Haßfurt
Eishockey

ESC Haßfurt will böse Überraschungen vermeiden

Die Haßfurter Hawks treffen am ersten Doppelspieltag der Landesliga auf zwei noch punktlose Mannschaften.
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Die Mimik verrät es: Trainer Volker Hartmann war trotz Kantersieg mit der Leistung der Haßfurter Hawks im Spiel gegen Vilshofen nicht immer einverstanden. In Freising sowie gegen Trostberg hofft er auf eine Steigerung sowie möglichst viele Punkte.  Foto: Ralf Naumann
Die Mimik verrät es: Trainer Volker Hartmann war trotz Kantersieg mit der Leistung der Haßfurter Hawks im Spiel gegen Vilshofen nicht immer einverstanden. In Freising sowie gegen Trostberg hofft er auf eine Steigerung sowie möglichst viele Punkte. Foto: Ralf Naumann

Sechs Punkte, 19:5 Tore, Tabellenplatz 1: Keine Frage: Der Start der Haßfurter Hawks in die neue Landesligasaison hätte nicht besser laufen können. Kein Wunder also, dass das Selbstvertrauen vor dem ersten "Doppelpack" der Vorrunde sehr hoch ist. Beim aktuellen Schlusslicht SE Freising am Freitagabend (11./0) sowie beim Heimspiel gegen den ebenfalls noch punktlosen TSV Trostberg (9./0) sollen weitere Siege eingefahren werden. SE Freising- ESC Haßfurt (Freitag, 20.15 Uhr) ESC Haßfurt - TSV Trostberg (Sonntag, 18.30 Uhr) "Vom Papier her ist es freilich machbar", blickt Falken-Trainer Volker Hartmann auch durchaus optimistisch auf die zwei Aufgaben. "Das Problem ist nur, dass alle Begegnungen erst einmal gespielt werden müssen. Und die jeweiligen Gegner sind sicher nicht gewillt, uns kampflos die Punkte zu überlassen." Will heißen: Nur mit der notwendigen Konzentration und Ernsthaftigkeit können böse Überraschungen vermieden werden. "Aber ich bin sicher, dass die Jungs mit einer sehr guten Einstellung auflaufen. Sie werden mit Sicherheit nicht den Fehler machen, Freising und Trostberg zu unterschätzen", betont Hartmann, der seine Mannschaft zwei Mal zum Favoriten erklärt: "Es muss unser Anspruch sein, dass wir nach dem Wochenende zwölf Punkte auf dem Konto haben."

Schon die erste Aufgabe bei den Freisinger Black Bears wird den Hawks allerdings einiges abverlangen, denn bereits nach dem zweiten Spieltag steht die Mannschaft um Hartmanns Trainerkollegen Markus Knallinger unter Druck. Nach zwei Heimschlappen gegen Dingolfing (1:7) und gegen Pegnitz (3:8) soll es nicht heißen, "aller schlechten Dinge sind Drei". Demnach werden sich die Freisinger, die als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben haben, mächtig ins Zeug legen, um sich gegen Haßfurt in der Weihenstephan-Arena ordentlich aus der Affäre zu ziehen. Andererseits wollen sich die Kreisstädter weiter an der Spitze behaupten und mit einem weiteren Sieg die Heimreise antreten. Mit 4:1 gewannen sie im Vorjahr bei den Oberbayern - sicherlich ein gutes Omen.

Einen letztlich hartumkämpften 7:5-Erfolg erlebten die Fans gegen die Chiefs des TSV Trostberg in der Saison 2018/2019, die sich damals als hart zu knackende Nuss erwiesen. Auf eine ähnliche Gegenwehr sollten sich die Hawks erneut einstellen, woran die deutliche 1:6-Auftaktniederlage beim ESV Waldkirchen vor fünf Tagen nicht hinwegtäuschen darf. Immerhin hielt die Truppe von Coach Petr Zachar, zuvor schon beim EC Lauterbach, beim SVG Burgkirchen, bei der U19 der Augsburger Panther oder in Ravensburg tätig, die Partie lange Zeit offen.

"Es gibt keine leichten Gegner in dieser Liga. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie hoch konzentriert in die Partie geht und sich diesmal von Anfang an sowie die gesamte Spieldauer über, an die Absprachen hält", hofft Volker Hartmann, nicht erneut eine "Ansprachen"-Auszeit nehmen zu müssen. "Wir gehen sicherlich als Favorit in die Partie, vor allem vor unseren eigenen Fans. Und alles andere als drei Punkte wäre eine große Enttäuschung", ergänzt der 43-Jährige.

Christian Dietrich ist fit

Neben dem zuletzt erkrankten Lukas-Andreas Thebus steht auch Christian Dietrich zur Verfügung, dessen Verletzung aus der Partie gegen Vilshofen sich nach einer Untersuchung nicht als gravierend herausstellte. Dagegen hat der bereits seit einigen Wochen privat bedingt pausierende "Hexer" Martin Hildenbrand noch nicht wieder mit dem Training begonnen.

Kader ESC Haßfurt: Jung, Dietz - Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx, Schubert - Stach, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer.

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