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Haßfurt
Eishockey

Zwei weitere Endspiele für die Haßfurter Hawks

Mit zwei Siegen gegen die direkte Konkurrenz der Landesliga-Aufstiegsrunde könnte der ESC seine Aufholjagd vorläufig krönen.
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Auch wenn der "Hexer" Martin Hildenbrand derzeit meist die Nummer 2 hinter Timo Jung ist, drückt der Keeper seinen Hawks von der Bank aus fest die Daumen. Am Freitag in Moosburg und am Sonntag gegen Kempten sollen am Faschingswochenende möglichst wieder zwei Siege eingefahren werden.  Foto: Ralf Naumann
Auch wenn der "Hexer" Martin Hildenbrand derzeit meist die Nummer 2 hinter Timo Jung ist, drückt der Keeper seinen Hawks von der Bank aus fest die Daumen. Am Freitag in Moosburg und am Sonntag gegen Kempten sollen am Faschingswochenende möglichst wieder zwei Siege eingefahren werden. Foto: Ralf Naumann

Trotz der letzten fünf Siege in Serie haben die Haßfurter Hawks (6. Platz/17 Punkte) ihr Ziel noch nicht erreicht. Nach dem Wochenende soll es nach den Vorstellungen der Mannschaft und Trainer Volker Hartmann aber soweit sein.

Und mit Erfolgen am Freitag beim Tabellennachbarn EV Moosburg (5./18) sowie am Sonntag gegen den ESC Kempten (4./20) könnte der Sprung auf den vierten Tabellenplatz der Landesliga-Aufstiegsrunde nach bislang erfolgreicher Aufholjagd tatsächlich gelingen.

Landesliga, Aufstiegsrunde

EV Moosburg - ESC Haßfurt (Freitag, 19.30 Uhr)

Dafür würden sich "die Jungs weiter so engagieren und kämpfen, wie in den letzten Wochen", ist Hartmann überzeugt. Das einzige Problem: "Moosburg und Kempten haben leider das gleiche Ziel vor Augen. Ich erwarte also wie schon in Dingolfing und gegen Buchloe ebenso umkämpfte und enge Partien."

Schon beim zweiten Auftritt am Freitag in der "Clariant-Arena" rechnet Hartmann "mit einem hochmotivierten Gastgeber, der ähnlich wie wir das Feld von hinten aufrollen will" und verweist auf die sogenannte "Fieberkurve" des EVM: Nach drei Siegen zum Auftakt - darunter der 7:5-Erfolg in Haßfurt am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde - gab es danach vier Niederlagen am Stück mit teils deftigen Ergebnissen.

Doch das Team um den ehemaligen DEL-Routinier Peter Abstreiter hat sich gefangen und am vergangenen Wochenende gegen Amberg und in Bad Aibling ebenfalls sechs Punkte eingefahren. "Ganz klar: Sollten wir dort leer ausgehen, war es das aller Voraussicht nach mit der Aufstiegsrunde. Immerhin hat Moosburg ebenso viel Druck wie wir. Ich rechne deshalb mit einem harten Kampf."

ESC Haßfurt - ESC Kempten (Sonntag, 18.30 Uhr)

Das dürfte am Faschingssonntag im vermutlich wieder einmal vollen Stadion Am Großen Anger nicht anders sein, wenn die Kemptener Sharks Gegner beim möglicherweise schon letzten Haßfurter Heimspiel sind. "Ich hoffe , dass wir nach dem zweiten direkten Duell am Wochenende mit einem Aufstiegskonkurrenten weiter im Rennen sind", macht Hartmann deutlich, dass das vorzeitige Saisonaus "nicht zur Debatte" steht.

"Ich gehe von einem erneuten Kampfspiel aus und glaube, dass wir die Nase vorne haben", betont er und verweist auf den starken Willen der Haßfurter Puckjäger. Ihm ist bewusst, dass das Team seines Kollegen Carsten Gosdeck, das im ersten Aufeinandertreffen mit 8:6 die Oberhand behielt, ihren derzeitigen vierten Platz unbedingt verteidigen möchte. Die Sharks, mit bislang 65 Treffern die torgefährlichste Mannschaft der Aufstiegsrunde und dem besten Torverhältnis, werden ein weiterer Prüfstein. "Die gesamte Mannschaft und ich wünschen uns, dass unsere Fans uns wie schon gegen Buchloe den Rücken stärken und uns bedingungslos nach vorne peitschen. Was dann möglich ist, haben wir gegen Buchloe gesehen.

Verzichten muss Hartmann an diesem Wochenende auf David Franek, der privat verhindert ist. Georg Lang fällt vermutlich verletzt aus. Dagegen dürfte Timo Zürcher nach überstandener Erkrankung wieder im Kader stehen.

ESC Haßfurt: Jung, Hildenbrand - Hora, Thebus, Stahl, Köder, Cypas, Marx, Faust, Breyer - Hornak, Stach, Kohl, Persch, Trübenekr, Masel, Babkovic, Dietrich, Zürcher, Kratschmer.

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