Ebern
Fußball-Bezirksliga

Eberner unterliegen 0:1 gegen Titelanwärter

Trotz einer knappen 0:1-Niederlage zum Saisonauftakt der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West schlug sich der TV Ebern gegen den Titelaspiranten FC Coburg wacker und hätte bei etwas Glück sogar einen Punkt zu Hause behalten können.
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Der Eberner Simon Fischer (blaues Trikot) nimmt den Ball gekonnt mit der Brust an.
Der Eberner Simon Fischer (blaues Trikot) nimmt den Ball gekonnt mit der Brust an.
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Die Gäste waren der erwartet spiel- und laufstarke Gegner, doch keinesfalls eine Übermannschaft. Die Coburger entwickelten von Beginn an viel Druck, wobei vor allem ihre weit geschlagenen Diagonalbälle für Unruhe in der Eberner Abwehr sorgten. Doch die so genannten ganz dicken Möglichkeiten erspielten sie sich nicht. In der 4. Minute wehrte TV-Torwart Kapell einen 30-Meter-Freistoß von Beetz bravourös zur Ecke ab, während in der 14. Minute ein Kopfball von Westhäuser über den Querbalken strich.

So hatten die "Turner" in der 32. Minute bei einem schnellen Gegenstoß, Spielertrainer Johannes Fischer hatte sich gegen seinen Gegenspieler auf dem rechten Flügel durchgesetzt, die größte Chance der ersten Hälfte. Doch scheiterte Simon Fischer mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung am reaktionsschnellen FC-Schlussmann Greiner.
Drei Minuten später fiel dann das 0:1 durch Popp aus kurzer Distanz nach einer scharf hereingegebenen Flanke. Diese Bälle sorgten immer wieder für Gefahr.

Der FC Coburg kontrolliert die Partie

Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Gäste kontrollierten die Partie mehr oder weniger klar, während die TVler versuchten, den einen oder anderen Nadelstich zu setzen. Doch letztlich fehlte die entscheidende Durchschlagskraft im Spiel nach vorn. Coburg hätte durch Sener mit einem Pfostenschuss und einem weiteren Kopfball über den Kasten sowie durch Popp und Reich, der an TV-Torwart Kapell scheiterte, durchaus erhöhen können.

In der Schlussphase bäumten sich die "Turner" noch einmal vehement auf und versuchten, vielleicht doch noch einen Punkt zu retten. Doch ließ die Abwehr der Gäste nichts mehr zu. Letztlich waren die FCler froh, als der Schlusspfiff ertönte. Die Moral und der Teamgeist in der Eberner Truppe passten, was für die kommenden Aufgaben, drei Freitagspiele in Folge, zwei davon zu Hause, weiteres Selbstvertrauen verleihen sollte.
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