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Heitec Volleys Eltmann hoffen auf den ersten Sieg

Beim zweiten Bundesliga-Heimspiel der Heitec Volleys Eltmann gegen die Helios Grizzlys Giesen kommt es zu einem Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährten.
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Der Eltmanner Außenangreifer Carlos "Kadu" Anthony fordert nach dem gegnerischen Aufschlag eine bessere Annahme. Daran haperte es in den ersten Heitec-Spielen des Öfteren.  Foto: Daniel Löb
Der Eltmanner Außenangreifer Carlos "Kadu" Anthony fordert nach dem gegnerischen Aufschlag eine bessere Annahme. Daran haperte es in den ersten Heitec-Spielen des Öfteren. Foto: Daniel Löb

Den Start in die Volleyball-Bundesliga haben sich die Heitec Volleys Eltmann sicherlich anders vorgestellt. Die ersten drei Spiele gingen allesamt verloren, doch viel Zeit zum Lamentieren gibt es nicht. Denn schon am Sonntag steht das nächste Heimspiel an. Der Aufsteiger hofft auf das erste Erfolgserlebnis, wenn er um um 17.30 Uhr den Tabellenneunten Helios Grizzlys Giesen in der Brose Arena empfängt.

Heitec Volleys sind motiviert

Den spürenden Druck will Trainer Marco Donat auch nicht verneinen - im Gegenteil. "Nach der Niederlage am Mittwoch waren wir natürlich frustriert, weil das Team eine dicke Chance aus der Hand gegeben hat. Auf der Rückfahrt von Königs Wusterhausen habe ich mit allen Spielern gesprochen. Das Team ist motiviert. Beim Gedanken an das kommende Heimspiel gegen Giesen gingen die Köpfe nach oben. Wir freuen uns auf die nächste Chance, um zu beweisen, dass wir in die erste Liga gehören. Es wird ein sehr spannendes und hartes Match und wir brauchen dafür die Unterstützung unserer Fans."

Die Giesener haben am Donnerstag ihren ersten Sieg geholt. Mit 3:1 bezwangen die Niedersachsen die SWD Powervolleys Düren. Die Eltmanner verfolgten die Begegnung gemeinsam im Fernsehen und wissen nun, worauf sie sich einstellen müssen. Donat ist sich darüber im Klaren, dass es ein Kampfspiel wird, bei dem am Ende die besseren Nerven über den Spielausgang entscheiden. Das sieht Timon Schippmann ähnlich: Der Giesener Außenangreifer lief in der Saison 2016/17 für die Eltmanner auf. Er freut sich auf ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. "Dass der Sprung in die 1. Liga geklappt hat, finde ich toll", sagt Schippmann. "Ich bin auf die Atmosphäre in der neuen Heimspielstätte gespannt."

Trainer der Grizzlys ist Itamar Stein, der 36-jährige Israeli ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht in der fränkischen Volleyballszene. In der Saison 2014/15 wechselte er vom Moerser SC zur VSG Coburg/Grub. Dort erlitt er allerdings eine eine schwere Verletzung am Halswirbel und musste sein Spielerkarriere beenden. Er übernahm in Coburg den Posten des Cheftrainers und folgte am Saisonende dem Ruf nach Giesen, wo er den Verein 2017/18 ins Volleyball-Oberhaus führte.

Emotionale Rückkehr für Sascha Kucera

Das bekannteste Gesicht bei den Giesenern ist aber Sascha Kucera. Er ist Manager der Grizzlys und für ihn ist die Reise nach Franken eine sehr emotionale Angelegenheit. "Ich freue mich natürlich sehr, nach fast 15 Jahren wieder an meine ehemalige Wirkungsstätte Eltmann zurückzukehren. Ich hatte meine sportlich erfolgreichste Zeit in Unterfranken und bin zusammen mit meinem Bruder von der Regionalliga in die 1. Bundesliga aufgestiegen, wo ich noch zwei Jahre lang spielen konnte." Insgesamt sechs Jahre hat er das Trikot der Franken getragen und Eltmann sei immer noch eine Herzensangelegenheit für ihn. Auf das Spiel wiederum habe das keinen Einfluss, am Sonntag interessiert Kucera nur die Leistung seines Teams. "Wir haben ein sehr schweres Spiel vor der Brust. Dennoch wollen wir in Bamberg punkten. Die Eltmanner sind ein starker Aufsteiger und es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie ihre ersten Punkte einfahren", meint Kucera.red

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