Eltmann

VC Eltmann holt Platz 2 nach Sieg über Coburg

In der Vorbereitung auf die in knapp zwei Wochen beginnende Saison in der 2. Volleyball-Liga Süd bestritt der VC Eschenbacher Eltmann seinen ersten Härtetest. In Dachau belegten sie bei einem Turnier den zweiten Platz.
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Lachen ist gesund. Die Eltmanner Spieler freuen sich über den Sieg über den Favoriten und Erstligisten VSG Coburg/Grub.
Lachen ist gesund. Die Eltmanner Spieler freuen sich über den Sieg über den Favoriten und Erstligisten VSG Coburg/Grub.
Beim Sport-Nanka-Cup in Dachau spielten sich die Oshino Volleys über elf hart erkämpfte Sätze ins Halbfinale, in dem sie den Erstligisten VSG Coburg/Grub sensationell schlugen. Im Finale gegen den TV Rottenburg, ebenfalls Bundesligist, zog der VCE in einem hart umkämpften Spiel verdient den Kürzeren.

Der Weg war bei diesem Turnier das Ziel und nicht die Endplatzierung. In harten Auseinandersetzungen stellte sich der VCE während der Gruppenspiele den starken Teams vom ASV Neumarkt und TSV Grafing. Jeder angetretene Spieler durfte dabei wieder feststellen, dass es nicht darum geht, wo er wann in welcher Liga gespielt hat. Quietschfidel legte der ASV Neumarkt los. Der neue Oshino-Volleys-Kapitän Sebastian Richter hatte mit seinem Team alle Hände voll zu tun.
Am Schluss setzte sich der VCE aber mit 3:1 durch.


Die Gegner boten kräftig Paroli

Der zweite Gegner TSV Grafing setzt auf viele Eigengewächse, die eine starke Mannschaft bilden. Entsprechend knapp ging es auch aus: Mit einem 3:2 behaupteten sich die Wallburgstädter. Nicht weniger spannend war die Auseinandersetzung mit dem Zweitliga-Konkurrenten SV Schwaig. Auf zwei Spielsätze begrenzt, war der erste Durchgang mit 25:16 recht deutlich. Doch im zweiten drehten die Mittelfranken auf und ließen bis zum 29:27 nicht locker. Die Oshino Volleys freuten sich aber in der Gesamtwertung über den dritten Sieg und standen damit im Halbfinale gegen die VSG Coburg/Grub.

Insgesamt sechs ehemalige Coburger Spieler sind mittlerweile in Eltmann angekommen, die sich zusammen mit ihren Mannschaftskameraden als homogenes und hungriges Team präsentierten. Die Coburger, die sich nahezu von allen bisherigen Akteuren und Trainer Milan Maric getrennt haben, traten mit fast komplettem Team (ohne den Ex-Bühler Lobos Kostolani) an.


Schnell in Führung

Coburg zeigte in der Anfangsphase einige Nervosität, die von den Eltmanner Anfangsaufstellung Krüger, Engel, Richter, Welter, Nürnberger und Poluga direkt in Punkte umgesetzt wurde (6:2). Doch beim 9:8 waren Baxpöhler, Schattenberg, Hrinak und Co. wieder dran. Über 12:9, 16:10 und 21:15 wuchs der Abstand allerdings wieder, das Spielkonzept von Trainer Janosik, dass in den Gruppen- und Überkreuzspielen noch wenig sichtbar war, wurde nun deutlich. Mit einem deutlichen 25:16 setzte das Eltmanner Team ein Ausrufezeichen.

Enger verlief der zweite Durchgang, doch zum Schluss feierten frenetische Eltmanner nach vielen sehenswerten Aktionen den 25:22-Erfolg und damit dem Einzug ins Finale. Zwar zeigten die Unterfranken auch dort viele interessante Spielzüge und spektakuläre Angriffe, der Gegner TV Rottenburg ließ sich von den vom Halbfinale leicht erschöpften Eltmannern aber nie die Butter vom Brot nehmen. Es war für die Zuschauer ein interessantes Finale, dass am Ende allerdings klar mit 3:0 für den Favoriten ausging. Dritter wurde die VSG Coburg/Grub vor dem TSV Grafing.
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