Laden...
Eltmann
Volleyball

Heitec Volleys müssen ohne Zuschauer spielen

Im letzten Heimspiel gegen Lüneburg muss der Bundesligist auf Zuschauer verzichten. In den tieferen Ligen ist der Spielbetrieb zum Teil eingestellt worden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Wegen Corona keine Zuschauer mehr in die Halle - nicht nur für Carlos Antony ungewohnt. Foto: Daniel Löb
Wegen Corona keine Zuschauer mehr in die Halle - nicht nur für Carlos Antony ungewohnt. Foto: Daniel Löb

Es zeichnete sich ab, jetzt ist es Realität: Das letzte Heimspiel der Heitec Volleys Eltmann in der Volleyball-Bundesliga am Samstag um 19.30 Uhr gegen Lüneburg wird als "Geisterspiel" ohne Zuschauer stattfinden.

Die Liga informierte in ihrer offiziellen Mitteilung vom Donnerstagnachmittag, dass die letzten zwei Spieltage der kompletten 1. Bundesliga unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden werden. Das Präsidium des Verbandes und der Vorstand der VBL haben zudem beschlossen, den laufenden Spielbetrieb in den 2. Bundesligen, Dritten Ligen sowie Regionalligen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus vorzeitig zu beenden.

Für den Spielbetrieb im Hallen-Volleyball unterhalb der Regionalligen liegt die Zuständigkeit bei den Landesverbänden und hier wird eine sofortige Beendigung ebenfalls empfohlen. Der BVV schloss sich dieser Empfehlung an und beendet vorzeitig den Spielbetrieb in allen Bereichen.

Bundesliga, Männer

Heitec Volleys - SVG Lüneburg Beim Blick auf das Spiel gibt es für alle Beteiligte nur sportlich Grund zur Freude. Denn die Partie ist für beide noch wichtig: Die SVG Lüneburg braucht eine dringende Kehrtwende, seit Ende Januar haben die Niedersachsen sieben Partien in Folge verloren. Besonders hart war die Niederlage im Nordderby gegen die Giesener Grizzlies.

Noch steht Lüneburg auf einem Play-off-Platz (8.), aber mit 24 Punkten ist man nur vier Zähler vor Rottenburg und Giesen.

Entsprechend stellen sich die Heitec Volleys auf eine "steife Brise" aus dem Norden ein. "Lüneburg ist eine sehr gute Mannschaft, sie haben die Verfolger im Nacken. Das wird nicht leicht für uns", schätzt Trainer Marco Donat die Lage ein. Auch mental sei das zu leicht verloren gegebene Spiel gegen Düren nicht förderlich für die Eltmanner gewesen. "Dennoch kämpfen wir darum, den letzten Platz zu verlassen, ein Sieg am Wochenende gibt uns noch die Chance dafür." Da die Bisons Bühl in Düren mit 0:3 verloren, bleiben sie mit 15 Punkten auf Platz 11 und sind noch einholbar. Die Saison der Mainfranken endet nächste Woche in Bühl - eine perfekte Highnoon-Dramaturgie um den vorletzten Platz. Wäre da nur nicht der sprichwörtlich leere Raum, in dem sich alle Teams ab sofort einfinden müssen.

"Unser letztes Heimspiel wird ein seltsames werden. Beide Mannschaften sind kleine und vor allem laute Hallen gewohnt. Jetzt sind wir neben dem Spielfeld gefordert, unser Team auf dem Court anzufeuern" gibt Marco Donat die Devise für das "Geisterspiel" aus.red

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren