Sand am Main
Fußball-Landesliga Nordwest

Götz erzielt beide Tore zum 2:0-Sieg des FC Sand

In seinem ersten Heimspiel der Saison in der Fußball-Landesliga Nordwest kam der FC Sand gegen den TSV Kleinrinderfeld mit 2:0 zu seinem zweiten Saisonsieg. Durch ihre spieltechnisch klare Überlegenheit bestimmten die Sander durchwegs die Begegnung.
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Der Sander Kapitän Daniel Rinbergas (links) und Stefan Wasser (Zweiter von rechts) werden bei ihrer Kombination durch die Gästespieler massiv gestört.
Der Sander Kapitän Daniel Rinbergas (links) und Stefan Wasser (Zweiter von rechts) werden bei ihrer Kombination durch die Gästespieler massiv gestört.
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Die Gäste, die durch den Offensivfußball der Heimischen fast nur zur Abwehrarbeit gezwungen wurden, hatten kaum eine nennenswerte Torgelegenheit. Die brütende Hitze machte beiden Mannschaften zu schaffen. Das Spiel war aber nicht nur durch die verständlichen Trinkpausen immer wieder unterbrochen. Besonders nach der Pause versuchten die Kleinrinderfelder, mit Nickligkeiten und Spielverzögerungen die spiel- und laufstarken Gastgeber aus dem Rhythmus zu bringen. Es gelang ihnen jedoch nicht. Die Sander erzielten trotzdem zwei blitzsaubere Treffer.

Bis zur Pause ging das Rezept des TSV Kleinrinderfeld auf, zunächst einmal keinen Gegentreffer zu kassieren. Trotzdem hatte der FC Sand mehrfach die Chance zur Führung. So in der 5. Minute durch den dribbelstarken Sven Wieczorek oder in der 12. Minute durch Danny Schlereth. Auch Florian Gundelsheimer (15.), wieder Wieczorek (20.) und Kapitän Daniel Rinbergas (24.) trafen nicht.
In der ersten halben Stunde kam der TSV Kleinrinderfeld überhaupt nicht in die Nähe des Sander Strafraums. Zu sehr waren die Gäste mit Defensivaufgaben beschäftigt, und ihr einziger Angreifer, Tobias Rosenberger, war bei Andre Karmann und Rene Finnemann in guten Händen. Ein erster Schussversuch von ihm ging in der 35. Minute weit am Sander Gehäuse vorbei.

Reflex verhindert das 1:0

In der 42. Minute hatte der Sander Anhang den Torschrei schon auf den Lippen. Nach einer butterweichen Flanke von Daniel Rinbergas setzte Peter Heyer zu einem wuchtigen Kopfball an, doch der gute Gästetorhüter Reidelbach riss die Hände hoch und verhinderte mit einem Reflex einen Einschlag.

Durch die von den Gästen herbeigeführten zahlreichen Unterbrechungen wurde nach der Pause zunächst kaum mehr Fußball gespielt. Drei gelbe Karten für Sand und sechs für Kleinrinderfeld sind eine Bestätigung dafür. Allerdings hatte die Eigner-Truppe auch da noch Tormöglichkeiten.

Schön herausgespielte Treffer

In der 58. Minute war es dann soweit. Nach einem guten Angriff über mehrere Stationen kam das Leder zu Sebastian Götz, der aus 18 Metern mutig abzog und unhaltbar traf. Auch nach dem Rückstand trauten sich die Gäste noch nicht so recht nach vorne. Auf der Gegenseite waren die Hausherren auf das 2:0 aus. Dies fiel in der 68. Minute, und wieder hieß der Torschütze Sebastian Götz. Er wurde von Peter Heyer mit einer herrlichen Kopfball-Verlängerung freigespielt und durfte sich aus etwa zehn Metern die Ecke aussuchen.

Erst nach dem 2:0 versuchten die Gäste, etwas mehr für die eigene Offensive zu tun. Ihre Bemühungen blieben jedoch Stückwerk, denn sie liefen sich immer wieder in der sehr sicheren Sander Abwehr fest. Außer bei einigen Standards, die jedoch ebenfalls unschädlich gemacht wurden, bestand für das Sander Gehäuse keine Gefahr.
Für den FC Sand war es der zweite Sieg im zweiten Spiel. Die "Schwarz-Weißen", die schon während des Spieles wiederholt Szenenapplaus bekamen, wurden mit Beifall in die Kabine verabschiedet.

Trainer Bernd Eigner sagte: "Schon in der ersten Halbzeit habe ich mindestens vier gute Torgelegenheiten für uns gesehen. Leichter hätten wir uns getan, wenn wir da bereits in Führung gegangen wären. Ich war aber überzeugt, wenn wir weiter konzentriert spielen, werden wir noch unsere Tore machen und gewinnen. An der Chancenverwertung müssen wir noch etwas arbeiten. Ein Lob verdiente sich unsere Abwehr, die erneut sehr gut stand und bis auf ein paar Standards nichts zugelassen hat."
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