Eltmann
Volleyball

Eltmanner Coach erwartet eine "super Motivation"

Die Heitec Volleys sind in der 2. Liga Süd beim SSC Karlsruhe zu Gast.
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Für Trainer Marco Donat zählt nur ein Sieg der Eltmanner Volleyballer in Karlsruhe. Foto: Archiv
Für Trainer Marco Donat zählt nur ein Sieg der Eltmanner Volleyballer in Karlsruhe. Foto: Archiv

Vollgas oder Auswechselbank! Siebter Sieg in Serie? Cheftrainer Marco Donat: "Ich erwarte, dass alle super motiviert sind! " Mit einer Serie von neun Siegen in Folge wollen sich die Heitec Volleys des VC Eltmann zu Weihnachten selbst bescheren und damit ein delikates Mannschaftsessen in einem schönen Restaurant gewinnen. Um das große Zwischenziel zu erreichen, müssen die Eltmanner Zweitliga-Volleyballer erst einmal am Samstag um 20 Uhr in Karlsruhe siegen. Es wartet eine besondere Herausforderung auf die Unterfranken.

Die Karlsruher rangieren zwar mit vier Siegen in neun Begegnungen nur auf dem neunten Tabellenplatz der 2. Liga Süd. Doch der Gegner ist heimstark und vor allem in eigener Halle unberechenbar. Diese Erfahrung musste vor einer Woche auch der SV Schwaig machen, als er am Rhein mit 1:3 baden ging. Damit den Heitec Volleys nicht ähnliches passiert, setzt Cheftrainer Donat auf Konzentration und Ernsthaftigkeit: "Die Karlsruher sind wesentlich besser als ihr Tabellenplatz. Wir dürfen die Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen und glauben, dass wir dort mit links gewinnen können. Wenn wir den Schlendrian nicht aus unseren Köpfen herausbekommen, haben wir dort keine Chance."

Auch von der tollen Moral beim 3:2-Heimsieg über die AlpenVolleys Haching II nach einem 0:2-Rückstand will der Coach nichts mehr hören: "Das ist Schnee von gestern. Das Ganze macht nur Sinn, wenn wir die starken Leistungen im dritten und vierten Satz sowie im Tiebreak bestätigen." Donat warnt schon vor der Abfahrt ins Badische: "Ich erwarte, dass alle meine Jungs super motiviert sind. Wenn nicht, werde ich ihnen die Flausen aus dem Kopf treiben. Bei mir gibt es nur Vollgas oder die Auswechselbank." Manager Rolf Werner bläst ins gleiche Horn: "Bisher haben wir noch nichts erreicht. Von unseren sechs Siegen in Folge können wir uns nichts kaufen. Das ist nur ein unwesentlicher Fall für die Statistik. Wir möchten gerne in die erste Liga aufsteigen. Das müssen wir sportlich auch zeigen."

Natürlich weiß Werner, dass fast alle Teams gerade gegen die Heitec Volleys ihre Topleistungen abliefern. "Den Aufstiegsaspiranten wollen alle jagen und ein Bein stellen. Deshalb müssen wir voll dagegenhalten und an jedem Spieltag demonstrieren, dass wir ein würdiger Aufsteiger wären."

Werner hat vor allem vor den Karlsruher Riesen einen Riesen-Respekt. Denn im Mittelblock stehen mit Jonathan-Leon Finkbeiner (2,11 Meter), Thorben Sandmeier (2,03) und Alexander Spintzyk (2,02) nur lange Lulatsche. Ein weiterer Funkturm ist der Außenangreifer Jens Sandmeier (2,02), der noch dazu über die Erfahrung aus drei Jahren Erstliga-Volleyball mit dem TV Bühl verfügt. Deshalb heißt für Werner das Motto für das Auswärtsspiel in Karlsruhe: "Sportliche Größe muss gegen körperliche Größe gewinnen."

Heitec Volleys: Couchman (Mittelblocker), Engel (Außenangriff), Peta (Diagonal), Richter (Kapitän, Diagonal), Kolbe (Libero), Schmitt (Zuspiel), Krüger (Zuspiel), Kellermann (Mittelblock), Stojanov (Außenangriff), Werner (Libero), Wacek (Mittelblock), Bibrack (Außenangriff), Knauer (Mittelblock)

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