Haßfurt
Eishockey-Bayernliga

"Endspiele" um Klassenerhalt für die "Hawks"

Die Ausgangslage ist ganz einfach: Nachdem sie den direkten Klassenerhalt in der Eishockey-Bayernliga nicht mehr schaffen können, geht es für die "Hawks" des ESC Haßfurt (3. Platz / 3 Punkte) am letzten Doppelspieltag in der Abstiegsrundengruppe A nur noch um Relegationsplatz drei.
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Hopp oder top? Geht für die "Hawks" des ESC Haßfurt das Gastspiel in der Bayernliga nach nur einer Saison an diesem Wochenende wieder zu Ende, oder bekommen sie eine weitere Chance auf den Klassenerhalt? In Buchloe sowie gegen Germering wollen Zoltan Revak - er notfalls auch von der Bank aus - und seine Teamkollegen nochmals Vollgas geben.
Hopp oder top? Geht für die "Hawks" des ESC Haßfurt das Gastspiel in der Bayernliga nach nur einer Saison an diesem Wochenende wieder zu Ende, oder bekommen sie eine weitere Chance auf den Klassenerhalt? In Buchloe sowie gegen Germering wollen Zoltan Revak - er notfalls auch von der Bank aus - und seine Teamkollegen nochmals Vollgas geben.
Bereits am Freitagabend könnten die Kreisstädter diesen sichern. Dafür ist "lediglich" ein Sieg beim Tabellenschlusslicht ESV Buchloe (4./1, Beginn ist um 20 Uhr) notwendig. Selbst ein Erfolg im Penaltyschießen würde reichen, denn bei Punktgleichheit am Ende wäre der direkte Vergleich ausschlaggebend. Die abschließende Begegnung am Sonntagabend gegen die ebenso wie Spitzenreiter Pfaffenhofen bereits geretteten Germering "Wanderers" (2./10, Beginn ist bereits um 18 Uhr) wäre dann bedeutungslos. Sollte die Mannschaft um Haßfurts Trainer Martin Reichert bei den "Pirates" dagegen nur einen Zähler ergattern oder ganz leer ausgehen, hätten die beiden Sonntagspartien - Buchloe muss in Pfaffenhofen antreten - eine ganz große Bedeutung.

Der Druck ist für beide da

Das ist die Ausgangslage. "Es ist zweifelsohne das wichtigste sportliche Wochenende der ganzen Saison", weiß Martin Reichert. Die "Hawks" werden das Eis am Sonntag entweder mit hängenden Köpfen verlassen oder sich eine weitere Chance für den Erhalt der Bayernliga erkämpft haben. "Natürlich stehen wir unter Druck. Druck hat Buchloe allerdings noch ein bisschen mehr, schließlich sind sie nur knapp an der Aufstiegsrunde vorbeigeschrammt und müssen jetzt um den Erhalt der Bayernliga fürchten", rechnet der Sylbacher mit einem "Duell auf Augenhöhe".

Fakt ist, dass seine "Hawks" im Hinspiel gegen die Schwaben ihre wohl beste Saisonleistung boten und den starken Auftritt mit einem hart umkämpften 6:5-Erfolg krönten. Das war für die ESV-Vereinsführung dann auch zu viel des Schlechten, und Trainer Bodhan Kozacka wurde durch Norbert Zabel ersetzt. Zunächst hat sich aber nichts geändert: Nach der Pleite in Haßfurt verlor der ESV Buchloe auch das "Doppel-Duell" gegen Germering mit 0:4 und 1:4.

Die Mannschaft ist "heiß" auf die Endspiele

"Wir haben uns, was die Ergebnisse und teilweise auch die Leistung betrifft, gegen Pfaffenhofen sicher nicht mit Ruhm bekleckert", räumt Reichert ein, hofft aber, dass die beiden deftigen Pleiten "aus den Köpfen der Spieler" sind. Er erwartet von der gesamten Mannschaft sowie speziell von seiner zuletzt enttäuschenden ersten Reihe, dass sie "vom Eröffnungsbully an Vollgas und alles für den Verein und unsere treuen Fans gibt."

Nach einer intensiven Trainingswoche seien "alle heiß" auf die ersten beiden Endspiele für die möglichen fünf weiteren gegen den Drittplatzierten der Gruppe B (derzeit EHC 80 Nürnberg). Sowohl in Buchloe, wo es eine Vorentscheidung für oder gegen Haßfurt geben könnte, als auch gegen Germering, werde das Team "alles für uns Mögliche investieren, um das Ziel doch noch zu erreichen."

Die Fans sollen der sechste Mann sein

Nicht nur Martin Reichert, sondern natürlich die ganze Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen. "Es wäre supertoll, wenn uns möglichst viele Fans nach Buchloe begleiten und uns wieder lautstark unterstützen", sagt der Trainer und hofft da auf die reisefreudigen ESC-Anhänger. "Auch beim Spiel am Sonntag können sie wieder unser sechster Mann sein und uns nach vorne peitschen. Wir wollen schließlich noch ein weiteres Heimspiel austragen."

Personell schaut es recht gut aus, da der zuletzt gesperrte "Leitwolf" Beppi Eckmair wieder an Bord ist. Ebenso hat Jan Michalek seine Krankheit auskuriert. Ob erneut David Franek die Ausländerposition besetzt oder wieder Zoltan Revak, entscheidet Martin Reichert erneut erst kurz vor den Partien.
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