Haßfurt
Eishockey

Haßfurter Hawks streben perfektes Wochenende an

Trotz des optimalen Starts der Hawks sieht ihr Trainer Volker Hartmann immer noch Verbesserungspotenzial.
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ESC-Trainer Volker Hartmann fordert von seinem Team in den anstehenden zwei Spielen gegen Selb und in Vilshofen sechs Punkte.  Foto: Ryan Evans
ESC-Trainer Volker Hartmann fordert von seinem Team in den anstehenden zwei Spielen gegen Selb und in Vilshofen sechs Punkte. Foto: Ryan Evans

"Wir haben mit sechs Siegen aus den bisherigen sechs Begegnungen eine Serie gestartet", blickt Trainer Volker Hartmann zufrieden auf das Abschneiden seiner Hawks (1./18 Punkte) zurück, die am vergangenen Wochenende sowohl vor heimischer Kulisse mit 11:8 gegen den EV Pegnitz (8./5), als auch auswärts mit 9:5 beim ESV Waldkirchen (9./4) die Oberhand behielten.

Nun stehen mit dem VER Selb 1b (7./5) und dem ESC Vilshofen (10./2) zwei vermeintlich leichtere Gegner auf dem Plan, die jedoch nicht unterschätzt werden dürfen. ESC Haßfurt - VER Selb 1b (Freitag, 19.30 Uhr)

ESC Vilshofen - ESC Haßfurt (Sonntag, 17.15 Uhr) "Wir wollen die Serie weiter ausbauen und sechs weitere Zähler einfahren", zeigt sich Hartmann kämpferisch und mit festen Plänen für die beiden Auftritte. Den Auftakt machen die Falken am Freitag im heimischen Eisstadion gegen den VER Selb 1b.

Die Wölfe haben erst drei Spiele und somit die wenigsten der gesamten Liga absolviert, mussten sich dabei bisher nur knapp mit 0:2 den Tigers aus Bayreuth geschlagen geben, während in Vilshofen und gegen den EV Dingolfing drei Zähler eingefahren wurden. "Dennoch müssen wir die 1b von Selb zu Hause schlagen, die Punkte sind sicher eingeplant", legt Trainer Hartmann die Marschroute für seine Mannschaft klar fest und wird dabei auch die Vorjahresergebnisse im Kopf haben.

Denn in der vergangenen Saison legten die Hawks nach einem deutlichen 10:3-Auswärtssieg auch im heimischen Eisstadion einen 4:1-Erfolg nach. "Dennoch wird auch das kein leichter Gang werden, denn jede Partie muss erstmal gespielt werden", mahnt Hartmann und fordert deshalb ein "entsprechend konzentriertes Auftreten" seiner Mannschaft ein.

Keine gute Erinnerung an Vilshofen

Ebenso fokussiert werden die Hawks auch in Vilshofen am Sonntag agieren müssen, um die Maximalausbeute von drei Zählern mit in die Kreisstadt nehmen zu können. Die Wölfe warten bisher noch auf ihren ersten Saisonerfolg und konnten lediglich nach knappen Niederlagen in Moosburg (3:4 nach Verlängerung) und in Selb (3:4 nach Penaltyschießen) jeweils einen Punkt einheimsen.

Bereits am ersten Spieltag trafen die Falken auf die Gäste aus Niederbayern und fuhren zum Auftakt der Punkterunde einen 12:1-Heimsieg ein. "Dennoch sind die Partien auswärts in Vilshofen aufgrund der Freiluft-Eisfläche immer speziell", weist ESC-Trainer Hartmann auf die speziellen Charakteristika der Spielstätte hin. Die Hawks dürften keine guten Erinnerungen an Vilshofen haben.

In der Vorsaison behielten in zwei knappen, hart umkämpften Partien sowohl in der Punkte- (7:5) als auch in der Verzahnungsrunde (3:2) die Wölfe die Oberhand. Damit seiner Mannschaft ein ähnliches Schicksal diesmal erspart bleibt, arbeitet Trainer Hartmann im Training noch an den kleinen Dingen, die in seinen Augen noch verbessert werden können.

Hawks mit 23 Gegentreffern

"Wir haben in der Rückwärtsbewegung Luft nach oben. Offensiv spielen wir euphorisch, aber wir dürfen dabei die Defensivarbeit nicht vernachlässigen", legt der Trainer angesichts von 23 Gegentreffern den Finger in die Wunde. Sollten die Hawks allerdings weiter spielen wie bisher und das Angesprochene umsetzen, so sollten den "eingeplanten sechs Punkten" und dem "Ausbau der Siegesserie" nichts im Wege stehen.

Fehlen wird den Haßfurtern allerdings Stürmer Georg Lang, der nach einem Check im Auswärtsspiel in Waldkirchen ausfallen wird, während Torhüter Martin Hildenbrand voraussichtlich wieder im Kader stehen wird.

Kader ESC Haßfurt: Jung, Martin Hildenbrand, Dietz - Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx, Schubert - Trübenekr, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer.

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