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Fußball Bezirksliga

FSV Krum und FC Geesdorf holen Relegationsspiel nach

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Nachdem das erste Relegationsspiel zur Fußball-Bezirksliga Unterfranken am Samstag abgesagt worden ist, wird es nun am Dienstag (18.30 Uhr) nachgeholt. In Weyer treffen der FSV Krum (Vizemeister Kreisliga Schweinfurt 2) und der FC Geesdorf (Vizemeister Kreisliga Schweinfurt) aufeinander.
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Max Witchen (rechts) und seine Krumer Mannschaftskameraden kämpfen um den Aufstieg in die Bezirksliga.
Max Witchen (rechts) und seine Krumer Mannschaftskameraden kämpfen um den Aufstieg in die Bezirksliga.
Nur der Sieger hat eine Chance auf den Aufstieg und trifft am Samstag, 8. Juni, auf den TSV Großbardorf II, der sich gegen den SV Rödelmaier durchgesetzt hat. Für die vier an der Relegation beteiligten Teams steht nur ein freier Platz zur Verfügung.

Darin, dass die Partie verlegt worden ist, sieht Erwin Krumholz, der Sportliche Leiter der Krumer, keinen Nachteil. "Das ist uns eigentlich egal, wir gehen das ganz locker an", sagt er. Die FSVler wollen "nicht viel Tamtam machen, dann wird man bloß nervös", sondern die Begegnung wie ein ganz normales Punktspiel angehen.
Krumholz hat bereits erklärt, dass er ein ausgeglichenes Spiel erwartet: "Die Chancen stehen 50:50. Wir haben in den letzten Jahren in der Vorbereitung zweimal gegeneinander gespielt, einmal verloren und zuletzt 1:0 gewonnen", sagte er.


Die Abwehr ist stabiler geworden

Er setzt darauf, dass seine Mannschaft an die Form der letzten Saisonspiele anknüpfen wird, als der FSV gegen Dampfach, Neubrunn und den TV Haßfurt gewonnen hat. Dass Klug und Witchen in die Abwehrkette gerückt sind, habe der Hintermannschaft Stabilität gegeben, "wir haben in den letzten drei Spielen kein Gegentor bekommen", sagt Krumholz.

Wichtig sei auch, dass die Mannschaft den gleichen Kampfgeist und Einsatz an den Tag legt wie zuletzt. Der FSV wolle den Sprung schaffen: "Das ist bis auf Stefan Rippstein eine junge Mannschaft, die noch keine großen Erfolge gehabt hat. Die will das unbedingt", versichert Erwin Krumholz.

Ausfälle in der Offensive

Verkraften müssen die Krumer allerdings weiterhin, wie schon über weite Strecken der Saison, den Ausfall mehrerer Stammspieler aus der Offensive. Fabian Dürrbeck fehlt seit der Winterpause mit einer Knieverletzung, Simon Schnös hat sich das Kreuzband gerissen, "und nun hat sich auch noch Ramon Räth in Haßfurt an Fuß verletzt", erklärt Krumholz. Auch Andre Durst und Tobias Nechwatal fehlen wegen Verletzungen.

Der FC Geesdorf, der am Pfingstmontag in Sylbach mit einem souveränen 5:1-Sieg den Schweinfurter Toto-Pokalsieg errungen hat, gilt wie die Krumer als spielerisch starke Mannschaft. Im Team des ehemaligen Landesligaspielers des 1. FC Haßfurt, Hassan Alremeithi, ragen vor allem die Brüder Stefan (22 Saisontreffer) und Simon Weiglein (16) als Torschützen heraus. "Die zwei Stürmer müssen wir in den Griff kriegen", weiß auch Krumholz.

Relegation zur Kreisklasse

Nur drei Tage nach seinem ersten Relegationsspiel muss der Vizemeister der A-Klasse Schweinfurt 4, SC Geusfeld, erneut auflaufen. In Stadelschwarzach spielt er am Dienstag (18.30 Uhr) gegen den FC Lindach um einen weiteren der insgesamt neun freien Plätze in der Kreisklasse (bei zehn Anwärtern).

Die Lindacher haben in der Kreisklasse Schweinfurt 2 den "Schleuderplatz" inne. Da sie am letzten Saisonspieltag pausierten, sind sie seit über zwei Wochen ohne Matchpraxis. Ob das ein Vorteil für Spielertrainer Stephan Körber und seine Geusfelder ist, erscheint aber fraglich, denn der SC musste am Samstag beim 2:3 gegen die DJK Traustadt eine Verlängerung absolvieren. Ob da die Kräfte reichen, um heute den Sprung nach oben perfekt zu machen?
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