Ursprünglich war die Begegnung zeitgleich mit den übrigen Paarungen für den Samstag angesetzt. Da die Partie der beiden Neu-Bayernligisten keinen Einfluss mehr auf das übrige Spielgeschehen hat, einigten sich beide Vereine auf eine Spielverlegung auf Freitag. Für beide Gegner geht es im letzten Saisonspiel nur noch darum, einen schönen Abschluss hinzubekommen. Besonders die Heimelf möchte sich mit einem guten Spiel bei ihren treuen Zuschauern für die Unterstützung bedanken. "Wir spielen aber auch für Ritchi, der sich riesig gefreut hätte, dass wir die Direktqualifikation zur Bayernliga geschafft haben", so Trainer Erwin Albert. Richard Krines, der langjährige Betreuer und Zeugwart des FC Sand, der für "seine Spieler", besonders für die in der Landesliga, alles tat, ist am vergangenen Freitag im Alter von 56 Jahren überraschend verstorben.

100 Liter Freibier für die Fans


Mit einem weiteren weinenden Auge wird der FC Sand vor dem Freitagspiel die Akteure verabschieden, die nach der Saison den Verein verlassen. Für seine treuen Zuschauer hat der FC Sand aber auch ein kleines Dankeschön in Form von 100 Litern Freibier parat, die während der Partie ausgeschenkt werden. Das Spiel selbst aber verspricht auch einiges. Als Aufsteiger hat sich der TSV Kleinrinderfeld in der Landesliga überraschend gut geschlagen. Mit 54 Punkten nehmen die Gäste den fünften Tabellenplatz ein, könnten aber von den Sandern überholt werden, wenn diese das Heimspiel gewinnen. Die Gastmannschaft hat aber ebenfalls einen Grund, nochmals alles zu geben, hat sie doch das Vorrundenspiel auf eigenem Platz gegen die Sander mit 3:6 verloren und will dafür Revanche nehmen.

Trainer Albert ist ehrgeizig


Vierfacher Torschütze beim Vorrundenspiel war Fabian Benkert, die beiden anderen Treffer der Sander wurden von Dominik Barth und von Igor Mikic erzielt. Dreimal für die Kleinrinderfelder traf ihr überragender Angreifer Peter Endres, der mit 29 Treffern auch die Torschützenliste der Landesliga Nord anführt. Ebenfalls als sehr treffsicher erwiesen sich Edwin Aber (13 Tore) und Luan Kadrija (11), die ebenfalls dazu beitrugen, dass der TSV Kleinrinderfeld mit 78 Treffern die torhungrigste Mannschaft der gesamten Liga ist. Nach zwei Niederlagen daheim gegen Bayreuth (0:4) und in Aubstadt (1:3) gewannen die Gäste aus dem Würzburger Raum zuletzt beim SV Pettstadt mit 6:3. Für den FC Sand war die Bayernliga-Qualifikation das angestrebte Ziel, das nach dem 2:0-Auswärtserfolg beim TuS Frammersbach zuletzt erreicht wurde. Trotzdem gibt Trainer Erwin Albert für das letzte Spiel die von ihm schon oft gehörte Losung aus: "Wir wollen immer gewinnen."