Erstaunliche Ergebnisse erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Ebern, die mit 26 Teilnehmern beim 20. Haßberg-Cup in Haßfurt am Start waren. Mit insgesamt 1339 Einzel- und 47 Staffelstarts erfreute sich der vom SC Haßfurt ausgerichtete Cup einer hervorragenden Organisation. Vertreten waren 15 Vereine aus den drei fränkischen Bezirken. Das Eberner Team schlug sich in diesem starken Feld hervorragend, obwohl die Voraussetzungen, bedingt durch die Schließung des Eberner Hallenbades, nicht gerade optimal sind und somit die Leistungen umso höher einzustufen sind. 71 Bestzeiten bei 58 Medaillen verbuchte die Eberner Nachwuchsgarde. In der Gesamtwertung bedeutete dies Rang fünf und damit einen Platz im vorderen Drittel der Mannschaften. Glänzend aufgelegt präsentierte sich der 15-jährige Johannes Fischer, der sich mit vier Bestzeiten in die Vereinsbestenliste eintrug. Er siegte jeweils über 100 Meter Schmetterling, Lagen, Brust, 50 Meter Schmetterling und 50 Meter Brust in hervorragenden Zeiten.

Dreimal ganz oben "auf dem Treppchen"


Bei den Nachwuchsschwimmern glänzte Moritz Werner, Jahrgang 2002, der dreimal ganz oben "auf dem Treppchen" stand und zudem zwei zweite sowie zwei dritte Ränge verbuchte. In der gleichen Altersklasse holte Lukas Leyh einen zweiten Platz, während Alexander Amend bei acht Starts zweimal Silber holte. Sehr erfolgreich war Jonathan Baer über 50 Meter Freistil in 0:27,68 Minuten und Platz zwei. Eine weitere Silbermedaille sprang über 50 Meter Rücken heraus und über 200 Meter Rücken Bronze.
Bei den Mädchen war Maike Werner (Jahrgang 1996) die Beste. Zwei "Goldene" bei neuer Bestzeit und jeweils einmal Silber bzw. Bronze unterstreichen ihre Klasse. Johanna Baer (1996) holte sich über 50 Meter Brust Gold sowie Silber über 200 Meter Brust. In überragender Verfassung stellte sich Vanessa Förster (1997) vor. Dies umso überraschender, als sie sich nach langer Krankheit erstmals dem Wettkampf stellte. Sie lag mit ihren Ergebnissen nahe an den Pflichtzeiten zur bayerischen Jahrgangs-Meisterschaft und gewann dreimal Gold und zweimal Silber. Glänzend unterwegs war auch Leonie Hagel (1999) mit einmal Gold, viermal Silber und einmal Bronze bei acht Bestzeiten. Jana Werner (1999) erkämpfte sich je einmal Gold und Silber. Mit zwei Bronzenen beteiligte sich auch Laura Gallella an der Eberner Medaillenflut.

Gleich neun Starts


Für eine kleine Überraschung sorgte Lara Amend (2000), die über 200 Meter Brust die Konkurrenz hinter sich ließ und zwei Bronzemedaillen errang. Das größte Pensum an Starts absolvierte Anna Neubauer (2000), die neunmal antrat und in allen Disziplinen in der Spitzengruppe mitmischte. Einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze bei sechs Bestzeiten lassen sie hoffnungsvoll auf die kommenden Wettbewerbe blicken.
Mit einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie sechs Bestzeiten machte Judith Baer (2001) auf sich aufmerksam. Ganz oben auf dem Treppchen landeten Eberns derzeit stärkste Schwimmerinnen, Eva Lang (1991) und Eva Zettelmeier (1993), die insgesamt vier "Goldene", eine "Silberne" und eine "Bronzene" gewannen. Beide holten zusammen mit Maike Werner und Vanessa Förster zudem den Sieg über 4x40 Meter Freistil. Weitere Eberner Punktesammler, die in Haßfurt noch ohne einen Platz auf dem Treppchen blieben, bei denen jedoch der Trend deutlich nach oben zeigt, waren Linda Bad-stübner (2000), Tamina Werner (2002), Johanna Heinrich (2002), Samantha und Michelle Brejlik sowie Felix Will (1999).
In der Mannschaftswertung langen vor dem Team um Trainerin Susanne Amend lediglich AWV Coburg (1.), SG Haßberge (2.), SG Bamberg (3.) und SV Kronach (4.).