Zeil am Main
Kegeln

Zeiler wollen beim Schlusslicht SC Luhe-Wildenau jubeln

Der SKK Gut Holz Zeil steht bei vier Siegen am Stück. Die Serie soll beim SC Luhe-Wildenau fortgesetzt werden.
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Marco Endres will sich mit dem SKK Gut Holz Zeil beim Tabellenletzten SC Luhe-Wildenau keinen Ausrutscher erlauben.  Foto: Ralf Naumann
Marco Endres will sich mit dem SKK Gut Holz Zeil beim Tabellenletzten SC Luhe-Wildenau keinen Ausrutscher erlauben. Foto: Ralf Naumann

Nach der einwöchigen Pause greifen die Kegler des SKK Gut Holz Zeil Samstag wieder zur Kugel in der 2. Bundesliga. Die Zeiler sind am Samstag (13 Uhr) beim aktuellen Schlusslicht SC Luhe-Wildenau zu Gast.

Die Oberpfälzer brachten bereits im Spieljahr 2017/18 ein Gastspiel in der 2. Bundesliga hinter sich. Nach dem Titel in der Bayernliga gelang der Sprung in Deutschlands zweithöchste Spielklasse. Doch nach nur drei Siegen aus 18 Spielen musste das Team um den Macher des SC, Michael Grünwald, nach nur einem Jahr wieder den Gang in die Bayernliga antreten. Durch die erneute Meisterschaft im Jahr 2019 gelang Luhe-Wildenau nach den Aufstiegsspielen abermals der Sprung in die 2. Liga. Doch auch in dieser Saison scheint der Sportclub nicht so richtig in Fahrt kommen zu wollen.

Nur ein Sieg aus acht Spielen

Mit nur einem Sieg aus acht Partien ziert der Aufsteiger mit 2:14 Punkten das Tabellenende der 2. Bundesliga Nord/Mitte. Lediglich beim 5:3-Sieg in Schweinfurt gab es einen Sieg.

Die Partien bei der TSG Kaiserslautern (2:6), gegen Weiden (3:5), beim SKV Old School Kaiserslautern (2:6), gegen Erlangen (2:6), in Großbardorf (1:7), in Liedolsheim (2:6) und kürzlich im Nachholspiel gegen Victoria Bamberg 2 (1:7) gingen allesamt an den Gegner. Doch lieferte der Aufsteiger dabei mitunter durchaus gute Leistungen ab, die als zweitligatauglich eingestuft werden können. Gegen Zeil wird der Tabellenletzte alles in die Waagschale werfen, um mit einem Sieg die rote Laterne wieder abgeben zu können.

Gut Holz Zeil kam die einwöchige Spielpause nicht gerade recht. Denn mit Siegen gegen Kaiserslautern, im DKBC-Pokal in Zechin, in Erlangen und gegen den damaligen Tabellenführer vom TSV Großbardorf scheinen die Unterfranken gerade in Schwung gekommen zu sein. Durch die Siege schraubten sie ihr Punktekonto auf 10:6 und nahmen damit Tuchfühlung zu Tabellenführer KV Liedolsheim (12:4 Punkte) auf. Auch zum Tabellenende haben sich die Zeiler mittlerweile ein kleines Polster erarbeitet. Und gerade auf dem Klassenerhalt liegt durch die verschärfte Abstiegssituation in dieser Saison das Hauptaugenmerk des Teams um Kapitän Olaf Pfaller.

Zeiler haben Rückenwind

Aus diesem Grund werden die Zeiler nichts unversucht lassen, die Serie aus zuletzt vier Siegen nacheinander weiter auszubauen. "Wir haben sicherlich eine Portion Rückenwind, den wir versuchen müssen beim Spiel gegen den SC Luhe-Wildenau auf die Bahn zu bringen", sagt der Zeiler Marco Endres. "Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen und das Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Ihr Tabellenplatz spiegelt sicherlich nicht die wahre Stärke wider. Für die Oberpfälzer ist aufgrund der Abstiegskonstellation ab sofort jedes Spiel ein kleines Endspiel, was sie noch einmal gefährlicher für uns macht."

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