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Eltmann
2. Volleyball-Liga Süd

Eltmanner müssen trotz 3:0 lange kämpfen

Der VC Eltmann musste sich in der 2. Volleyball-Liga Süd in den ersten beiden Sätzen gegen den GSVE Delitzsch den Sieg hart erkämpfen.
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Den Angriff  des Delitzschers  Paul Lohrisch (links)  wehrt VCE-Mittelblocker  Sven Kellermann (Mitte)  ab.
Den Angriff des Delitzschers Paul Lohrisch (links) wehrt VCE-Mittelblocker Sven Kellermann (Mitte) ab.
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Mit 3:0 gewann der VC Eltmann sein Heimspiel der 2. Volleyball-Liga Süd gegen den GSVE Delitzsch, doch so klar, wie es aussehen könnte, war die Partie nicht. Vor allem in den ersten beiden Durchgängen hielten die Sachsen voll dagegen, ehe die Oshino Volleys mit 27:25 und 25:23 die Nase vorn hatten und im dritten mit 25:12 dann alles klar machten.

Spielstände von 7:7, 9:9, 14:14, 18:18 und in der Schlussphase mit 23:23 nach einem Netzroller, dann 24:24 und 25:25 lassen die Dramatik der Begegnung erahnen. "Hammer-Paul" Lorisch, der größte Spieler der Bundesliga, Lukas Maase, Kraftpaket Benedikt Bauer und ihre Kollegen machten es VCE-Kapitän Sebastian Richter und den Seinen schwer.

Doch nach fast 30 Minuten Spielzeit brachte Timon Schippmann mit 26:25 sein Team wieder in Führung, und Richter machte mit einem Ass den ersten Satz zu.


Ein Asse-Festival

Im zweiten führte Eltmann zwar anfangs mit 5:2, doch ein Ass des 2,12-Meter-Mannes Maase sorgte später für den 14:14-Gleichstand. Dieser Satz entwickelte sich fast zu einem Asse-Festival. Nach dem 17:17 gelang es den Eltmannern durch Krügers Einmann-Block, mit 20:17 in Führung zu gehen, und kurz darauf markierte Schippmann das 21:18. Doch der schlagstarke Bauer machte zwei Punkte in Folge, und prompt stand es wieder 21:21, von den mitgereisten Delitzscher Fans lautstark bejubelt. Nachdem Mircea Peta das 24:22 markiert hatte, wurde es nochmals eng. Nach dem 24:23 sahen sich die GSVE-Spieler im Aufwind, doch übermotiviert hämmerten sie den Ball neben die Seitenlinie. Die etwa 300 Fans in der Halle waren größtenteils erleichtert, das 2:0 nach Sätzen war im Nachhinein betrachtet die Vorentscheidung. Im dritten Abschnitt legten die Eltmanner trotz der Verletzungen von Nowak, Nürnberger und Libero Kolbe los wie die Feuerwehr. Tobias Werner, nun auf der Libero-Position, und der erstmals durchspielende Jannis Späth hatten ihre Feuertaufe und bestanden sie mit Bravour.

Im dritten Satz klappte es mit dem Blitzstart, und nachdem Kellermann ein Ass zum 7:1 beigesteuert hatte, zog der VCE dank Schippmann auf 9:2 davon. Es war vornehmlich der Eltmanner Block, der glänzte, und einmal auch die Antenne, die einen 13:3-Vorsprung ermöglichte. Die Delitzscher Gegenwehr kam plötzlich nur noch sporadisch. Timon Schippmann, nun regelrecht entfesselt, ließ mit einer starken Vorstellung in der Schlussphase alle Aufholträume des GSVE Delitzsch platzen. Und folgerichtig war es Schippmann mit einem Aufschlag-Ass, der nach dem ersten Matchball den großen Beifall der Fans auslöste.


Timon Schippmann erneut wertvollster Spieler

Aufgrund seiner starken, nahezu explosiven Leistung in der Schlussphase wurde Timon Schippmann wie schon in der Vorwoche mit der Medaille des wertvollsten Spielers beim Sieger geehrt, bei Delitzsch war dies Benedikt Bauer. Rolf Werner, Eltmanns Manager, äußerte sich nach dem Spiel ähnlich wie Milan Maric: "Wir mussten uns in den Sätzen 1 und 2 die Hoheit von Delitzsch richtig hart erkämpfen, Respekt an den Gegner, bevor wir dann im dritten zeitweise tatsächlich brillieren konnten."

Die Eltmanner Oshino Volleys haben nach ihrem fünften Saison-Sieg nun nächste Woche spielfrei. Danach geht es nach Unterhaching, und eine Woche später wird die Georg-Schäfer-Halle richtig voll, denn am 11. November gastiert Tado Karlovic mit seinen Hammelburgern zum Unterfranken-Derby.
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