Haßfurt
Eishockey

Die Haßfurt Hawks machen es in Freising zweistellig

Trotz des 10:2-Siegs bei den Freisinger Black Bears sieht ESC-Trainer Volker Hartmann Verbesserungspotenzial.
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Seinen zweiten "Dreierpack" in Folge schnürte Michal Babkovic beim Auswärtssieg der Haßfurter Hawks am Freitagabend in Freising. Der Slowake war neben David Franek, der ebenfalls drei Treffer markierte, maßgeblich am 10:2-Erfolg beteiligt.  Foto: Ralf Naumann
Seinen zweiten "Dreierpack" in Folge schnürte Michal Babkovic beim Auswärtssieg der Haßfurter Hawks am Freitagabend in Freising. Der Slowake war neben David Franek, der ebenfalls drei Treffer markierte, maßgeblich am 10:2-Erfolg beteiligt. Foto: Ralf Naumann

Der ESC Haßfurt bleibt in der Eishockey-Landesliga weiter auf Kurs. "Freising war kein schlechter Gegner. Wirklich. Auch wenn wir nach dem zweiten Drittel so deutlich geführt haben." Für ESC-Trainer Volker Hartmann war vielmehr die Leistung seiner eigenen Mannschaft ausschlaggebend, dass im zweiten Auswärtsspiel der zweite und vor allem der zu keinem Zeitpunkt gefährdete "Dreier" eingefahren wurde. SE Freising - ESC Haßfurt 2:10 (0:5, 0:5, 2:0) Nach einer 10:0-Führung nach 40 Minuten ärgerte sich der Bayreuther jedoch über den verlorenen letzten Abschnitt. "Mir ist es einfach wichtig, dass wir unseren Job nach hinten bis zum Ende ordentlich machen", bemängelte Hartmann einerseits die nachlassende Einstellung und Konzentration der Hawks vor allem in der Defensive, was durch Christian Birk (47.) und André Oesterreich (54.) prompt mit zwei "dummen und vermeidbaren" Toren" bestraft wurde. Und dies hätte "nicht passieren müssen". Andererseits zeigte er auch Verständnis für den "Schlendrian" angesichts der ersten beiden Drittel, in denen die Haßfurter von Beginn keinerlei Zweifel daran aufkommen ließen, wer das Eis als Sieger verlässt.

Und so waren die gut 60 mitgereisten Haßfurter "Schlachtenbummler", die bei insgesamt 118 Zuschauern quasi für Heimspielatmosphäre sorgten, in bester Stimmung, nachdem David Franek (5./29./35), Michal Babkovic (8./25./32.), Jan Trübenekr (13./29.), Daniel Hora (9.) und Michael Breyer (17.) das Ergebnis in die Höhe getrieben hatten.

"Die Jungs haben ihre Chancen gut verwertet und waren überlegen. Sie haben gut Druck gemacht, die Scheibe gut laufen lassen", war Hartmann bis dato sehr zufrieden. Einen Anteil am ungefährdeten Erfolg hatten sicher auch die Fans, bei denen sich Hartmann bedankte. "Danke für die lautstarke Unterstützung. Sonst wäre es ja fast ein Geisterspiel gewesen", freute er sich und zog ein sportliches Fazit: "Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte, 29:7 Tore und Platz 1, das ist sicherlich ganz toll. Aber wenn wir mehr erreichen wollen und wirklich ein Topteam in der Liga sein wollen, müssen wir 60 Minuten Eishockey spielen und nicht nur 40. Das habe ich den Jungs anschließend auch gesagt."

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Dietz - Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx -Trübenekr, Lang, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Ober - Weinzierl/Kammerl / Zuschauer: 118 (60 aus Haßfurt) / Tore für Haßfurt: Franek (3), Babkovic (3), Trübenekr (2), Hora, Breyer / Strafzeiten: Freising 16 / Haßfurt 14.

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