Eltmann
Volleyball

TV-Premiere auf Sport 1: Heitec Volleys Eltmann sind zu Gast in Düren

Die Heitec Volleys Eltmann feiern ihre TV-Premiere. Am Donnerstagabend ist das Team von Trainer Marco Donat live auf Sport 1 zu sehen.
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Der Eltmanner Luuc van der Ent ist heiß auf das Livespiel in Düren. Foto: Daniel Löb für Heitec Volleys
Der Eltmanner Luuc van der Ent ist heiß auf das Livespiel in Düren. Foto: Daniel Löb für Heitec Volleys

Für Heitec-Mittelblocker Luuc van der Ent ist das Gastspiel bei den Powervolleys Düren fast ein Heimspiel. In seine niederländische Heimat Neede sind es knapp zwei Autostunden. Wenn die Eltmanner Bundesliga-Volleyballer am Donnerstag (19.10 Uhr live auf Sport 1) bei den Powervolleys Düren gastieren, hofft der 2,08 Meter große van der Ent auf lautstarke Unterstützung aus seinem Heimatland.

Van der Ent ist dieser Fan-Support wichtig. "Die Stimmung im letzten Heimspiel gegen Berlin war unglaublich", sagt er. Doch auch die lautstarke Unterstützung in fremden Hallen hilft van der Ent. "Das gibt mir den Extrakick, aber entscheidend ist, dass wir als Team kämpfen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken", sagt der Mittelblocker. "Bist du am Drücker, hast du alle Optionen. Es wird Zeit zu beweisen, dass wir als Mannschaft unser Leistungsvermögen ausschöpfen."

Es wurmt den Niederländer sehr, dass die Eltmanner tolle Spiele gegen die Spitzenteams abgeliefert, aber gerade gegen die Mitkonkurrenten aus Königs Wusterhausen und Rottenburg keine Punkte eingesammelt haben. "Natürlich will ich immer das Beste rausholen und wir müssen jetzt gegen Düren, Lüneburg und Bühl ans Maximum gehen, um unsere Tabellensituation zu verbessern", fordert van der Ent.

Auch beim 1:3 in Herrsching war mehr drin, trotz der sehr bescheidenen Hallenverhältnisse. Die dortige Halle erfüllt lediglich Zweitligastandards und ist mit knapp sieben Metern nur halb so hoch wie die Brose-Arena in Bamberg. Das ist in Düren anders, denn die Arena Kreis Düren hat mit zwölf Metern Deckenhöhe in etwa die Raumverhältnisse wie die Bamberger Arena, wenn auch nur ein Drittel der Zuschauerkapazität.

Die Mannschaft ist heiß

Heitec-Trainer Marco Donat kennt die Dürener Halle als Bottroper bestens. Nicht zu überhören sei der trommelnde Fanclub der Powervolleys. Wenn die Halle mit 1500 bis 2000 Zuschauern annähernd voll sein wird, steigt der Lautstärkepegel gewaltig. Im Vordergrund steht für Donat das Sportliche. "Nach der Spielpause von zehn Tagen sind alle heiß auf das kommende Spiel", weiß der Eltmanner Trainer. "Wir haben die Zeit gut genutzt und uns akribisch auf unseren Gegner vorbereitet." Entsprechend motiviert sind die Unterfranken, sagt Donat: "Wir wollen an die sehr gute Leistung gegen Berlin anknüpfen. Wenn uns das gelingt, werden wir in Düren punkten."

Rolf Werner ist guter Dinge

Auch Heitec-Manager Rolf Werner sieht die Weichen für einen positiven Spielausgang gestellt. "Nach dem spielfreien Wochenende und einem vorläufigen Ende der anstrengenden englischen Wochen fährt die Mannschaft erholt und voller Tatendrang nach Düren. Wir wollen dort Punkte holen. Dazu brauchen wir auch etwas Glück, das sich das Team um Kapitän Merten Krüger erarbeiten muss."

Düren ist zwar favorisiert, doch auch in Eltmann ist die Schwächephase der Gastgeber mit zuletzt drei Niederlagen am Stück nicht verborgen geblieben. Vor allem der chilenische Diagonalangreifer Sebastián Gevert kämpft die gesamte Saison über mit schwankenden Leistungen.

Zudem stellt der eingeleitete Umbruch den Dürener Cheftrainer Stefan Falter vor so manche Herausforderungen. Das Team aus der Nordeifel setzt seit dieser Saison vermehrt auf deutsche Talente.

Falter lässt sich nicht blenden

Doch auch Falter hatte nun mehr Zeit, sein Team auf die Eltmanner vorzubereiten. Vom letzten Tabellenplatz will er sich nicht blenden lassen. "Das ist eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Spielern, die Volleyball spielen kann", wird der Dürener Coach auf der vereinseigenen Website zitiert.

"Wir wollen von Anfang an zeigen, wozu wir in der Lage sind. Gleichzeitig muss jeder Spieler verstehen, dass das Niveau in der Bundesliga mittlerweile so hoch ist, dass alle Gegner in der Lage sind, eine starke Aktion zu parieren und zurückzuschlagen." red

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