Zeil am Main
Kegeln

Zeilern steht eine lange Auswärtsfahrt bevor

Der SKK Gut Holz Zeil macht in der 2. Bundesliga eine Pause, ist aber im Pokal gefordert.
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Patrick Löhr will in Zechin mit seinem Team ins Pokal-Achtelfinale einziehen.  Foto: Ralf Naumann
Patrick Löhr will in Zechin mit seinem Team ins Pokal-Achtelfinale einziehen. Foto: Ralf Naumann

Nachdem der Kegelalltag in der 2. Bundesliga am Wochenende Pause hat, nimmt der DKBC-Pokal wieder Fahrt auf. Auf dem Programm steht für die verbliebenen 32 Mannschaften, darunter auch der SKK Gut Holz Zeil, die 3. Runde des deutschen Pokals. Für die Zeiler geht es zur SG Zechin, die in Brandenburg nahe der polnischen Grenze beheimatet ist.

Nachdem Zechin aufgrund der Spielabsage des SKC SpVgg Weiden kampflos in die 3. Runde einzog, wollen es die Zeiler der SG nicht so einfach machen. Die "Greens", wie sich die Brandenburger selbst bezeichnen, lassen seit einigen Jahren in der brandenburgischen Verbandsliga die Kugeln rollen. Nachdem das Team aus dem Landkreis Märkisch-Oderland zuletzt die Plätze 6 (2017/18) und 3 (2018/19) in der Abschlusstabelle erreichte, kann die SG Zechin derzeit eine ausgeglichene Bilanz von 6:6 Punkten vorweisen. Damit steht das Team aktuell auf Rang 4. Das letzte Spiel gewannen die Gastgeber mit 6:2 beim SV Arnsdorf und holten sich damit Rückenwind für den Pokal.

Was dem externen Beobachter beim genaueren Betrachten sofort ins Auge sticht, sind die doch geringeren Ergebnisse, die dabei auf den brandenburgischen Bahnen gespielt werden. So erzielten die Greens in ihren sechs Spielen nie mehr als 3313 Kegel. Der Mannschaftsschnitt liegt bei 3202 Kegeln.

Die Zeiler können dem gegenüber mit einem Mannschaftsschnitt von 3510 Kegeln satte 300 Kegel pro Spiel im Schnitt mehr vorweisen. Doch das Team der SG Zechin um Karsten Glatzer (Heimschnitt 574), Robert Lehmpfuhl (564), Karsten Trabs (562), Thomas Buchholz (529), Daniel Schneider (523), Andy Seidemann (523) wird sich nicht vor dem Zweitligisten verstecken, sondern versuchen, den Heimvorteil zu nutzen.

Achtelfinale ist eingeplant

"Die SG Zechin ist völliges Neuland", sagt der Zeiler Patrick Löhr, der sich mit seiner Mannschaft den Einzug ins Achtelfinale fest vorgenommen hat. "Wir haben uns ausführlich mit den Zahlen der Gastgeber auseinandergesetzt, wissen aber, dass diese mit unseren nicht zu vergleichen sind. Die dortigen Bahnanlagen sind um einiges schwerer zu bespielen. Daher fällt es uns schwer, die Gastgeber realistisch einzuschätzen."

Wie auch das Heimteam können die Unterfranken ein Punktekonto von 6:6 vorweisen. Nach dem letztwöchigen Heimsieg gegen Old School Kaiserslautern müssen die Zeiler wieder an ihre Leistungsgrenze gehen, um bestehen zu können. Aus diesem Grund hat das Zeiler Bundesligateam den Fokus im Training auf die bevorstehende Pokalhürde gerichtet und tritt gut vorbereitet die mehr als 500 Kilometer lange Fahrt an die Oder an.

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