sein und eine transparente Kommunalpolitik betreiben. Parteipolitisches Geplänkel liegt mir nicht. Ich möchte, dass alle im Gemeinderat, gleich welcher Partei sie angehören, an einem Strang ziehen, zum Wohle unserer Gemeinde, um diese nach vorne zu bringen."

Entscheidungen im Gemeinderat sollen nach seiner Ansicht transparent und nachvollziehbar sein. "Die Erweiterung des Kindergartens muss vorangetrieben werden und Straßensanierungen dürfen nicht aus den Augen verloren werden, wobei alle Förderprogramme ausgeschöpft werden sollen", sagte Stefan Horn. Wichtig ist für ihn, sachlich miteinander umzugehen, auch wenn man verschiedener Meinung ist.

Vorsitzender Willi Andres dankte dem Kandidaten für die Bereitschaft, sich der Wahl für das Bürgermeisteramt zu stellen. Er wies darauf hin, dass alle, die der RUL bis zum 31. Oktober beitreten, als Gründungsmitglieder geführt werden.

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