Eltmann
Judo

SG Eltmann wuchtet sich nach oben

Zum Saisonausklang der 2. Bundesliga in Weimar wechseln sich Sieg und Niederlage bei der SG Eltmann ab. In der Endtabelle springt noch Platz 6 heraus.
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Mit einem schönen Harai Goshi, einem Hüftfeger, sicherte Kadda Klust der SG Eltmann in der 2. Bundesliga gegen Wiesbaden den Punkt zum 3:1.privat
Mit einem schönen Harai Goshi, einem Hüftfeger, sicherte Kadda Klust der SG Eltmann in der 2. Bundesliga gegen Wiesbaden den Punkt zum 3:1.privat

Die neun Teams aus der 2. Judo Bundesliga trafen sich zum abschließenden Ligakampftag der Saison in Weimar. Die SG Eltmann traf dort als Siebtplatzierte auf Weimar (3.) und Wiesbaden (5.). Damit lag die Favoritenrolle bei den beiden Kontrahenten der Franken, da Eltmann zu allem Überfluss noch viele Ausfälle zu beklagen hatte und mit lediglich neun Sportlern anreiste.

In der ersten Begegnung traf Eltmann auf Kim Chi Wiesbaden, in den vergangenen Jahren immer ein äußerst unbequemer Gegner. Diesmal lief es aber für die Unterfranken wie geschmiert. Auch bei Wiesbaden fehlten einige Stammkräfte. So kam der Aufstellung eine besondere Bedeutung zu. Die Auslosung der Gewichtsklassenreihenfolge ergab, dass die beiden starken Eltmänner Klassen bis 70 und bis 78 kg den Anfang machten. Gefolgt von der 52, 48 und 63 kg Klasse. Danach startete die Schwergewichtsklasse, zum Schluss war die 57 kg Kategorie an der Reihe.

Die gewohnt souveräne Anna Riedl und Rebecca Frank (durch Aufgabe ihrer Gegnerin) brachten die SG schnell 2:0 in Front. Anica Hoyer gab ihre Begegnung ab, Wiesbaden verkürzte auf 1:2. Mit dem schönsten Wurf des Tages sicherte Kadda Klust ihrer Mannschaft wieder den Zwei-Punkte-Vorsprung, ehe Becci Heidingsfelder, Alison Bauer und Larissa Spenkuch ein Feuerwerk abbrannten und für den 6:1-Endstand aus Sicht der Franken sorgten. Dieser deutliche Erfolg gab der Mannschaft natürlich Sicherheit vor der zweiten Begegnung gegen die physisch enorm starken Weimarerinnen.

Schnell in Rückstand

Nach taktischen Umstellungen startete die SG diesmal mit einem 0:2, nachdem zunächst Riedl und anschließend Frank ihre Kämpfe abgeben mussten. Klust und Hoyer, diesmal in umgedrehter Kampfreihenfolge, konnten das Ergebnis aber ausgleichen, ehe Weimar auf 4:2 davonzog. In der abschließenden Begegnung konnte Spenkuch noch auf 3:4 verkürzen.

Mit diesem Ergebnis ist man auf Eltmänner Seite sehr zufrieden, auch wenn es gegen die Hausherren eine knappe Niederlage gegeben hat, nach dem Kampfverlauf aber durchaus auch ein Sieg möglich gewesen wäre.

In der dritten Runde standen sich Weimar und Wiesbaden gegenüber, und alle, die einen klaren Erfolg der Hausherrinnen erwartet hatten, wurden enttäuscht. Die Führung wechselte ständig bis zum Stand von 3:3. Im letzten Kampf schaffte Wiesbaden das Unerwartete und sicherte sich den 4:3-Sieg in einer heiß umkämpften Partie.

In der Abschlusstabelle rutscht Weimar einen Rang nach unten und steht auf Platz 4, vor Wiesbaden und Eltmann, das sich um einen Rang auf den sechsten Platz verbessert. er



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