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Sand am Main
Fußball-Landesliga Nordwest

FC Sand erwartet ein brisantes Nachbarduell

Der FC Sand und die FT Schweinfurt lieferten sich in den langen Jahren ihrer gemeinsamen Zugehörigkeit zur Fußball-Landesliga schon viele attraktive und packende Duelle. Nach dem knappen 1:0-Erfolg der Sander im Vorrundenspiel stehen sich beide Vereine am Samstag, 8. November (14 Uhr), im Seestadion erneut gegenüber.
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Auf Danny Schlereth (links) muss der FC Sand in den restlichen Begegnungen bis zur Winterpause wegen eines Muskelbündelrisses verzichten.
Auf Danny Schlereth (links) muss der FC Sand in den restlichen Begegnungen bis zur Winterpause wegen eines Muskelbündelrisses verzichten.
Spiele zwischen dem FC Sand und der FT Schweinfurt zogen schon immer die Zuschauer in ihren Bann. Dabei war es egal, welchen Tabellenplatz beide Vereine gerade inne hatten. Diesmal führt kein Weg daran vorbei, dass der Tabellenzweite FC Sand (44 Punkte) gegen die auf den vorletzten Rang abgerutschten "Freien Turner" (15 Zähler) als Favorit in das Spiel geht. Doch davon kann sich die Eigner-Truppe nichts kaufen. Wie beim knappen 1:0-Erfolg im Vorrundenspiel werden die Sander erneut mit einer sehr starken und geschlossenen Mannschaftsleistung aufwarten müssen, um die kampfstarken Gäste in die Knie zu zwingen.

Sechs Siege in Folge verdeutlichen, dass die Mannschaft des FC Sand einen guten Lauf hat, von dem er sich auch von der FT Schweinfurt nicht abbringen lassen will. Trainer Bernd Eigner dazu: "Unsere Erfolge in den letzten Spielen kamen nicht von ungefähr. Unsere Mannschaft spielt derzeit konstant auf einem hohen Niveau.
Das gibt unseren Spielern Sicherheit und Selbstbewusstsein. Ich gehe davon aus, dass wir unserem Anspruch auf einen Spitzenplatz gerecht werden und das anstehende Heimspiel gewinnen."

Wohl gegen Beton-Abwehr

Doch steht der Nachbar aus Schweinfurt nach zuletzt vier Niederlagen in Folge unter Druck. Es ist damit zu rechnen, dass die "Turner", wie bereits in Abtswind, auch im Seestadion mit verstärkten Defensivreihen ins Spiel geht. Um die Beton-Abwehr der Gäste zu knacken, wird der FC Sand eventuell Geduld aufbringen müssen.

Im Spiel nach vorne werden sich die Gäste auf Konterfußball verlegen. Das Mittelfeld und die Abwehr der Hausherren tun gut daran, Spieler wie Benjamin Freund, Yannik Saal und Tino Pabst nicht zu viel Spielraum zu lassen. Gerade in der Defensive könnte Sands Trainer Eigner einen Spieler wie Danny Schlereth gut gebrauchen. Doch der fällt mit einen Muskelbündelriss bis zur Winterpause aus. Rene Finnemann hat das Training zwar wieder aufgenommen, ob er jedoch zum Einsatz kommt, ist fraglich.

Zuversicht trotz einer dünnen Personaldecke

Auf die übrigen Dauerverletzten kann Eigner frühestens erst wieder im kommenden Frühjahr zurückgreifen, so dass die Personaldecke beim FC Sand wieder einmal sehr dünn ist. Trotzdem strahlt der Trainer Zuversicht aus: "Wir werden elf Spieler auf dem Platz und noch ein paar auf der Bank haben. Alle werden ihre bestmögliche Leistung abrufen, denn die Mannschaft weiß, um was es geht. Wir wollen weiter in den oberen Rängen mitspielen."

Das Derby könnte zu einer schweren Aufgabe werden, doch hoffnungsvoll stimmt den FC, dass er die letzten Begegnungen, wenn auch knapp, so doch immer gewann und dass der Sander Torjäger Peter Heyer in dieser Saison schon 16 Mal getroffen hat und damit schon fast so oft wie die gesamte Mannschaft der Gäste zusammen. Eigner weiß: "Wir spielen daheim, und wenn wir unsere Ambitionen beibehalten wollen, als Tabellenzweiter in die Winterpause zu gehen, müssen wir das Spiel gewinnen."

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