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Haßfurt
Eishockey-Bayernliga

ESC Haßfurt will seine Negativserie beenden

Die "Hawks" des ESC Haßfurt sehen durchaus Chancen, gegen den ESC Dorfen und beim EV Moosburg in der Eishockey-Bayernliga erstmals seit Wochen wieder zu punkten. Im Januar stehen danach fast nur noch Auswärtspartien auf dem Programm.
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"Gemeinsam kämpfen, vorwärts ESC" fordern die treuen Fans der Haßfurter "Hawks". Sie hoffen wie alle Beteiligten darauf, dass sich der zuletzt gezeigte Aufwärtstrend beim Aufsteiger fortsetzt und nach zehn sieglosen Begegnungen gegen Dorfen und in Moosburg endlich wieder einmal ein paar Punkte eingefahren werden können.
"Gemeinsam kämpfen, vorwärts ESC" fordern die treuen Fans der Haßfurter "Hawks". Sie hoffen wie alle Beteiligten darauf, dass sich der zuletzt gezeigte Aufwärtstrend beim Aufsteiger fortsetzt und nach zehn sieglosen Begegnungen gegen Dorfen und in Moosburg endlich wieder einmal ein paar Punkte eingefahren werden können.
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Als "Zeichen, dass es funktioniert" wertete Martin Reichert das gute, wenn auch noch erfolglose Auftreten der "Hawks" des ESC Haßfurt (16. Platz / 4 Punkte) in der Eishockey-Bayernliga zuletzt in Peißenberg. Der Interimstrainer hofft beim 14. und bereits vorletzten Heimspiel der regulären Punkterunde am Freitag (19.15 Uhr) gegen den ESC Dorfen (8./39) sowie am Sonntag (17.15 Uhr) beim EV Moosburg (10./36) auf eine Fortsetzung des zuletzt gezeigten Aufwärtstrends.

Vor allem gegen Dorfen glaubt Reichert daran, dass trotz der sechs Niederlagen seit der Beurlaubung von Doug Kacharvich die Formkurve nach oben anhält. "Ganz ehrlich: Ich will jedes Spiel gewinnen. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass uns die weiteren zwei Trainingseinheiten unter der Woche viel gebracht haben", überwiegt beim 49-Jährigen der Optimismus über ein gutes Abschneiden.
"Wenn wir es dann so umsetzen können wie in Peißenberg, dann lasse ich mich gerne überraschen."

Der Gast steht unter Druck

Dabei ist ihm bewusst, dass die Gäste aufgrund ihres Tabellenstandes nichts zu verschenken haben und sich deshalb mächtig ins Zeug legen werden, um nicht als dritte Mannschaft mit nur einem Zähler im Gepäck oder sogar mit ganz leeren Händen aus Haßfurt wieder nach Hause zu fahren. Immerhin geht es für die Mannschaft von Reicherts Trainerkollegen Thomas Vogl, gleichzeitig Stütze in der ESC-Verteidigung, um den Einzug in die Play-offs.

Doch während Dorfen von seinen elf Heimspielen erst zwei verlor, gab es bei den zehn Auswärtspartien bereits sechs Niederlagen. Beim Mitabstiegskandidaten EHC Nürnberg gaben sich die Oberbayern allerdings keine Blöße: Sie gewannen deutlich mit 6:0. Trotz allem schätzt Reichert den Gegner "nicht stärker ein als Peißenberg. Das ist wahrscheinlich eine Ebene."

Ebenso auf Schlagdistanz zu den "Top 8" befindet sich der EV Moosburg, der nur knapp hinter den derzeit punktgleichen Mannschaften aus Peißenberg, Dorfen und Höchstadt liegt. Gerade vor heimischen Fans in der Sparkassen-Arena wollen sich die "Grün-Gelben" keine Blöße mehr geben - erst recht nicht gegen einen bis dato auswärts noch sieg- und punktlosen Aufsteiger. Viermal unterlag der EV Moosburg bislang, zwei Mal davon nach Penaltyschießen. Einzig Waldkraiburg (5:2) und überraschenderweise Mitaufsteiger EHC Mitterteich (6:4) feierten in Moosburg jeweils einen Dreier. Zuletzt gab es im Derby gegen Pfaffenhofen einen klaren 7:4-Erfolg.

Wohl alle Spieler dabei

Martin Reichert zeigt sich "zuversichtlich, dass wir zumindest gegen Dorfen so ziemlich alle Spieler an Bord haben, die uns zur Verfügung stehen." Auch die zuletzt fehlenden Stefan Ankenbrand, Max Zösch, Patrick Märkl und Philipp Bates dürften wieder einsatzbereit sein. Und der seit Anfang November verletzte Ales Stribny hat ebenso wieder mit dem Training begonnen.

Zu guter Letzt könnte Dennis Friedberger trotz genähter Platzwunde am Unterarm mit einer Spezialmanschette nach nur achttägiger Zwangspause wieder spielen. Ob Josef "Peppi" Eckmair, der vor Weihnachten mit dem Training begonnen hat, im "Hawks"-Trikot aufläuft, sollte in einem Gespräch mit Abteilungsvorstand Uwe Marx und Martin Reichert noch geklärt werden.

Im Januar stehen fast nur noch Auswärtsspiele an

Das gilt auch für das weitere Engagement von Reichert selbst. "Es könnte durchaus sein, dass Martin Trainer bis zum Saisonende bleibt", zeigt sich Marx optimistisch, zu einer Einigung mit dem Wunschkandidaten zu kommen. "Er hat Bereitschaft signalisiert." Die Partie in Moosburg ist derweil der Auftakt zu der langen Januar-"Auswärtstournee" der "Hawks" mit fünf Gastspielen in Folge. Nach dem Auftritt am Sonntag treten Kapitän Zoltan Revak und Co. anschließend in Regen, Mitterteich, Nürnberg und Lindau an. Die Fahrtstrecke insgesamt in den nächsten zwei Wochen beträgt über 2500 Kilometer. Das letzte Vorrundenheimspiel findet nach einer Spielpause vom 24. bis 26. Januar dann erst am Freitag, 31. Januar, statt.
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