Eltmann
Volleyball

Überstunden für Eltmann

Den Heitec Volleys steht in Liga 2 ein doppelter Heimspieltag bevor: Am Samstag geht es gegen Mimmenhausen, am Sonntag kommt Friedrichshafen.
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Außenangreifer Georgi Stojanow (vorne) und die Eltmanner Volleyballer laden am Samstag und Sonntag zum Doppel-Heimspieltag: Erst geht es gegen Mimmenhausen, dann gegen Friedrichshafen.  Foto: Werner Haala
Außenangreifer Georgi Stojanow (vorne) und die Eltmanner Volleyballer laden am Samstag und Sonntag zum Doppel-Heimspieltag: Erst geht es gegen Mimmenhausen, dann gegen Friedrichshafen. Foto: Werner Haala

Zum Doppel-Heimspieltag gastiert am Samstag um 19.30 Uhr der Aufsteiger TSV Mimmenhausen mit Ex-Nationalspieler Christian Pampel in der Georg-Schäfer-Halle in Eltmann. Einen Tag später kommt um 16 Uhr der Tabellenletzte Volley YoungStars Friedrichshafen. Mit zwei Siegen wollen sich die Eltmänner in der Tabelle nach oben arbeiten.

Allein Christian Pampel ist wohl schon einen Besuch in Eltmann wert: 212-facher Nationalspieler, Teilnehmer an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften, je vierfacher Deutscher Meister und Pokalsieger, Meister in Italien und Katar, Volleyballer des Jahres 2003. Pampel ist der Spielertrainer des TSV Mimmenhausen und einer der ganz Großen im deutschen und europäischen Volleyball. Trotz seiner 39 Jahre genießt er noch riesigen Respekt. "Ihn müssen wir in den Griff bekommen, wenn wir gegen das Team vom Bodenseekreis punkten wollen. Und wir haben uns auch etwas einfallen lassen", lautet die Devise von Cheftrainer Marco Donat.

Fast drei Wochen hatten die Eltmänner in der kleinen Spielpause Zeit, um sich auf das weitere Programm vorzubereiten. "Wir haben hart gearbeitet", berichtet der Coach: "Zuerst wurden die konditionellen Grundlagen verbessert, dann individuelle Technik wie beispielsweise Ballannahme und Schmettervarianten. Schließlich wurde versucht, alles im Teamtraining umsetzen, um wichtige Strukturen zu optimieren. Nun wollen wir uns belohnen."

Die Schützlinge von Donat freuen sich, dass endlich wieder gespielt werden kann. "Immer nur trainieren macht auch keinen Spaß. Wir brennen darauf, zwei Siege einzufahren und den Zuschauern attraktiven Volleyball zu zeigen", sagt Kapitän Basti Richter. Ein Selbstläufer sind beide Heimspiele auf keinen Fall. "Sowohl Mimmenhausen wie auch das Nachwuchsteam des Bundesstützpunktes Friedrichshafen können bei uns befreit aufspielen", sagt Manager Rolf Werner: "Die haben nichts zu verlieren und können uns ziemlich ärgern. Deshalb müssen wir hoch konzentriert beide Partien zu Ende spielen. Ich erwarte eine deutliche Reaktion nach dem blamablen Pokalaus in Gotha. Der Schlendrian muss in der Kabine bleiben."

Premiere für Gary House

Seine Heimspiel-Premiere im Trikot der Heitec Volleys feiert am Wochenende Gary House. Mit dem aus Las Vegas stammenden 1,94 Meter großen Kraftpaket haben die Eltmänner mehr taktische Möglichkeiten und werden noch unberechenbarer. "Er kann unseren Hauptangreifer Mircea Peta wesentlich entlasten. Mit Gary haben wir einen Universalspieler, der auf mehreren Positionen eingesetzt werden und durch Hammer-Aufschläge wie auch im Block am Netz entscheidende Akzente setzen kann", sagt Werner über seine jüngste Verpflichtung: Für den 26-jährigen US-Amerikaner ging mit dem Vertrag in Eltmann ein großer Traum in Erfüllung: "Ich wollte schon immer in Deutschland spielen. Eltmann ist für mich eine große Herausforderung. Ich bin total heiß, dass ich endlich zeigen kann, was ich drauf habe." Eltmann: Clay Couchman (Mittelblocker), Johnny Engel (Außenangriff), Mircea Peta (Diagonal), Sebastian Richter (Kapitän, Diagonal), Max Kolbe (Libero), Daniel Schmitt (Zuspiel), Merten Krüger (Zuspiel), Sven Kellermann (MB), Georgi Stojanow (AA), Tobi Werner (Libero), Mariusz Wazek (MB), Max Bibrack (AA), Marco Knauer (MB), Gary House (Universal)



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