Wülflingen
Laufsport

Viel Trubel um die Wässernach

Der TSV Wülflingen richtet zum 24. Mal seinen Wässernachlauf aus. Der Bamberger Kevin Karrer läuft erneut als Erster durch das Ziel.
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Voller Elan gingen knapp 100 Schüler an den Start des Schülerlaufs über 2 Kilometer.  Fotos: Günther Geiling
Voller Elan gingen knapp 100 Schüler an den Start des Schülerlaufs über 2 Kilometer. Fotos: Günther Geiling
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Strahlender Sonnenschein und ein blauer Himmel begleiteten den 24. Wässernachlauf beim TSV Wülflingen, der einen Rekord bei den Meldungen verzeichnete. Weit über 600 Läufer traten in den verschiedenen Wettbewerben an. Den Hauptlauf über 9,5 Kilometer gewann der Vorjahressieger Kevin Karrer (LG Bamberg) in einer Zeit von 32:58 Minuten vor Michael Wetteskind (DJK Schweinfurt, 33:41 Minuten).

Die Organisatoren vom TSV Wülflingen hatten an Christi Himmelfahrt im Wässernachtal wieder alles bestens organisiert. Die Strecken für den Schüler- und Bambini-Lauf, für Nordic-Walking und den Hauptlauf führten durch eine abwechslungsreiche Landschaft und begeisterten die Läufer.

Nahezu 200 Athleten hatten sich für den Hauptlauf über 9,5 Kilometer gemeldet, darunter auch 45 Frauen. Bürgermeister Günther Werner begrüßte eingangs zusammen mit "Stadionsprecher" Oliver Fesser die Sportler und Zuschauer. Darunter waren bekannte Sportler wie Michael Wetteskind, der den Lauf von 2013 bis 2017 schon fünfmal gewonnen hatte und auch die Bestzeit von 32:30 Minuten hält. Mit dabei waren auch die beiden Brüder Matthias und Uli Pfuhlmann (SG Eltmann -Mainathlon), die mit ihren über 50 Jahren mehr als 25 Jahre älter sind als der Sieger, aber in diesem großen Teilnehmerfeld doch noch die hervorragenden Plätze 4 und 7 einnahmen.

Der Favorit behält die Ruhe

Der 26-jährige Kevin Karrer wurde seiner Favoritenrolle gerecht und absolvierte einen Start-Ziel-Sieg. Dabei kam er 43 Sekunden vor dem mehrmaligen Sieger Michael Wetteskind ins Ziel. Karrer war mit sich und der Strecke zufrieden, sprach von einem hervorragenden Lauf-Event und einer tollen Streckenführung. Außerdem seien die Wege etwas feucht und nicht staubig gewesen.

Der drittplatzierte Matthias Dornberger (SV Altenschönbach) sagte: "Luft und Wald haben sich heute so richtig sauerstoffgefüllt angefühlt. Das war sehr angenehm." Der 52-jährige Eltmanner Matthias Pfuhlmann, der auf Platz 4 ins Ziel kam, sprach von "einem superschönen Lauf. Es ist für mich einer der schönsten Läufe weit und breit, weil es hier so gediegen und familiär zugeht. Die Veranstaltung war auch diesmal wieder sehr gut organisiert vor einer tollen Kulisse."

Börner verliert seine Wette

Neben dem sportlichen Höhepunkt des Hauptlaufes fand diesmal auch der "Wettlauf" einen riesigen Anklang und brach mit 329 Teilnehmern alle bisherigen Rekorde. Unter dem Motto "der Wettlauf, der gar kein Wettlauf sein will", galt es einfach eine Zahl von 200 Läufern zu reißen. Die Praxis Dr. med. Thomas Börner wettete, dass es dem Veranstalter nicht gelinge, mindestens 200 Freizeitläufer für diesen Lauf zu gewinnen. Wenn dies der Fall sei, werde er 500 Euro an das Mehrgenerationenhaus in Haßfurt spenden. Für den "Wettlauf" gab es die Strecken über 5, 7 und 9,5 Kilometer - ohne Zeitnahme.

Auch das Mehrgenerationenhaus aus Haßfurt hatte sich mit rund 100 Teilnehmern aus allen Generationen und Ethnien beteiligt. Die stellvertretende Vorsitzende Lisa Geyer sagte: "Der Sport verbindet die Generationen und hier kommen allen miteinander in Kontakt. Am heutigen Tag wird damit jeder vom Mehrgenerationenhaus auch ein Sieger."

Neben den beiden Hauptläufen gingen auch fast 100 Jungen und Mädchen an den Schülerlauf über 2 Kilometer. Leonard Sauer vom TV Zeil (7:17 Min.) und Oskar Bayer, Rote Teufel Zeil, (7:18) dominierten bei den Jungen, Marlene Deeg (7:40) und Franka Deeg (7:41), beide von der TG 48 Schweinfurt, bei den Mädchen. Auf viel Beifall stieß der Bambini-Lauf, und auch die Nordic-Walking-Strecke hatten sich einige Sportler ausgewählt. Bei der Siegerehrung wiesen die Veranstalter auf das Lauf-Event im nächsten Jahr hin, wenn das 25-jährige Jubiläum des Wässernachlaufes ansteht.

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