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Ebelsbacher landen Coup in Rimpar

Der Kreisligist fährt als unterfränkischer Meister zur "Bayerischen". Die Steinbacher spielen sich ins Viertelfinale und verlieren gegen den SVE. Sand bleibt in der Vorrunde hängen.
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Der Ebelsbacher (rechts) kommt zu spät, gemeinsam klären die Großbardorfer. Foto: Ryan Evans
Der Ebelsbacher (rechts) kommt zu spät, gemeinsam klären die Großbardorfer. Foto: Ryan Evans

Die Fußballer des SV Ebelsbach waren die Überraschung bei der unterfränkischen Futsalmeisterschaft in der Rimparer Dreifachhalle. Der Achte der Kreisliga Schweinfurt 2 ließ die Favoriten hinter sich und sicherte sich den Titel mit einem 1:0 im Finale gegen den Vorjahressieger SV-DJK Oberschwarzach.

Die Fünf um Luka Hornung fährt nun zur "Bayerischen" nach Dingolfing. Favorisierte Teams wie der TSV Rottendorf, FC Sand, ASV Rimpar oder der ETSV Würzburg mussten in Rimpar schon wesentlich früher zum Duschen, wie unser Partnerportal anpfiff.info berichtet.

Hornung war der gefeierte Held. Nur wenige Sekunden war der zweite Durchgang im Finale alt, als der Ebelsbacher Spielertrainer das Leder zur Führung seines Teams über die Linie gedrückt hatte. Zuvor hatte Oberschwarzach zwar die besseren Möglichkeiten und agierte leicht überlegen, brachte den Futsal aber nicht im Gehäuse unter. Und auch danach scheiterten die Bezirksliga-Schützlinge von Simon Müller, die immer wieder von ihrem Spielertrainer angetrieben wurden, im Endspiel mehrmals am starken Peter Trautner zwischen den Ebelsbacher Pfosten.

Ohne Gegentor kam der SV Rapid als Vorrundenzweiter weiter und warf mit etwas Glück nach Sechsmeterschießen die Steinbacher aus dem Turnier, ebenso wie kurz darauf die unerwartet starken Unterafferbacher. Hornung hatte auch da jeweils entscheidend seine Füße im Spiel.

"Auf nach Dingolfing", meinte Spielertrainer Hornung, "das wird eine Once-in-a-Lifetime-Geschichte. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben zuletzt zweimal bei Hallenturnieren das Finale verloren. Dass es heute zum großen Wurf gereicht hat, ist einfach perfekt." Nur im Viertelfinale kassierte Ebelsbach ein Gegentor. Hornung: "Wir haben in jeder Partie unseren Fußball gespielt - und der hat funktioniert." Die Siegprämie von 500 Euro gehe in die Mannschaftskasse, vielleicht um die Kasse für die Abschlussfahrt nach Saisonende etwas aufzubessern.

Der FC Sand und der ASV Rimpar verabschiedeten sich schon nach der Vorrunde. Dabei hatten die "Korbmacher" eine illustre Truppe mit in die Marktgemeinde gebracht. Doch Shaban Rugovaj, Mert Topuz & Co. vermochten es nicht, ihre Qualität auch aufs Feld zu bringen. Der Bayernligist - immerhin höchst spielendes Team im Wettbewerb - war damit raus, da hatten die Finalspiele noch nicht einmal begonnen.

Dem ASV Rimpar erging es nicht besser. Mit einer gemischten, aber dennoch guten Truppe waren die "Blau-Weißen" nahezu chancenlos und enttäuschten vor eigenem Publikum. Enttäuschend war der Auftritt des ETSV Würzburg nicht, aber auch die "blauen Adler" hatten mit der Pokalvergabe nichts zu tun. Dabei hätte der Kreisligist, der ohne Stefan Kunze und Stefan Pfautsch antrat, nach durchwachsenem Start erneut zum großen Wurf ansetzen können. Doch im entscheidenden Moment versagten Routinier Daniel Zschalig im Sechsmeterschießen gegen den FC Unterafferbach die Nerven.

Da auch die Großbardorfer nach ansprechender Gruppenphase im Viertelfinale scheiterten, blieb von den Favoriten nur noch die Oberschwarzacher übrig. Und die zogen bekanntlich gegen den verdienten Bezirksmeister SV Ebelsbach den Kürzeren. Und dem musste sich der Ost-Bezirksligist Spfr. Steinbach im Viertelfinale nach Sechsmeterschießen beugen.

Der Steinbacher Spieler Lars Tully meinte: "Sechsmeterschießen ist Glückssache. Deshalb ist das Aus bitter, vor allem weil wir das Derby gegen Ebelsbach gerne gewonnen hätten. Aber dafür, dass wir nur fünf Feldspieler dabeihatten, haben wir uns sehr gut verkauft. Der Start war mit zwei Siegen gelungen. Wir fahren zufrieden nach Hause."

Stefan Schmitt, der Spielleiter des Bayernligisten FC Sand, erklärte: "Wir hatten wieder eine sehr gute Truppe auf dem Feld. Ich hatte vorher angesprochen, dass wir das erste Spiel nicht unbedingt verschlafen sollten. Leider hat das nicht gefruchtet. Gegen die Rottendorfer verlieren wir unglücklich. Sie treffen mit einer Chance, wir hingegen viermal Aluminium. Nach dem 4:1 gegen Rimpar mussten wir hoffen. So war es sehr enttäuschend."

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