14 Spiele, keine Niederlage: Dennoch stehen die Sportfreunde Steinbach "nur" auf dem dritten Platz der Kreisliga Schweinfurt - sind aber noch voll im Geschäft um die Meisterschaft. Am Sonntag steht das Auswärtsspiel beim FC Neubrunn an. Die Neubrunner auszurechnen, fällt in dieser Saison besonders schwer. Guten Auftritten wie in Sennfeld (1:3) oder zu Hause gegen den TV Königsberg (5:0) folgten katastrophale Partien gegen die Sander Reserve (10:2) oder Oberschwappach (0:3). Die Tagesform beziehungsweise das vorhandene Personal entscheidet über alles beim FCN.

Was für Neubrunn spricht: Gegen die Großen funktioniert es. Sowohl beim TSV Knetzgau (1:2) als auch zu Hause gegen den FC Haßfurt (1:0) sicherte sich der FCN jeweils die drei Punkte. Wieso nicht auch gegen Steinbach?

Was für Steinbach spricht: Neben der eindeutig vorhandenen spielerischen Qualität ist die Seufert-Elf auch extrem stark auf fremdem Rasen. In der Auswärtstabelle stehen die Sportfreunde auf Rang 2, einen Zähler hinter dem TSV Knetzgau. Dass Steinbach in die Steinlein-Arena muss, könnte also sogar ein Vorteil für den Favoriten sein.

Was gegen Neubrunn spricht: Die Truppe von Karl-Heinz Heckelmann muss sich mit extremen Verletzungssorgen herumplagen. Zwar wird Jonas "Manager" Sauer wieder einsatzbereit sein, dafür fallen etliche andere aus.

Was gegen Steinbach spricht: Aktuell fast nichts. Die häufigen Rotationen, die Stefan Seufert in seiner Truppe vornimmt, scheinen zu funktionieren. In den vergangenen vier Partien ging Steinbach vier Mal als Sieger vom Platz, darunter auch in Knetzgau und beim unangenehm zu spielenden Aufsteiger Aidhausen.

Fazit: Die Sportfreunde Steinbach sind in dieser Partie der klare Favorit. Alles andere als ein Auswärtssieg der Truppe um Topscorer Christopher Imhof (11 Tore/2 Vorlagen) wäre eine dicke Überraschung. Aber: Wenn ein Team für Überraschungen gut ist, dann der FC Neubrunn.flx