Haßfurt
Eishockey

ESC Haßfurt kassiert erste Testpleite

Und die fällt deutlich aus: Beim 4:9 in Bad Kissingen lässt der ESC vieles vermissen. Für Coach Reichert aber kein Grund zur Panik.
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Alexander Stahl  (links) und die Haßfurt Hawks mussten am Freitagabend bei der 4:9-Niederlage in Bad Kissingen die erste Testspielpleite vor Beginn dieser Saison hinnehmen.  Ralf Naumann
Alexander Stahl (links) und die Haßfurt Hawks mussten am Freitagabend bei der 4:9-Niederlage in Bad Kissingen die erste Testspielpleite vor Beginn dieser Saison hinnehmen. Ralf Naumann

"Ja. Es war schon so deutlich", räumte Haßfurts Trainer Martin Reichert nach der Schlusssirene ein, dass die "Lehrstunde" für seine Mannschaft auch in der Höhe in Ordnung ging. Selbst die gut 120 ESC-Schlachtenbummler unter den offiziell 281 Derbyzuschauern mussten wohl zugeben, dass die Kissinger "Wölfe" im Eishockey-Vorbereitungsspiel am Freitagabend in deren "Wolfsbau" eine Nummer zu groß waren für die "Hawks". Beim 9:4-Erfolg gelang der Mannschaft von Spielertrainer Mikhail Nemirowsky zugleich die Revanche für die zwei Wochen zuvor erlittene 4:3-Penaltyniederlage im Stadion Am Großen Anger. EC Bad Kissingen -ESC Haßfurt 9:4 Dabei legten die gegenüber dem ersten Aufeinandertreffen verstärken Kurstädter - sie waren nochmals mit zwei Kontingentspielern mehr zum Try Out angetreten - schnell den Grundstein für den Erfolg. Nach nicht einmal zehn Minuten lagen sie mit 3:0 in Führung. Zwar kämpften sich die Haßfurter nach dem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand durch einen Doppelpack von Jakub Sramek (18./25.) auf 3:4 heran. Letztlich waren die spielerisch sehr fokussiert und teilweise aggressiv auftretenden Hausherren aber zu überlegen.

Mit dem 4:7 zu Beginn des letzten Abschnitts hatte Jan Trübenekr, der bereits für den ersten Haßfurter Treffer zum 3:1 gesorgt hatte (15.), das letzte Tor für seine Mannschaft erzielt. Anton Seewald (47.) und Teamkollege Simon Eirenschmalz (58.) schraubten das Ergebnis bis zum 9:4 in die Höhe und sorgten für die erste Testspielniederlage der "Hawks" nach zuvor drei Erfolgen.

Das Bemühen war beim Landesligisten, der neben den Angreifern Georg Lang, Ilja Kinereisch, Manuel Kurz (Schlittschuhbruch im ersten Drittel) sowie Michal Babkovic auch auf die Verteidiger Stefan Ankenbrand und Phillip Bates verzichten musste, sichtlich vorhanden. Doch sie trafen einfach auf einen zu starken Gegner. "Wir waren nicht gut organisiert und unkonzentriert", analysierte Reichert, dem die Niederlage keine Kopfschmerzen bereitet. "Es ist wichtig in der Vorbereitung, dass wir so etwa auch einmal durchmachen. Der Abend war für uns meiner Meinung nach wichtig." Er bemängelte jedoch die Strafzeitenflut seiner "Hawks", von denen neun Spieler nach kleineren Vergehen in der "Kühlbox" Platz nehmen mussten und ihre Mannschaftskollegen auf dem Eis somit fast ein Drittel in Unterzahl waren.

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung - Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Marx, Rambacher - Kurz, Trübenekr, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert / SR: Guth / Feist/Graf / Zuschauer: 281 (120 aus Haßfurt) / Tore für Haßfurt: Sramek (2), Trübenekr / Strafzeiten: Bad Kissingen 20 + 10 für Hemmerich / Haßfurt 18.

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