Haßfurt
Eishockey

Tabellenführer beim Schlusslicht: ESC Haßfurt ist in Trostberg zu Gast

Die Hawks können sich in Trostberg fast nur selbst schlagen. Trainer Volker Hartmann fordert aber mehr Seriosität als zuletzt.
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Sie brennen bereits wieder auf ihren Einsatz: Daniel Hora und Pascal Marx (links). Zusammen mit ihren Haßfurter Teamkollegen wollen die beiden Verteidiger beim TSV Trostberg weitere Punkte einfahren.  Foto: rn
Sie brennen bereits wieder auf ihren Einsatz: Daniel Hora und Pascal Marx (links). Zusammen mit ihren Haßfurter Teamkollegen wollen die beiden Verteidiger beim TSV Trostberg weitere Punkte einfahren. Foto: rn

Die "Qualifikation" zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde der Eishockey-Landesliga ist für die Haßfurter Hawks (1. Platz/33 Punkte) nach 13 absolvierten Partien bereits zum Greifen nahe. Zwar könnte die Mannschaft von Trainer Volker Hartmann noch aus den "Top 4" verdrängt werden. Doch an eine Niederlagenserie glaubt in der aktuellen Verfassung niemand. TSV Trostberg - ESC Haßfurt (Sonntag, 17.30 Uhr) Und weil beim einzigen Wochenendspiel am Sonntag bei Schlusslicht TSV Trostberg (11./3) mit Christian Masel und Matthias Kohl noch zwei bayernligaerfahrene Neulinge im Kader stehen, sollte der Spitzenreiter seinem Ziel wieder drei Punkte näherkommen. "Wir wollen das Spiel natürlich wieder gewinnen. Wir wissen ganz genau, dass uns motivierte Gastgeber erwarten. Trotzdem muss es auch diesmal unser Anspruch sein, mit drei weiteren Auswärtspunkten nach Hause zu fahren", betont Hartmann.

Die Faktenlage belegt auch eindeutig die Aussagen des Haßfurter Trainers: Die Chiefs, die bereits bei der 3:9-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen keine Chance hatten, gingen in ihren bislang elf absolvierten Begegnungen zehn Mal leer aus. Bei ihrer aktuellen "Heim-Tournee" mit fünf Partien am Stück punkteten sie bislang nur einmal dreifach: Gegen Vilshofen stand am Ende ein 11:5-Erfolg zu Buche. Gegen die Wölfe des VER Selb 1b (1:4) und auch zuletzt gegen Pegnitz (3:9), gab es für die Mannschaft von Hartmanns Trainerkollegen Petr Zachar dagegen nichts zu erben.

Rückkehrer gibt Premiere

Äußerste Vorsicht ist bei der Partie "David gegen Goliath" trotz allem geboten. Zum einen spielt der TSV Trostberg ebenso wie Vilshofen in einem Freiluftstadion. Und dort gab es nach einem deutlichen 12:1-Erfolg in Haßfurt bekanntlich eine schmerzhafte 1:2-Niederlage. Zudem können sich die Hausherren auf die Premiere von Rückkehrer Wayne Grapentine (24) freuen. Der mehrmalige Topscorer, der sich zu Saisonbeginn dem Bayernligisten Passau Black Hawks angeschlossen hat, gibt aller Voraussicht gegen Haßfurt seinen Wiedereinstand für das Landesligaschlusslicht.

"Das gibt ihnen sicherlich auch noch einmal einen positiven Schub", rechnet Hartmann deshalb mit keiner leichten Aufgabe. "Aber einfach ist es in der Gruppe gegen keinen Gegner. Es ist harte Arbeit, Konzentration und 100 Prozent Einsatz gefragt. Und zwar von Anfang an und über die gesamten 60 Minuten", betont er und legt seinen Spielern in Anbetracht der ersten 20 Minuten gegen Waldkirchen ans Herz, diesmal "respektvoll, seriös und nicht arrogant" in die Partie zu gehen.

"Gegen Waldkirchen war ich diesbezüglich echt sauer. Das hat schon ein paar Tage gedauert", räumte der 43-Jährige, der in der ersten Drittelpause seinem Unmut über das Auftreten der Hawks Luft machte, ein. Aufgrund einer Schulterverletzung wird Michael Breyer fehlen.

ESC Haßfurt: Jung, Martin Hildenbrand - Hora, Hornak, Thebus, Stahl, Marx, Masel, Finzel (?) - Stach, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Kohl.

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