Haßfurt
Eishockey-Landesliga

ESC Haßfurt erreicht mit 13:2 die Aufstiegsrunde

Mit einem 13:2 (6:0, 3:0, 4:2)-Kantersieg über den VfE Ulm/Neu-Ulm erreichte der ESC Haßfurt in der Eishockey-Landesliga die Aufstiegsrunde.
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit drei Treffern und zwei Vorlagen  war  Jan Trübenekr der Mann des Abends.
Mit drei Treffern und zwei Vorlagen war Jan Trübenekr der Mann des Abends.
+2 Bilder
"Aufstiegsrunde, Haßfurt ist dabei" skandierten die Anhänger des ESC Haßfurt lautstark und bejubelten den 13:2 (6:0, 3:0, 4:2)-Kantersieg ihrer "Hawks" in der Eishockey-Landesliga gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Denn nach dem souveränen Erfolg haben die "Hawks" sich nach dem ERV Schweinfurt und dem EC Bad Kissingen als drittes Team der Liga für die Aufstiegsrunde qualifiziert.
Den Grundstein legten die Haßfurter bereits im ersten Drittel, in dem die Hausherren bereits mit 6:0 in Führung lagen. Nach einem Doppelpack von Jan Trübenekr (2., 10.) bauten Michael Breyer (12.), Jakub Sramek (13.), Max Hildenbrand (15.) sowie David Franek per Bauerntrick in Überzahl (17.) den Vorsprung komfortabel aus. "Da einige Leute bei Ulm heute fehlten, wollte ich den Sieg schnell sicherstellen", gab Trainer Martin Reichert nach der Partie Einblick auf die Marschroute. "Das haben wir schließlich auch so umgesetzt im ersten Drittel."

Und auch im zweiten Spielabschnitt, in dem nun Schapke für den glücklosen Bertet das Gästetor hütete, knüpften die "Hawks" nahtlos an ihre Leistungen an. Jakub Sramek, Jan Trübenekr mit seinem dritten Treffer des Abends und Michael Breyer stellten das Ergebnis auf 9:0. Mittlerweile durfte auch bei den "Hawks" Ersatztorwart Jens Dietz sein Können unter Beweis stellen und löste den fehlerfreien Martin Hildenbrand ab (31.).


Nach 30 Minuten lässt die Zielstrebigkeit nach

"30 Minuten lang kann ich durchaus zufrieden sein mit der Leistung meiner Mannschaft", resümierte Reichert nach dem Spiel. "Im Anschluss sind wir es aber etwas zu locker angegangen." Im letzten Spielabschnitt verkürzten die "Devils" durch Carroll zunächst auf 10:1, sodass Jens Dietz in der 48. Minute das erste Mal hinter sich greifen musste. Philipp Bates stellte kurz darauf den alten Vorsprung wieder her (50.), ehe Marino den zweiten Treffer für den VfE verbuchte (52.). Strafzeiten gegen die Ulmer nutzten im weiteren Verlauf Michal Babkovic bei doppelter (54.) sowie Ilja Kinereisch bei einfacher Überzahl (55.) gnadenlos aus. Den Schlusspunkt Daniel Hora zum 13:2-Endstand.

"Uns hat in der zweiten Spielhälfte die Zielstrebigkeit zum Tor gefehlt, die uns in den ersten 30 Minuten ausgezeichnet hat", zeigte sich Reichert nach der Partie mit der Chancenverwertung nicht ganz zufrieden. "Wir wollten dann einfach zu viel und zu schön spielen."

Dennoch durften am Ende alle zufrieden sein, erreichten die "Falken" doch ihr ausgegebenes Saisonziel Aufstiegsrunde bereits vier Spieltage vor dem Hauptrundenende. Neben den unterfränkischen Rivalen ERV Schweinfurt und EC Bad Kissingen buchten auch die "Hawks" mit ihren 43 Zählern das Ticket. Bis die Aufstiegsrunde jedoch beginnt, müssen die ESCler noch dreimal auswärts (Dingolfing, Schweinfurt, Freising) sowie am 7. Januar vor heimischer Kulisse gegen die "Black Bears" aus Freising ran. "Wir wollen natürlich auch weiterhin jedes Spiel gewinnen", zeigte sich Martin Reichert trotz des Erfolges kämpferisch.


Am Samstag in Dingolfing

Bereits am Samstag um 18 Uhr treten seine "Hawks" schon bei den "Isar Rats" des EV Dingolfing erneut an. "Wir versuchen, dass sich dort keiner verletzt, und nutzten die Begegnung dann schon als Vorbereitung auf die Aufstiegsrunde", kündigte der Trainer an. Denn trotz des Kantersiegs gab es auch einen kleinen Wermutstropfen, da Fabian Vollert verletzungsbedingt im letzten Spielabschnitt ausschied. "Er hat sich am Rücken verletzt, aber ich denke, das geht in einer Woche oder in ein paar Tagen wieder", zeigte sich Reichert vorsichtig optimistisch. Vor heimischer Kulisse bezwangen die "Hawks" die Niederbayern deutlich mit 8:2.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren