Haßfurt
Eishockey

Franek öffnet den Hawks die Tür

Der Stürmer erzielt beim Sieg in Waldkirchen das erste Tor für Haßfurt, das mit einem 9:6-Sieg in die Landesliga-Saison startet.
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Nach 11:15 Minuten war es soweit: David Franek (vorn) erzielte beim Auswärtsspiel der Haßfurt Hawks in Waldkirchen den ersten Treffer der neuen Landesliga-Saison. Der Routinier steuerte zwei Tore und zwei Assists zum 9:6-Erfolg bei und war somit maßgeblich am gelungenen Auftakt beteiligt. Ralf Naumann
Nach 11:15 Minuten war es soweit: David Franek (vorn) erzielte beim Auswärtsspiel der Haßfurt Hawks in Waldkirchen den ersten Treffer der neuen Landesliga-Saison. Der Routinier steuerte zwei Tore und zwei Assists zum 9:6-Erfolg bei und war somit maßgeblich am gelungenen Auftakt beteiligt. Ralf Naumann

Mit wenigen Worten brachte es Trainer Martin Reichert auf den Punkt; "Super, eine gute Mannschaftsleistung. Ich bin sehr zufrieden, ganz klar." Der Start der Haßfurt Hawks in die Spielzeit 2018/ 2019 ist geglückt. Bei der einzigen Partie der beiden Gruppen der Eishockey-Landesliga am Wochenende, und somit dem inoffiziellen Eröffnungsspiel, gelang dem ESC bei den sehr starken Crocodiles des ESV Waldkirchen ein 9:6-Erfolg. "Hier werden noch einige Mannschaften verlieren", betonte Coach Reichert nach der Schlusssirene. ESV Waldkirchen - ESC Haßfurt 6:9 Unter den 290 Zuschauer am Sonntagabend waren auch rund 30 Haßfurter Schlachtenbummler, die die Reise in den Bayerischen Wald mitmachten. Sie sahen eine kampfbetonte, aber faire und unterhaltsame Begegnung, in der sich die sehr konzentrierten Gäste schon bis auf 9:3 absetzen konnten. Daniel Hora war es, der in der 46. Minute traf, nachdem der Verteidiger zuvor an bereits vier Treffern beteiligt war. David Franek sowie Jakub Sramek markierten dabei jeweils einen Doppelpack, Jan Trübenekr war sogar drei Mal erfolgreich. Auch Philipp Bates trug sich als Torschütze in die Scorerliste ein.

"Wir hatten das Spiel schon in der Tasche", sagte Reichert und lobte zugleich den Aufsteiger, der sich trotzdem nicht geschlagen gab und wie in den vorangegangenen Dritteln weiter brandgefährlich agierte. "Die haben natürlich noch einmal alles nach vorne geworfen", sagte Reichert. Robert Vavroch, Roman Schreyer sowie David Votaky sorgten zumindest dafür, dass es für Waldkirchen keine Klatsche gab. "Der eine oder andere Gegentreffer hätte sicher nicht mehr sein müssen", meinte der Haßfurter Coach, dem Schlussmann Martin Hildenbrand angesichts dessen fast ein bisschen leid tat. "Das ist das einzige an diesem Abend, was man ein bisschen kritisch sehen kann."

Der Sieg der Hawks, die mit zwölf nur halb soviel Strafminuten kassierten als Waldkirchen, geriet nicht mehr in Gefahr. Insofern zeigte sich Reichert völlig einverstanden mit den ersten drei Punkten: "Die Mannschaft hat heute einfach eine klasse Leistung gebracht."

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung - Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Marx, Bates - Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Zösch, Kratschmer, Breyer / Zuschauer: 290 (30 aus Haßfurt) / Tore: 0:1 (12.) Franek (Babkovic, Breyer), 1:1 (14.) Marek (Barz, Skoda), 1:2 (19.) Franek (Trübenekr, Hora) 4-5, 1:3 (20.) Trübenekr (Franek), 2:3 (25.) Barz, 2:4 (27.) Trübenekr (Franek, Hora), 2:5 (34.) Bates (Babkovic), 2:6 (38.) Sramek (Hora, Lang) 4-5, 3:6 (39.) Skoda (Barz, Schreyer) 5-4, 3:7 (42.) Sramek (Hora), 3:8 (45.) Trübenekr (Sramek) 5-4, 3:9 (46.) Hora (Babkovic, Bates), 4:9 (47.) Vavroch (Marek), 5:9 (50.) Schreyer (Kostarka, Barz) 5-4, 6:9 (58.) Votaky (Vavroch, Kostarka) / Strafminuten: Waldkirchen 24 / Haßfurt 12.

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