Haßfurt
Eishockey

Reichert: "Wir sind der Außenseiter in Lauerstellung"

Aufstieg, Verletzungen, die Gegner: Der Trainer des ESC Haßfurt äußert sich im Interview zur bevorstehenden Verzahnungsrunde.
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Mission Aufstieg in die Bayernliga: ESC-Trainer Martin Reichert hofft trotz der Außenseiterrolle auf eine Platzierung unter den besten drei Teams der Verzahnungsrunde. Foto: Ralf Naumann
Mission Aufstieg in die Bayernliga: ESC-Trainer Martin Reichert hofft trotz der Außenseiterrolle auf eine Platzierung unter den besten drei Teams der Verzahnungsrunde. Foto: Ralf Naumann

14 Partien, sieben Gegner mit unterschiedlichen Zielen: Während sich EA Schongau, ESC Geretsried und ESC Dorfen um den Klassenerhalt in der Bayernliga bemühen, streben ESC Kempten, ESV Buchloe, ESC Vilshofen, ERSC Amberg und die Haßfurter Hawks in der anstehenden Verzahnungsrunde den Aufstieg in die vierthöchste deutsche Eishockeyliga an. Es wird ein schwieriges Unterfranken - die Motivation ist bei allen Teams sehr groß. ESC-Martin Reichert hat sich vor der Auftaktbegegnung am Freitagabend gegen die Mammuts der EA Schongau seine Gedanken gemacht. Herr Reichert, überwiegt bei Ihnen ein paar Tage nach der Gruppeneinteilung noch die Enttäuschung über die beiden entgangenen Derbys gegen Schweinfurt oder doch die Vorfreude auf eine spannende Verzahnungsrunde?

Martin Reichert: Für uns als Verein ist natürlich der wirtschaftliche Faktor ein Thema gewesen. Rein persönlich hat es für mich keinerlei Bedeutung, ob wir gegen Schongau oder Schweinfurt spielen.

Welchen Gegner schätzen Sie in der Verzahnungsrunde besonders gefährlich ein?

Besonders gefährlich sind alle drei Bayernligisten, als Schongau, Geretsried und Dorfen. Außerdem der ERSC Amberg. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es wie immer in dieser Runde extrem spannend wird. Ich hoffe, dass lange alles offen bleibt. Eine nähere Betrachtung der einzelnen Gegner kann und will ich aber nicht abgeben.

Was muss passieren, damit die Haßfurter Hawks am Ende unter den ersten Drei der Tabelle stehen und somit in die Bayernliga aufsteigen?

Zu allererst ist es natürlich wichtig, dass sich niemand verletzt. Außerdem müssen wir vermeiden, dass wir bei langen Auswärtsfahrten keine arbeitsbedingten Ausfälle haben. Das Momentum und das Scheibenglück im richtigen Augenblick sowie die höchstmögliche Konzentration spielen auch eine große Rolle. Wo ordnen Sie den ESC ein? Wenn man die Teams und Einzelspieler an sich betrachtet, sehe ich uns als Außenseiter in Lauerstellung - bei dem aber alles möglich ist. Die Vorbereitung auf die Verzahnungsrunde war extrem schlecht. Verschiedene Faktoren haben dazu geführt, dass wir bisher kein einziges Training in halbwegs kompletten Zustand absolviert haben.

Was darf nicht passieren?

Es darf sich kein weiterer unserer Spieler verletzen.

Und wie schaut es mit den zuletzt verletzten und kranken Spielern aus? Zuletzt fielen Daniel Hora, Marco Hildenbrand und Alex Stahl aus.

Das ist leider noch offen. Ich denke, dass vielleicht der ein oder andere doch spielen kann. Im Augenblick sieht es aber nicht allzu gut aus.

Was ist Ihr persönlicher Wunsch für die Verzahnungsrunde?

Dass sich alle Spieler alleine auf die Spiele konzentrieren und egoistisches Verhalten zurückstellen.

Was ist Ihr Wunsch an die Fans der Hawks?

Dass sie die Mannschaft uneingeschränkt unterstützen und gerade in schwierigen Situationen helfen."

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