Haßfurt
Eishockey

Die Hawks haben gegen Pegnitz und in Waldkirchen schwere Aufgaben

Der ESC Haßfurt bekommt es am Wochenende gegen den EV Pegnitz und beim ESV Waldkirchen mit gut besetzten Mannschaften zu tun, will seine Tabellenführung aber behaupten.
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Auch Georg Lang (links) wird sich - wie in dieser Szene - wieder der Attacken seiner Gegenspieler erwehren müssen. Gegen den EV Pegnitz sowie beim ESV Waldkirchen hängenfür ihn und die restlichen Hawks des ESC Haßfurt die Trauben hoch. Foto: Ralf Naumann
Auch Georg Lang (links) wird sich - wie in dieser Szene - wieder der Attacken seiner Gegenspieler erwehren müssen. Gegen den EV Pegnitz sowie beim ESV Waldkirchen hängenfür ihn und die restlichen Hawks des ESC Haßfurt die Trauben hoch. Foto: Ralf Naumann

"Da kommen noch ganz andere Kaliber", trat Volker Hartmann bereits unmittelbar nach dem Schlusspfiff beim 9:3-Erfolg gegen Trostberg auf die Euphoriebremse. Freilich hätte der Saisonstart der Haßfurter Hawks (1./12) in der Eishockey-Landesliga nicht besser laufen können. Doch erst nach dem Wochenende kann eine genauere "Lagebeurteilung" verfasst werden: Gegen den EV Pegnitz (4./5) sowie beim ESV Waldkirchen (6./4) hängen die Trauben immerhin ein ganzes Stück höher als zuletzt. ESC Haßfurt - EV Pegnitz (Freitag, 19.30 Uhr) ESV Waldkirchen -

ESC Haßfurt

(Sonntag, 17.30 Uhr) "Pegnitz hat eine super Truppe. Da müssen wir uns mächtig ins Zeug legen, um zu bestehen", ist der Trainer des Spitzenreiters überzeugt, dass sich die Zuschauer auf eine wesentlich engere Partie einstellen sollten als gegen Vilshofen, Trostberg oder in Freising. Recht hat er, denn schon bei den bisherigen beiden Partien, jeweils auswärts in Freising (3:8) und in Waldkirchen (6:7 nach Verlängerung), hat die Mannschaft von Trainer Josef Hefner eindrucksvoll gezeigt, dass nach dem Bayernligaabstieg die "Meisterrunde" wirklich nur das Minimalziel ist.

Neu bei den Ice Dogs sind unter anderem die Ex-Haßfurter Michael Rister sowie der Tscheche Patrik Dzemla. Der mittlerweile 28-Jährige stand in der Saison 2013/2014 18 Mal für die Hawks auf dem Eis und erzielte dabei 12 Scorerpunkte. Zuletzt war Dzemla, der während der Saison nach Höchstadt wechselte, für den Nord-Oberligisten Harzer Falken in Braunlage im Einsatz.

Letztmals standen sich beide Teams in der Vorbereitung zur Saison 2017/2018 gegenüber. Die Ice Dogs, damals in der Bayernliga zu Hause, siegten mit 4:1. Die letzten Punktspiele gab es derweil in der Saison 2014/2015. Nach einer 3:7-Heimniederlage erbten die Haßfurter Hawks auch beim 7:1 im Pegnitzer Freiluftstadion nichts. Der letzte Punktgewinn gegen die Oberfranken liegt schon bald sieben Jahre zurück: Am 18. Januar 2013 gab es ein 4:4-Unentschieden. "Natürlich ist es unser Ziel, dass wir wieder einmal die Oberhand behalten", hofft Volker Hartmann auf eine Fortsetzung der Siegesserie, um mit neuem Selbstvertrauen sowie weiterhin als Spitzenreiter zum ebenso schweren Auswärtsspiel nach Waldkirchen fahren zu können.

Waldkirchen mit viel Potenzial

Denn auch im Bayerischen Wald werden die Kreisstädter auf einen Gegner treffen, der als einer der direkten Konkurrenten im Kampf um die ersten vier Plätze anzusehen ist. Zwar verlor die Truppe um Neutrainer und Ex-Goalie Roman Kondelik - der 47-Jährige stand unter anderem jahrelang bei den Hannover Indians zwischen den Pfosten - bei Meisterschaftsfavorit ERSC Amberg mit 4:1. Doch gegen Trostberg (6:1) sowie gegen Pegnitz, als erst die Verlängerung die knappe 6:7-Niederlage besiegelte, wurde das Potenzial der Crocodiles deutlich. An der Seite von Haßfurt und Burgau kämpfte bekanntlich auch Waldkirchen letztlich erfolgreich für eine Aufhebung der Ausländerbeschränkung im Bereich des BEV. Kein Wunder also, dass neben vier tschechischen Akteuren mit Niklas Mayrhauser und Mario Pichler auch zwei Österreicher für den "Verein mit Biss" aktiv sind.

"Am Wochenende können wir erstmals unter Beweis stellen, ob wir auch wirklich schon eine gefestigt gute Truppe sind", betont Hartmann, der beide Begegnungen "mit großen Respekt, aber ohne Angst" angehen möchte.

Beim Heimspiel gegen Pegnitz findet im Eingangsbereich eine Spendensammlung zugunsten der "JuBe" (Jugend- und Behindertenhilfe) in Oberlauringen statt. Einige Kinder und Jugendliche der Einrichtung verteilen zudem Wunderkerzen an die Zuschauer. Kader ESC Haßfurt: Jung, Dietz - Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx, Schubert - Trübenekr, Stach, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer.

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