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Koppenwind
Spiel der Woche

Eigentor verhindert Koppenwinder Überraschung

Lange Zeit sah es nach einem Überraschungssieg für den SC Koppenwind in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 gegen den RSV Unterschleichach aus. Ein Eigentor kurz vor Schluss verhinderte dies, so dass die Partie 2:2 endete.
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Trainer Egon Grief (links) schwört seine Mannschaft noch einmal auf das Spiel ein, auch SC-Vorsitzender Hans Schnura (rechts) unterstützt seine Mannschaft.
Trainer Egon Grief (links) schwört seine Mannschaft noch einmal auf das Spiel ein, auch SC-Vorsitzender Hans Schnura (rechts) unterstützt seine Mannschaft.
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Nach der 1:4-Niederlage im Hinspiel war der SC Koppenwind im Steigerwaldderby gegen den RSV Unterschleichach auf Wiedergutmachung aus. "Wir wollten uns nun zu Hause mit einem Sieg revanchieren, und das wäre uns auch fast geglückt", erklärte der langjährige Vorsitzende Hans Schnura. Zu Beginn machte seine Mannschaft auch alles richtig. Sie zeigte sich gegen die favorisierten und aktuell auf Tabellenplatz 2 liegenden Gäste konzentriert in der Defensive und bot den 90 Zuschauern ansehnlichen Offensivfußball.

Dennoch fiel das erste Tor für den Favoriten, als Fabian Kraus nach einer Ecke einköpfte und den RSV in Führung brachte (19.). Bis zur Pause aber blieben die Gäste unauffällig, denn die Heimelf bot ihnen keine weitere gefährliche Möglichkeit mehr, den Vorsprung auszubauen. Die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt vom Rückstand und erspielten sich selbst gute Torchancen.
Kurz vor der Pause stand Afrim Krasniqi richtig und köpfte einen langen Pass in den Strafraum zum Ausgleich ein (44.).


Mit viel Leidenschaft

Auch nach Wiederanpfiff waren die Hausherren die Ton angebende Mannschaft. Mit viel Kampf und Leidenschaft versuchten sie, das Derby noch für sich zu entscheiden. Oft gefährlich vor dem gegnerischen Tor, zeigten sie auf dem schwer bespielbaren Rasen eine engagierte Leistung. Schließlich fand ein Steilpass Iwan Matti, der Torwart Jan Stubenrauch keine Chance ließ, den Ball zur Führung einschob und das Spiel drehte (78.). Wären nun nicht noch zwölf Minuten zu spielen gewesen, hätte sich aufgrund der Spielanteile niemand über einen verdienten SC-Sieg beschweren können. Die letzte Aktion aber gehörte den Gästen. Ein flach in den Strafraum gespielter Pass fand zwar keinen RSV-Stürmer, aber den Fuß von Jürgen Götz, der den Ball ins Toraus klären wollte, ihn aber an seinem Schlussmann Mark Kastner vorbei ins eigene Tor beförderte (85.).

Die Punkteteilung hilft dem B-Klassenaufsteiger im Abstiegskampf nur bedingt weiter. "Wir sind weit hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Ziel ist aber immer noch der Klassenerhalt", erklärte Schnura. Viele Verletzte seien erst kürzlich wieder zur Mannschaft gestoßen, und in der Rückrunde wolle man mit einem breiteren Kader nun angreifen.

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