Ebern
Kickboxen

Schorn und Strätz sind deutsche Meister

Mit zwei deutschen Meistertiteln und zwei dritten Plätzen kehrten die Kickboxer des Eberner Sportstudios Jürgen Schorn von den deutschen Meisterschaften aus Wolfsburg zurück. Eine Ausbeute, mit der sich Trainer Schorn, der bedingt durch eine Sehnenoperation, seine Truppe nicht coachen konnte, durchaus zufrieden zeigte.
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Mit zwei Titeln und zwei dritten Plätzen kehrten die Kickboxer des Eberner Sportstudios Schorn von den deutschen Meisterschaften aus Wolfsburg zurück, von links Darius Strätz (deutscher Meister), Vincent Schorn (deutscher Meister), Johanna Zeitler (Dritte). Es fehlt Hannes Müller (Dritter).
Mit zwei Titeln und zwei dritten Plätzen kehrten die Kickboxer des Eberner Sportstudios Schorn von den deutschen Meisterschaften aus Wolfsburg zurück, von links Darius Strätz (deutscher Meister), Vincent Schorn (deutscher Meister), Johanna Zeitler (Dritte). Es fehlt Hannes Müller (Dritter).
Rund 600 Sportler gaben sich an zwei Tagen ein Stelldichein, unter ihnen sieben aus dem Eberner Kickboxstall. Bei den Senioren schieden Stefan Güßbacher (bis 84 Kilo Semikontakt) und Dirk Schmidt (bis 89 Kilo Leichtkontakt) bereits in der Vorrunde aus. Sie hatten Anlaufschwierigkeiten und fanden einfach nicht die nötige Einstellung zu ihren Gegnern.

In prächtiger Verfassung präsentierte sich wieder einmal Nachwuchskämpfer Darius Strätz bei der Jugend bis 37 Kilo. Nach souverän geführten Vorkämpfen musste er im Finale jedoch sein ganzes Können aufbieten, um den Titel nach Ebern zu holen. Am Ende lag er im Finale mit zwei Punkten knapp vorn.

Finale durch technischen K.o. gewonnen

Auch Vincent Schorn brachte bei den Junioren bis 69 Kilo erneut die Leistung, die man sich von dem Eberner Aushängeschild erwartet hatte. Seine Vorkämpfe entschied er beide durch technischen K.o. für sich. Im Finale traf er auf den Weltmeister im Teak Won Do. Es entwickelte sich in der ersten Runde ein Kampf auf Augenhöhe, in der es keinem gelang, sich abzusetzen. Doch in der zweiten Runde zeigte Schorn seine Extraklasse und erhöhte den Druck auf seinen Kontrahenten, der dann nur noch wenig entgegenzusetzen hatte. Vincent Schorn fuhr durch technischen K.o. (zehn Punkte Vorsprung) einen weiteren deutschen Meistertitel ein.

Beachtlich ist auch der dritte Platz von Johanna Zeitler bei der Jugend A bis 50 Kilo. Sie traf im Halbfinale auf die Weltmeisterin Anne Helmbold, die sie zwar noch bei der internationalen Meisterschaft vor einigen Wochen in Ebern geschlagen hatte, doch diesmal nahm ihre Gegnerin Revanche, auch wenn das Ergebnis knapp ausfiel.
Recht wacker schlug sich auch bei der Jugend bis 69 Kilo Hannes Müller, der sich noch nicht allzu lange dem Kickboxen verschrieben hat. Die Kämpfe auf diesem Niveau waren für ihn Neuland, so dass für ihn das Vordringen bis ins Halbfinale und letztlich Platz drei schon ein Riesenerfolg war.

Dominik Zeitler fand dagegen bei den Junioren bis 74 Kilo einfach nicht in den Kampf und lief seiner Bestform ein ganzes Stück hinterher. Das frühzeitige Aus war somit die Folge seiner alles in allem enttäuschenden Vorstellung.


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