Haßfurt
Eishockey

Haßfurt Hawks haben Aufstiegsrunde fest im Blick

Der ESC Haßfurt will am Freitagabend beim VER Selb 1 b einen weiteren Schritt in Richtung Aufstiegsrunde machen. Am Sonntag soll gegen den ESV Waldkirchen die Heimserie ausgebaut werden.
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Gewohntes Bild: Die Haßfurter Hawks (von links) Timo Zürcher, Lukas Kratschmer und Michal Babkovic Tore jubeln mit Jan Trübenekr über einen Treffer. Mit 85 Einschüssen stellen sie den besten Landesliga-Angriff.  Foto: Ralf Naumann
Gewohntes Bild: Die Haßfurter Hawks (von links) Timo Zürcher, Lukas Kratschmer und Michal Babkovic Tore jubeln mit Jan Trübenekr über einen Treffer. Mit 85 Einschüssen stellen sie den besten Landesliga-Angriff. Foto: Ralf Naumann

Zwar beträgt der Vorsprung auf Platz 5, der nicht mehr zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt, für die Haßfurter Hawks (1./27) aktuell zwölf Punkte. Doch die Tabelle in der Gruppe 1 der Eishockey Landesliga ist aufgrund der unterschiedlichen Anzahl der von den Teams absolvierten Partien nicht wirklich aussagekräftig. VER Selb 1b - ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr) Deshalb pocht ESC-Trainer Volker Hartmann am Freitagabend beim VER Selb (5./15) sowie am Sonntag im Heimspiel gegen den ESV Waldkirchen (10./8) auf weitere Erfolgserlebnisse, um den Einzug möglichst schnell perfekt zu machen.

Gleichzeitig warnt er vor den beiden Gegnern, die von den Falken in der Vorrunde jeweils besiegt wurden. "Wir werden sicher nicht im Vorbeigehen gewinnen", warnt der Bayreuther, der im Fall von Selb 1b an den ESC Vilshofen erinnert. "Gegen Vilshofen haben wir zu Hause auch locker mit 12:1 gewonnen und im Rückspiel eine bittere 1:2-Niederlage kassiert." Recht hat er, denn der 8:4-Erfolg über die Wölfe stand lange Zeit auf des Messers Schneide: Bis kurz vor dem Ende des zweiten Drittels zeigte die Anzeigetafel ein 4:4, ehe die Hawks dank eines starken Endspurtes sowie eines starken Schlussabschnitts am Ende als 8:4-Sieger vom Eis gingen.

Heimstarke Selber

Im eigenen Stadion läuft es zudem richtig rund für die Oberfranken, denn alle vier Heimspiele entschieden sie für sich. Sowohl für Vilshofen als auch Dingolfing, Waldkirchen sowie Bayreuth gab es nichts zu erben. Da Selb 1b vor fünf Tagen zudem bei Tabellenschlusslicht TSV Trostberg noch sein erstes Auswärtsspiel gewonnen hat (4:1), ist das Selbstvertrauen natürlich groß. Und weil die Oberfranken im Kampf um die begehrten Aufstiegsrundenplätze noch bestens im Rennen liegen, wird die Partie in der Netzsch-Arena vermutlich hart umkämpft. "Ich bin sicher, dass wir über 60 Minuten Vollgas geben müssen, um nicht eine böse Überraschung zu erleben", blickt Hartmann "mit großem Respekt" Richtung Selb.

Andererseits will er die Stärken seiner eigenen Mannschaft, die bezüglich des Erreichens der Aufstiegsrunde trotz der zweiten Saisonniederlage in Moosburg "voll im Soll" ist und weiterhin an der Spitze steht, nicht kleinreden. "Ich weiß, was die Jungs können. Und ich bin überzeugt, dass wir am Freitag wieder ganz anders auftreten als zuletzt", betont der 43-Jährige, der zudem hofft, dass einige zuletzt erkrankte und verletzte Spieler wieder in der Kader zurückkehren. "Es wäre natürlich schön, wenn wir mit drei Blöcken auflaufen könnten. Aber so oder so: Ziel sind ganz klar drei Punkte." ESC Haßfurt -

ESV Waldkirchen

(Sonntag, 18.30 Uhr) Was auch für die Heimpartie gegen Waldkirchen zwei Tage später gilt. "Wir sind zu Hause noch ungeschlagen. Die Serie wollen wir selbstverständlich fortsetzen", gibt es für Volker Hartmann zum siebten Sieg im siebten Heimspiel "keine Alternative". Wie hoch die Motivation der von Roman Kondelik trainierten Crocodiles noch ist, wird sich zeigen.

Waldkirchen enttäuscht bislang

Bislang verlief die Saison für sie jedenfalls sehr enttäuschend. Das ursprüngliche Minimalziel "Aufstiegsrunde" ist nach bislang sieben Niederlagen in den ersten neun Partien in weite Ferne gerückt. Lediglich gegen Trostberg und Freising behielten die Niederbayern aus dem Bayerischen Wald die Oberhand. Bei allen Auswärtsbegegnungen dagegen gab es für den Tabellenvorletzten nichts zu erben.

"Jedes Spiel beginnt bei Null. Das ist einfach so, auch wenn es abgedroschen klingt", sagt Hartmann und verweist wiederholt auf die berühmte Außenseiterchance. "In der aktuellen Verfassung hat Waldkirchen doch nichts zu verlieren. Sie kommen als krasser Außenseiter. Und genau darin liegt doch ihre Chance", ist der Haßfurter Trainer sicher, dass nur mit einer von Anfang an konzentrierten Leistung und "100 Prozent Einsatz" die drei Punkte eingefahren werden. "In Waldkirchen haben wir erst dank eines tollen Schlussdrittels die drei Zähler mitgenommen. Ich rechne fest damit, dass sie uns das Leben wieder sehr schwer machen."

ESC Haßfurt: Jung, Martin Hildenbrand - Hora, Thebus (?), Stahl, Marx, Breyer - Hornak, Stach, Trübenekr, Lang (?), Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer.

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