Haßfurt
Eishockey-Bayernliga

ESC Haßfurt verpasst Auswärtspunkt knapp

Nach einer respektablen Leistung kassierte Schlusslicht ESC Haßfurt beim TSV Peißenberg in der Eishockey-Bayernliga mit 3:5 (1:2, 1:0, 1:3) eine knappe und unglückliche Niederlage. Die entscheidenden Treffer fielen in der Schlussphase.
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Auch wenn ihm bei der 3:5-Niederlage beim TSV Peißenberg kein Treffer gelang, zeigte Christian Dietrich eine gute Partie. Zusammen mit den elf anderen Feldspielern der Haßfurter "Hawks" schrammte der 22-Jährige letztlich nur knapp am ersten Auswärtspunkt der Saison vorbei.
Auch wenn ihm bei der 3:5-Niederlage beim TSV Peißenberg kein Treffer gelang, zeigte Christian Dietrich eine gute Partie. Zusammen mit den elf anderen Feldspielern der Haßfurter "Hawks" schrammte der 22-Jährige letztlich nur knapp am ersten Auswärtspunkt der Saison vorbei.
"Heute hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen." Von diesem Lob seines Peißenberger Kollegen Rudi Sternkopf, so schön es auch klingt, kann sich ESC-Interimstrainer Martin Reichert unter dem Strich aber nichts kaufen, und mit 3:5 unterlag der ESC Haßfurt beim TSV Peißenberg in der Eishockey-Bayernliga erneut.

Hätte die Partie nach 58 Minuten und 52 Sekunden geendet, dann hätten die Haßfurter "Hawks" unter Reicherts Regie nach langer Durststrecke beim Stand von 3:3 zumindest wieder einmal einen Teilerfolg errungen. TSV-Angreifer Martin Andrä hatte aber etwas gegen diese Konjunktive und brachte die "Eishackler" 68 Sekunden vor der Schlusssirene erneut in Führung. Dass Michael Pfaff in der letzten Minute noch auf 5:3 erhöhte, änderte nichts am sehr guten Auftreten der "Hawks", die erneut nur in Mini-Besetzung inklusive einiger Juniorenspieler aufliefen.

"Es hat heute zum ersten Mal richtig gut funktioniert", freute sich Reichert, der natürlich auch enttäuscht war, dass seine Mannschaft für die harte Arbeit letztlich nicht belohnt wurde. "Das hat mir sehr leid getan für die Jungs. Sie haben aufopferungsvoll gekämpft, und ein Punkt wäre verdient gewesen."

Der ESC geht in Führung

Nicht nur, weil Topscorer Martin Oertel mit seinem fünften Saisontor die Kreisstädter nach elf Partien schon frühzeitig in Führung brachte (3.). Nachdem die Peißenberger Sebastian Buchwieser und Maximilian Barth mit zwei Treffern innerhalb von nur 33 Sekunden (jeweils 10.) Mitte des ersten Abschnittes den Spieß zum ersten Mal gedreht hatten, ließen sich die "Hawks" nicht von ihrem Konzept abbringen und hielten weiter fest dagegen. Der Lohn der Bemühungen war ein hervorragendes Mitteldrittel, in dem Jan Michalek auf Zuspiel des jungen Neuzugangs Hannes Eller der Ausgleich gelang (23.).

Zum ersten Mal in dieser Saison gewinnen die Haßfurter auswärts ein Drittel

Weil Haßfurts Torhüter Timo Jung seinen Kasten sauber hielt, stand nach 20 Minuten das erste gewonnene von insgesamt 26 Dritteln auf fremdem Eis zu Buche. Und weil Frederic Rambacher mit seinem ersten Saisontor die erneute Führung der "Eishackler" durch Michael Pfaff (44.) postwendend mit dem 3:3 beantwortete (45.), war der erste Auswärtszähler des Aufsteigers keine Utopie mehr. Erst Martin Andrä ließ die Hoffnungen im ESC-Lager platzen.

"Das war eine ganze tolle Leistung. Die Jungs haben es super gemacht", zog Reichert trotz der 20. Saisonniederlage ein zufriedenstellendes Fazit. "Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und werden es weiter fortsetzen." Der 49-Jährige hofft, dass die Mannschaft weiter so hart an sich arbeitet. "Die wichtigen Spiele kommen noch, und wichtig war heute zu sehen, dass es geht - auch auswärts."

Bei den beiden Partien am kommenden Wochenende gegen den ESC Dorfen (Freitag, 19.15 Uhr) und beim EV Moosburg (Sonntag, 17.15 Uhr) soll der Aufwärtstrend auch endlich wieder einmal in Punkte umgemünzt werden.

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