Sand am Main

FC Sand will seine Auswärtsstärke zeigen

Der Hauch von Gefahr, in die Abstiegszone der Fußball-Landesliga Nordwest abzurutschen, ist für den FC Sand nach zwei Siegen innerhalb von fünf Tagen gebannt. Nun fahren die Sander zuversichtlich am Sonntag zum Würzburger FV und wollen dort die "englische Woche" erfolgreich abschließen.
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Thorsten Schlereth (rechts), am Mittwoch Torschütze für Sand gegen den Leinach, will auch in Würzburg seine Gefährlichkeit zeigen.
Thorsten Schlereth (rechts), am Mittwoch Torschütze für Sand gegen den Leinach, will auch in Würzburg seine Gefährlichkeit zeigen.
Damit es in den sieben verbleibenden Partien allerdings nicht noch einmal eng wird, würden dem FC Sand (6. Platz / 39 Punkte) trotz des scheinbar sicheren Elf-Punkte-Vorsprungs auf den TuS Frammersbach noch einige Punkte gut zu Gesicht stehen. Ein weiteres erfolgreiches Abschneiden im viertletzten Auswärtsspiel der Saison am Sonntag beim Würzburger FV II (10./33) wäre einiges wert.

Trainer Erwin Albert will hundertprozentigen Einsatz sehen

Erwin Albert, für den das Thema Klassenerhalt eigentlich zu keinem Zeitpunkt wirklich eines war, ist jedenfalls guten Mutes, dass seine Mannschaft, deren Formkurve nach den teils unglücklichen Niederlagen nach der Winterpause eindeutig nach oben geht, in Würzburg nachlegt.
"Es wird Zeit, dass wir wieder auswärts was holen", betont der FC-Trainer und fügt hinzu: "Aber da müssen wir schon alles geben."

Er erinnert gleichzeitig an die Auswärtsstärke der Korbmacherelf vor der Winterpause. Einzig in Leinach ging der FC Sand bei der 1:2-Niederlage in der ersten Saisonhälfte gänzlich leer aus und holte auf fremden Plätzen mehr Punkte für das Guthabenkonto als im eigenen Seestadion. Die beiden Niederlagen im neuen Jahr in Ansbach (0:1) und beim TSV Neustadt (2:4) stuft Albert nach wie vor in die Kategorie "sehr unglücklich" ein. "Da haben wir wirklich seht gut gespielt, waren teilweise ebenbürtig, wenn nicht sogar besser."

Der Gegner verlor zuletzt zweimal

Ihm ist bewusst, dass der Würzburger FV II die Punkte nach zuletzt zwei Niederlagen jetzt noch viel dringender braucht als seine Mannschaft. Er weiß ebenfalls, dass die junge und talentierte Mannschaft seines Kollegen Jürgen Dölling zu Hause in ihrer "Sepp-Endres-Sportanlage" von ihren bisherigen zwölf Partien sieben gewonnen hat. Dennoch ist er optimistisch, nach dem 3:1-Erfolg beim ersten Aufeinandertreffen erneut die Oberhand zu behalten - vorausgesetzt, die Einstellung stimmt wieder. "Um in dieser Klasse zu gewinnen, muss man wirklich alles geben. Und so wollen wir am Sonntag auch spielen, um einen Dreier nachzulegen", hebt er die Bedeutung eines erfolgreichen Abschneidens hervor. "Das wäre super für uns und auch für die Moral."

Erwin Albert hofft, dass seine Mannschaft gerade in der Abwehr wieder eine gute Arbeit abliefert. Personell muss Albert weiterhin auf den verletzten Florian Gundelsheimer verzichten, für den die Saison wegen eines Schlüsselbeinbruchs vorzeitig beendet ist. Auch Bernd Pankratz (Leistenprobleme) und Sebastian Götz (Knöchel) werden weiterhin fehlen.

Bis Saisonende "noch einiges gutzumachen"

"Wir haben jetzt noch sieben Spiele, und wir wollen natürlich so viele wie möglich gewinnen", benennt der Sander Trainer die Zielrichtung für die Begegnungen in den kommenden Wochen bis zum letzten Spieltag am 24. Mai. Darunter sind noch die schweren Auswärtspartien in Kahl, Abtswind und Karlburg, gegen die die Sander im Seestadion allesamt verloren haben. Albert: "Da haben wir noch einiges gutzumachen. So schlecht, wie wir da gespielt haben, so schlecht sind wir nicht."

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