Zeil am Main
Ausdauersport

Start-Ziel-Sieg von Unsleber beim Waldmarathon in Zeil

Ein Hammelburger gewinnt den Zeiler Waldmarathon. Ein Mountainbiker wird Dritter im Halbmarathon.
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Zeiler Waldmarathon - das bedeutet für die Sportler gelenkschonendes Laufen auf Herbstlaub, wenngleich mitunter rutschig. Fotos: msch
Zeiler Waldmarathon - das bedeutet für die Sportler gelenkschonendes Laufen auf Herbstlaub, wenngleich mitunter rutschig. Fotos: msch
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Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg hat der 44-jährige Markus Unsleber (TV/DJK Hammelburg) den Zeiler Waldmarathon in einer Zeit von 2:43:08 Stunden gewonnen. Damit blieb er trotz der mit über 800 Höhenmetern schwierigen Strecke auf teils matschigem Untergrund nur wenige Sekunden über seiner persönlichen Bestleistung.

"Ich habe nicht gedacht, dass ich so schnell bin", sagte der Sieger im Ziel, weil er unterwegs mangels Brille nicht auf seinen Zeitmesser geschaut hatte. Zu Beginn des Laufs überholte er - wie bereits der Vorjahressieger - mehrmals den vorausfahrenden Fahrradfahrer. "Zum Glück kannte ich die Strecke noch von meinem letzten Start im Jahr 2011, so dass ich mich nicht verlaufen habe" meinte Unsleber. Zweiter wurde der 37-jährige Björn Sturm in 2:56:29, der wie der Dritte Enrico Kuhn (2:57:11) noch unter der Drei-Stunden-Marke blieb. Sturm hatte bei Kilometer 32 Krämpfe und musste Kuhn vorbeiziehen lassen. Die Krämpfe ließen wieder nach, so dass er Kuhn kurz vor dem Ziel noch überholen und auf den dritten Platz verweisen konnte.

Eine Klasse für sich

Hart umkämpft war der Frauen-Wettbewerb: Jana Seel kam als schnellste Frau in 3:35:23 ins Ziel, nur drei Sekunden vor Natascha Hahn. Dritte wurde Ursula Schürrle in 3:35:50.

Shako Rahmanpouv vom MTD Hersbruck war im Halbmarathon über 21,1 Kilometer das Maß der Dinge. Der 26-Jährige siegte in 1:16:57 Stunden vor Michael Wetteskind (DJK Schweinfurt, 1:21:05) und dem Überraschungsdritten Hannes Spahn aus Hausen bei Schonungen (1:21:12). Für Spahn war es der erste Start bei einem Halbmarathon. Normalerweise fährt er Mountainbike-Rennen. Nur einmal lief er bisher im Training einen Halbmarathon, sagte der 22-Jährige im Ziel, wo er über schmerzende Blasen an den Füßen klagte.

Halbmarathon-Sieger Rahmanpouv lief in einer eigenen Liga. Nach drei Kilometern setzte sich der iranische Kurde vom Feld ab. Bei den Frauen gewann Karina Maier (TSV Wernberg) in 1:28:42, vor Michaela Danner (SV Kasing, 1:34:46) und Sigrid Hoffmann (1:35:04). 313 Läufer kamen beim Halbmarathon in die Wertung, 127 absolvierten den Marathon. Auch zwei Walking-Disziplinen waren im Angebot. Ältester Teilnehmer war Norbert Hoffmann (Jahrgang 1939), jüngste Teilnehmerin Linda Märkl (Jahrgang 2002). Das größte Team stellten die Fränkischen Rohrwerke mit 22 Läufern.

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