Eltmann
Volleyball

Heitec Volleys bauen die Tabellenführung weiter aus

Die Heitec Volleys Eltmann sind ihrem Ziel, der Meisterschaft in der zweiten Volleyballliga Süd, wieder ein Stück näher gerückt.
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Max Bibrack (rechts) rückte für Gary House in die Startformation, im Hintergrund beobachtet Trainer Marco Donat die Szene. Foto: Werner Haala
Max Bibrack (rechts) rückte für Gary House in die Startformation, im Hintergrund beobachtet Trainer Marco Donat die Szene. Foto: Werner Haala

Die Heitec Volleys Eltmann sind ihrem Ziel, der Meisterschaft in der zweiten Volleyballliga Süd, wieder ein Stück näher gerückt. Vier Spieltage vor Saisonende führen sie mit 50 Zählern vor dem Verfolger TSV Grafing (48 Punkte) die Tabelle an. Den Eltmannern genügte ein glanzloser 3:1-Arbeitssieg nach 89 Minuten über den Tabellenvorletzten Rotes Rudel Fellbach, um drei Punkte zu erringen.

Heitec Volleys Eltmann - Rotes Rudel Fellbach 3:1

(25:14, 25:19, 21:25, 25:19)

Im Gegensatz zu Eltmann schwächelte der amtierende Meister Grafing wie schon vor einer Woche erneut und schaffte zu Hause nur ein mühsames 3:2 im Tiebreak gegen den SV Schwaig. Dadurch müssen sich die Oberbayern mit nur zwei Punkten zufrieden geben. Allerdings bleibt der Titelkampf in der zweiten Liga Süd spannend: Das Team aus dem Großraum München muss am 10. April noch ein Nachholspiel beim starken Tabellensiebten AlpenVolleys Haching absolvieren.

Überhaupt haben die Grafinger im Vergleich zu den Heitec Volleys das schwierigere Programm. Sie müssen noch bei den heimstarken Rüsselsheimern sowie beim unberechenbaren Aufsteiger Mimmenhausen antreten und empfangen in ihrer "Bärenhöhle" Hammelburg sowie Fellbach. Die Unterfranken müssen am kommenden Sonntag ebenfalls in Unterhaching antreten, erwarten danach Karlsruhe und Schwaig in eigener Halle und reisen zum Saisonfinale nach Freiburg.

Angesichts dieses aufregenden Kopf-an-Kopf-Rennens fordert Eltmanns Cheftrainer Marco Donat höchste Konzentration und Anspannung von seiner Mannschaft: "Kurz vor dem Ziel dürfen wir jetzt nicht schlapp machen und die harte Arbeit der bisherigen Saison gefährden. Jetzt geht es um die Wurst und wir wollen uns unbedingt mit der Meisterschaft belohnen. Selbst gegen vermeintlich schwächere Teams müssen wir unsere beste Leistung abrufen, Vollgas geben und dürfen nichts mehr anbrennen lassen."

Wie schwer es ist, die Motivation hochzuhalten, zeigte das Heimspiel gegen das Rote Rudel Fellbach. Nach einem gemütlichen Spaziergang im ersten Satz ließen die Donat-Schützlinge im zweiten Durchgang die Zügel schleifen und gewannen nur, weil die Schwaben noch mehr Fehler machten.

Die Quittung für den laschen Auftritt erhielten die Eltmanner im dritten Satz. Ehe sie sich versahen, lagen sie mit 10:14 hinten. Als Mircea Peta eingewechselt wurde, glückte zwar der Ausgleich zum 14:14. Doch die Aufholjagd entpuppte sich als kurzes Strohfeuer. Danach fielen die Unterfranken erneut in ihren alten Trott zurück. Erst im vierten Satz waren sie wieder einigermaßen wach und ließen über 13:8 und 18:14 keine Zweifel am Sieg aufkommen.

Trotz der durchwachsenen Leistung zog Donat ein positives Fazit: "Das war ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Im zweiten Satz waren wir zu passiv, im dritten haben wir uns einlullen lassen und konnten uns nicht mehr befreien, als die Fellbacher mit ihrer unkonventionellen Taktik volles Risiko gingen. Glücklicherweise gelang es uns, im finalen Satz den Schalter wieder umzulegen. Diese Qualität muss man erst einmal haben." Zu den wertvollsten Spielern der Partie wurden Merten Krüger (Heitec Volleys) und Valentino Nadale (Fellbach) gewählt.

Heitec Volleys Eltmann: Couchman, Engel, Peta, Richter, Kolbe, Schmitt, Krüger, Kellermann, Werner, Stoyanov, Wacek, Bibrack, Strobel

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