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Sand am Main
Fußball-Landesliga Nordwest

Torflut des FC Sand stoppt erst beim 8:0

Das war ein Ausrufezeichen, das der FC Sand in Richtung Konkurrenz in der Fußball-Landesliga Nordwest geschickt hat. Die Mannschaft von Trainer Bernd Eigner landete am Sonntag den dritten Sieg im dritten Saisonspiel, und zwar überdeutlich mit 8:0 bei der SpVgg Stegaurach.
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Der Sander Tobias Krines (Dritter von rechts) erzielt das 0:6. Die Stegauracher Abwehr ist ohne Chance.
Der Sander Tobias Krines (Dritter von rechts) erzielt das 0:6. Die Stegauracher Abwehr ist ohne Chance.
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Beste Voraussetzungen also für das Nachholspiel am Mittwoch im Seestadion gegen den FC Frammersbach. Eine ganz bittere Pille musste dagegen die junge Stegauracher Mannschaft am Sonntagnachmittag schlucken. Gegen die stark besetzte Sander Truppe setzte es eine derbe Abfuhr auf heimischem Gelände, wobei der Sieg auch in dieser Höhe letztlich in Ordnung ging. Die Gäste setzten die Forderung ihres Trainers, ihre Chancen besser zu nutzen, diesmal voll um, und zwar von Beginn an.

0:1 nach 52 Sekunden

Die Partie begann mit einem Paukenschlag, als Leim nach gerade einmal 52 Sekunden per Kopfball nach einer Ecke zur frühen Führung für die Sander traf. Diese kalte Dusche konnten die Hausherren bei schwülen Bedingungen nie wegstecken. Zu allem Überfluss gerieten die Stegauracher zehn Minuten später in Unterzahl.
Wieczoreks Solo stoppte Spielertrainer Bernd Oberst mit einem Foul an der Strafraumgrenze. Schiedsrichter Gutbrod legte dies als Notbremse aus und zeigte dem Mittelfeldmann sofort die Rote Karte.

Dadurch hatten die kompakt spielenden Gäste nun immer mehr Freiräume, verpassten es aber zunächst, daraus Kapital zu schlagen. Heyer hatte zwei erstklassige Gelegenheiten, doch Torwart Mühlfriedel reagierte jeweils glänzend. Nach einer knappen halben Stunde drang Gundelsheimer in den Strafraum ein und prallte mit Stegaurachs Schlussmann zusammen, woraufhin Schiedsrichter Gutbrod auf Elfmeter entschied. Rinbergas verwandelte sicher zum 0:2 .

0:3 kurz vor der Pause

Weitere Chancen von Wieczorek und Heyer folgten, ehe Wieczorek nach 44 Minuten aus halblinker Position unhaltbar in den rechten oberen Winkel zum 0:3 einschoss. Aurachs beste Möglichkeit verpasste Kraus nach schönem Alleingang gegen Kundmüller unmittelbar vor dem Pausenpfiff.

Kurz nach Seitenwechsel erhöhten die Sander durch einen Kopfball von Gundelsheimer auf 0:4. Die Begegnung war längst gelaufen, die Kräfte der dezimierten Stegauracher schwanden von Minute zu Minute, so dass die Gäste leichtes Spiel hatten. Den möglichen Ehrentreffer für die Hausherren hatte der eingewechselte Parsa nach 62 Minuten auf dem Fuß, verzog aber ganz knapp.

In der Schlussphase brechen alle Dämme

In der Schlussviertelstunde gaben die Eigner-Schützlinge nochmal richtig Gas, während bei der Heimelf nun alle Dämme brachen. Wirth (2) sowie Krines und Heyer hatten anschließend wenig Mühe, das Ergebnis zum 0:8-Endstand in die Höhe zu schrauben.

In dieser Verfassung sind die Sander ein heißer Anwärter auf die Meisterschaft, während die Stegauracher diesen Nackenschlag möglichst schnell wegstecken möchten. Gelegenheit dazu gibt's bereits am kommenden Sonntag in einem weiteren Heimspiel gegen den FC Schweinfurt 05 II.

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