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Saisonende in der Volleyball-Bundesliga: kein Meister und keine Absteiger

Für die Volleyballer der Heitec Volleys ist die Spielzeit aufgrund des Coronavirus vorzeitig beendet. Wenn die wirtschaftlichen Voraussetzungen in den nächsten Wochen geschaffen werden, darf Eltmann im Oberhaus bleiben.
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Für die Heitec Volleys um Trainer Marco Donat (im Hintergrund) ist die Saison beendet. Sportlich absteigen müssen die Eltmänner trotz ihres letzten Tabellenplatzes nicht. Archiv
Für die Heitec Volleys um Trainer Marco Donat (im Hintergrund) ist die Saison beendet. Sportlich absteigen müssen die Eltmänner trotz ihres letzten Tabellenplatzes nicht. Archiv

Für die Bundesliga-Volleyballer der Heitec Volleys Eltmann ist die Saison aufgrund des Coronavirus vorzeitig beendet. Die Liga hat am Donnerstagabend auf die aktuelle Lage reagiert. Nach intensivem Austausch mit allen Bundesligisten traf der Vorstand der Volleyball-Bundesliga (VBL) die Entscheidung, die Spielzeit der 1. Bundesliga der Frauen und Männer mit sofortiger Wirkung abzubrechen. "Sportlich gesehen ist das sehr schade, und auch wirtschaftlich wird das Ganze Konsequenzen haben, aber man konnte unter diesen Voraussetzungen nicht weitermachen. Es galt, ein Signal zu setzen", erklärte der Eltmanner Geschäftsführer Manohar Faupel.

Die sofortige Beendigung der Spielzeit bedeutet auch, dass es in der Saison 2019/20 keinen deutschen Volleyball-Meister bei den Frauen und Männern geben wird. Zudem entschied der Vorstand, dass es aufgrund der außergewöhnlichen Situation keine Regelabsteiger aus der 1. Bundesliga geben wird. Für die Heitec Volleys Eltmann, die sportlich abgestiegen wären, nährt das die Hoffnung auf eine weitere Bundesliga-Saison.

Letztlich habe sich aber an der Ausgangsposition für den Verein nicht viel geändert, so Faupel. Denn auch ohne den vorzeitigen Saisonabbruch wäre die Bundesliga trotz des sportlichen Abstiegs weiter ein Thema für Eltmann gewesen, da es in der 2. Liga Süd kein Team gab, das den Aufstieg anpeilte. "Für uns bleibt es dabei: es hängt alles am Geldbeutel, ob wir nächstes Jahr in der 1. Liga spielen", sagte Faupel. Im Gegensatz zu anderen Ligakonkurrenten, die mit den Play-off-Heimspielen gerechnet haben, trifft der vorzeitige Abbruch der Saison die Eltmanner wirtschaftlich nicht. "Wir verlieren nichts, wir gewinnen nichts", äußerte sich Faupel. Immerhin können sich die Heitec Volleys die Reisekosten für das ursprünglich am 21. März angesetzte Auswärtsspiel in Bühl sparen. Die für Samstag geplante Heimpartie in der Georg-Schäfer-Halle gegen Lüneburg hätte ohnehin als Geisterspiel ohne Publikum ausgetragen werden müssen.

Spielbetrieb in allen Ligen beendet

Das Präsidium des Verbandes und der Vorstand der VBL haben zudem beschlossen, den laufenden Spielbetrieb in den 2. Bundesligen, Dritten Ligen sowie Regionalligen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus vorzeitig zu beenden. Für den Spielbetrieb im Hallen-Volleyball unterhalb der Regionalligen liegt die Zuständigkeit bei den Landesverbänden und hier wird eine sofortige Beendigung ebenfalls empfohlen. Der BVV schloss sich dieser Empfehlung an und beendet vorzeitig den Spielbetrieb in allen Bereichen.

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