Ebern
Motorsport

Die Lokalmatadoren gehen leer aus

77 Teams starteten bei der 22. ADAC-Haßberg-Rallye in Ebern.
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Felix Kießling und Maximilian Trunk in ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 RS Foto: Sandra Krause
Felix Kießling und Maximilian Trunk in ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 RS Foto: Sandra Krause

77 Teams starteten bei der 22. ADAC-Haßberg-Rallye in Ebern. Der Rossacher Patrik Dinkel und der Münchberger Felix Kießling verpassten den Sieg knapp. Die Lokalmatadoren Maximilian Trunk mit Ann-Kathrin Sauerteig vom AC Ebern beendeten das Rennen wegen eines technischen Defekts an ihrem VW Polo GTI nicht. Das Duo hatte bei der 35er-Rallye - etwa 35 Wertungsprüfungskilometer waren zu absolvieren - neun direkte Kontrahenten gegen sich. Das Ziel der beiden war bereits vor dem Start klar: Sieg.

Bei trockenen Verhältnissen und etwa 22 Grad Celsius starteten Dinkel und Kießling optimal. Sie setzten Bestzeiten und lagen nach der dritten Wertungsprüfung 13,6 Sekunden vor den Duos Rudolf Reindl/ Michael Ehrle und Rainer Noller/Tanja Schlicht. Kießling und Dinkel hatten alle Karten in der Hand und mussten ihren Vorsprung nur über die ausstehenden drei Wertungsprüfungen bringen.

Das Team war auf einem guten Weg, bis zur fünften Prüfung hatten sie bereits vier Bestzeiten vorgelegt und ihren Vorsprung sogar vergrößert. Prüfung Nummer 5 wurde ihnen jedoch zum Verhängnis - das Duo musste aufgrund eines Motorproblems aufgeben.

Sie gaben den ersten Platz an Rudolf Reindl und Michael Ehrle ab, die den Gesamtsieg bei der 22. Haßberg-Rallye davontrugen - nach dem Rennende zogen sie jedoch den Hut vor den Leistungen des Duos. Kießling blieb dennoch optimistisch: "Jetzt müssen wir erst einmal sehen, was am Auto zu richten ist, und hoffen, dass wir nächste Woche bei der Rallye Stemweder Berg starten können."red

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