Haßfurt
Eishockey-Landesliga

Volker Hartmann ist der neue Trainer der "Hawks" des ESC Haßfurt

Der Nachfolger für Martin Reichert ist gefunden.
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Volker Hartmann ist der neue Trainer des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt. Vor zwölf Jahren bestritt der 42-Jährige bereits 18 Partien für die "Hawks". Der ehemalige Verteidiger war zuletzt im Betreuerstab des EHC Bayreuth unter Chefcoach Petri Kujala in der DEL2 aktiv. Foto: rn
Volker Hartmann ist der neue Trainer des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt. Vor zwölf Jahren bestritt der 42-Jährige bereits 18 Partien für die "Hawks". Der ehemalige Verteidiger war zuletzt im Betreuerstab des EHC Bayreuth unter Chefcoach Petri Kujala in der DEL2 aktiv. Foto: rn

Der Nachfolger für Martin Reichert ist gefunden: Volker Hartmann übernimmt ab sofort das Traineramt beim Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt. In der Kreisstadt ist er kein Unbekannter, denn in der Saison 2005/06 verstärkte Hartmann 18 Mal die ESC-Hintermannschaft. Er kam dabei auf 46 Scorerpunkte (15 Tore).

Zuletzt assistierte der 42-Jährige in seiner Heimstadt Bayreuth dem Chefcoach der "Tigers" in der DEL 2, Petri Kujala. Von 2011 bis 2017 kümmerte sich Hartmann zudem in den verschiedenen Bayreuther Nachwuchsmannschaften U18 bis U23. Unter anderem trainierte er in dieser Zeit "Hawks"-Stürmer Michael Breyer. "Gute Gespräche" mit seinem Vorgänger, "ein guter Kader" sowie das gute Umfeld hätten den Ausschlag für seine Entscheidung pro Haßfurt gegeben.

Hartmann möchte mit der Mannschaft zunächst "unter die ersten Vier" der Vorrunde kommen. "Ich denke auch, dass wir das schaffen und eine gute Runde spielen können, wenn wir von Verletzungen oder anderen Rückschlägen weitestgehend verschont bleiben." Ein großer Faktor spiele die immer noch nicht offiziell geregelte Kontingentspielerregelung. Dürfen tatsächlich nur maximal zwei Ausländer auflaufen, wofür sich kürzlich die Mehrheit der Landesligateilnehmer beider Gruppen ausgesprochen hat? Der ESC Haßfurt, der ESV Waldkirchen und der ESV Burgau hoffen jedenfalls darauf, dass ein noch ausstehendes Gerichtsurteil eine Beschränkung untersagt und die Vereine selbst entscheiden können, wie viele Spieler aus EU-Mitgliedsstaaten sie einsetzen.

Über die Rückkehr eines weiteren Stürmers freut sich Reichert unterdessen: Der 19 Jahre alte Timo Zürcher kehrt nach sechs Jahren in Iserlohn in seine Heimstadt zurück. Seine ersten Erfahrungen auf Eis sammelte der 1,83 Meter große und 81 Kilogramm schwere Angreifer im Nachwuchs des ESC. In seiner Wahlheimat Iserlohn stand er in weiteren Jugendmannschaften. Mit der U20 der "Young Roosters" gelangen ihm in der Deutschen Nachwuchsliga U2 zuletzt 39 Scorerpunkte in 36 Partien. In der Saison 2015/2016 gelang Zürcher mit der U18 sogar die Meisterschaft, verbunden mit dem Aufstieg in die höchste deutsche Nachwuchsliga.

"Timo hat während seiner Zeit in Iserlohn sehr viel dazu gelernt", betont Reichert, der sich regelmäßig selbst davon überzeugte. "Immer wieder in den Ferien, wenn er in Haßfurt zuhause war und bei uns mittrainiert hat". Umso mehr freut sich der Bereichsvorstand, "dass er nun wieder bei uns in der ersten Mannschaft spielt."

Vom ERSC Amberg wechselt derweil Nachwuchstalent Massimo Wrobel, wie bereits beim Heimspiel gegen die "Wild Lions" in der letzten Saison von Reichert erwähnt, zum ESC. Da der noch 17-Jährige, der der zuletzt etwas in die erste Garnitur des ERSC Amberg hineinschnupperte, berufsbedingt nach Bamberg zieht, schließt er sich den "Hawks" an. Im Nachwuchs war er zuvor bei den "Young Blue Devils" des EV Weiden aktiv. "Ich freue mich, dass Massimo in dieser Saison den Sprung in die erste Mannschaft der Hawks schaffen möchte", so Reichert.

In die Landesligasaison 2019/20 startet der ESC Haßfurt in der Gruppe 1 am Samstag, 5. Oktober, mit einem Auswärtsspiel um 17.30 Uhr beim EHC Bayreuth 1b. Dies wurde jetzt auf der Termintagung in Ingolstadt festgelegt. Das erste Heimspiel im Stadion Am Großen Anger findet am Sonntag, 13. Oktober, gegen den ESC Vilshofen statt (18.30 Uhr). Zum Derby empfangen Neucoach Hartmann und seine Mannschaft am 25. Oktober den Bayernligaabsteiger EV Pegnitz. Das Ende der Vorrunde ist am 5. Januar 2020 mit einem Heimspiel gegen Bayreuth 1b.

Die Landesligatermine des ESC Haßfurt

Samstag, 5. Oktober: EHC Bayreuth 1b - ESC Haßfurt (17.30 Uhr)

Sonntag, 13. Oktober: ESC Haßfurt - ESC Vilshofen (18.30 Uhr)

Freitag, 18. Oktober: Black Bears Freising - ESC Haßfurt (20.15 Uhr)

Sonntag, 20. Oktober: ESC Haßfurt - TSV Trostberg (18.30 Uhr)

Freitag, 25. Oktober: ESC Haßfurt - EV Pegnitz (19.30 Uhr)

Sonntag, 27. Oktober: ESV Waldkirchen - ESC Haßfurt (17.30 Uhr)

Freitag, 1. November: ESC Haßfurt - VER Selb 1b (19.30 Uhr)

Sonntag, 3. November: ESV Vilshofen - ESC Haßfurt (17.15 Uhr)

Freitag, 8. November: ESC Haßfurt - ERSC Amberg (19.30 Uhr)

Freitag, 15. November: ESC Haßfurt - EV Dingolfing (19.30 Uhr)

Sonntag, 17. November: EV Moosburg - ESC Haßfurt (17.15 Uhr)

Freitag, 22. November: VER Selb 1b - ESC Haßfurt (20 Uhr),

Sonntag, 24. November: ESC Haßfurt - ESV Waldkirchen (18.30 Uhr)

Sonntag, 1. Dezember: TSV Trostberg - ESC Haßfurt (17.30 Uhr)

Freitag, 6. Dezember: EV Pegnitz - ESC Haßfurt (19.30 Uhr)

Sonntag, 8. Dezember: EV Dingolfing - ESC Haßfurt (18 Uhr)

Freitag, 13. Dezember: ESC Haßfurt - EV Moosburg (19.30 Uhr)

Freitag, 20. Dezember: ERSC Amberg - ESC Haßfurt (20 Uhr)

Sonntag, 22. Dezember: ESC Haßfurt - Black Bears Freising (18.30 Uhr)

Sonntag, 5. Januar: ESC Haßfurt - EHC Bayreuth 1b (18.30 Uhr)

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