Haßfurt
Eishockey

ESC Haßfurt stellt in Trostberg die Weichen früh auf Sieg

Der ESC Haßfurt gibt sich beim Schlusslicht TSV Trostberg keine Blöße und fährt einen souveränen 8:3-Sieg ein.
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Seinen ersten Saisontreffer erzielte der Haßfurter Alexander Stahl (links) beim Auftritt der Hawks am Sonntagabend in Trostberg. Am Ende siegte der Spitzenreiter deutlich mit 8:3. Foto: Ralf Naumann
Seinen ersten Saisontreffer erzielte der Haßfurter Alexander Stahl (links) beim Auftritt der Hawks am Sonntagabend in Trostberg. Am Ende siegte der Spitzenreiter deutlich mit 8:3. Foto: Ralf Naumann

39 Sekunden waren gerade einmal gespielt, da stellte Alexander Stahl am Sonntagabend bereits die Weichen auf Auswärtssieg Nummer 5 der laufenden Saison. Mit seinem ersten Pflichtspieltreffer machte der 22-jährige Verteidiger jedenfalls klar, dass die Hawks ihrer Favoritenrolle in der Eishockey-Landesliga gerecht werden und beim Tabellenschlusslicht TSV Trostberg gewinnen wollen. TSV Trostberg -

ESC Haßfurt 3:8

(0:4, 1:2, 2:2) "Wir haben sie fast ein bisschen überrollt", freute sich der Haßfurter Cheftrainer Volker Hartmann über den "sehr ansprechenden" Auftritt seiner Mannschaft, gerade im ersten Abschnitt.

Denn nicht die mit 20 Spielern angetretenen Chiefs, sondern die 16 Hawks waren über weite Strecken Chef im mit 260 Zuschauern gut gefüllten Trostberger Freiluftstadion - zumindest was die Chancenverwertung betraf: 13 Mal schossen die Oberbayern auf das von Timo Jung gehütete ESC-Gehäuse und scheiterten 13 Mal. Von den sechs Haßfurter Möglichkeiten landeten dagegen sehr zur Freude der 20 mitgereisten Haßfurter Schlachtenbummler vier im Kasten hinter TSV-Schlussmann Maximilian Krock: Neben Stahl trafen noch Georg Lang, David Franek sowie Lukas Kratschmer (9./14./20.).

Comeback im ESC-Tor

Auch im zweiten Abschnitt, in dem der mittlerweile für Timo Jung eingewechselte "Hexer" Martin Hildenbrand nach vielen Wochen Pause sein Comeback feierte, hielt der Spitzenreiter die Konzentration hoch. Zwar verkürzte Trostbergs Stefan Weberstetter, nachdem David Franek in der 23. Minute auf 5:0 für Haßfurt erhöht hatte, für das weiterhin nicht zu unterschätzende Tabellenschlusslicht auf 1:5 (29.). Angst vor einer Wende gab es deshalb allerdings nicht.

"Wir haben die Partie sozusagen verwaltet", drückte es Volker Hartmann, der vor der zweiten Pausensirene noch das 6:1-Überzahltor von Michal Babkovic (19.) sah, aus. Während in den letzten 20 Minuten noch David Hornak (44.) sowie Teamkollege Jan Trübenekr (54.) für den Spitzenreiter ins Schwarze trafen, sorgten Marek Indra (45.) und Neil Witthöft (60.) noch für Ergebniskosmetik. "Auch in der Höhe war der Sieg für uns hochverdient", war Volker Hartmann mit dem Abschneiden und dem Auftreten der Hawks, bei denen die beiden Ex-Kissinger Christian Masel und Matthias Kohl eine zufriedenstellende Premiere feierten, einverstanden. "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung."

Andreas Kurz ist zufrieden

Sehr zufrieden trat Andreas Kurz die 350 Kilometer lange Rückreise in den Haßbergkreis an. "Gefahr bestand eigentlich zu keiner Zeit", sagte der Vorstandssprecher nach der Partie. "Doch", so lobte er das Auftreten der Trostberger Chiefs, "sie haben das sehr gut gemacht. Sie haben definitiv nicht gespielt wie ein Tabellenletzter. Ich persönlich fand sie stärker als etwa Vilshofen oder Waldkirchen."

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Hildenbrand - Hora, Stahl, Masel, Marx, Kohl - Hornak, Trübenekr, Stach, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer / Schiedsrichter: Niejodek/Tschichoflos / Zuschauer: 260 (20 aus Haßfurt) / Tore für Haßfurt: Franek (2), Babkovic, Stahl, Kratschmer, Lang, Hornak, Trübenekr / Strafzeiten: Trostberg 12 / Haßfurt 14.

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