Eltmann
Volleyball

Die Eltmanner Oshino Volleys haben im Derby nichts zu verschenken

Die Eltmanner sind beim unterfränkischen Nachbarn in Hammelburg zu Gast.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Hammelburger Felix Bendikowski (l.) platziert in der Eltmanner Georg-Schäfer-Halle seinen Schmetterball. Ob er beim Rückspiel mit von der Partie ist, ist berufsbedingt offen. Foto: Frank Heumann
Der Hammelburger Felix Bendikowski (l.) platziert in der Eltmanner Georg-Schäfer-Halle seinen Schmetterball. Ob er beim Rückspiel mit von der Partie ist, ist berufsbedingt offen. Foto: Frank Heumann
Das nächste Endspiel steht an für die Volleyballer des VC Oshino Volleys Eltmann (3.) in der 2. Liga Süd. Die Mannschaft von Trainer Milan Maric ist am Samstag (20 Uhr) im Unterfrankenderby zu Gast beim Tabellenachten TV/DJK Hammelburg. Es ist ein heißer Tanz zu erwarten, denn die Hammelburger können vor ihren Fans zu Höchstform auflaufen. Die knappe 2:3-Tiebreak-Niederlage in Schwaig zuletzt lässt erahnen, dass sich die Schützlinge von Tado Karlovic in starker Form befinden. Die Eltmanner dagegen setzten sich ungefährdet gegen Leipzig durch.
Hammelburg kan mit einem Sieg im Derby einen Platz in der Tabelle gutmachen, im Fall einer Niederlage allerdings auch zwei Plätze nach unten rutschen, aber nicht mehr bis in die Abstiegsregion. Nach den Erfolgen gegen Karlsruhe und Leipzig wird es für die Eltmanner an diesem Samstag ein schwerer Gang zum Derby nach Hammelburg, wo vermutlich wieder mehr als 500 Zuschauer nach der Topleistung in Schwaig einen Heimsieg erwarten. Hier sind die Eltmanner Schlachtenbummler gefordert.
Das Hinspiel gewann die Maric-Truppe mit 3:1. In der letzten Saison siegten die Eltmanner in Hammelburg glatt mit 3:0. Für das Hammelburger Team um Coach Karlovic wurden trotz einiger starker Spiele in dieser Saison nicht alle Träume wahr, hatte man doch wieder mit einem Spitzenplatz geliebäugelt.
Aber auch VCE-Trainer Maric und seine Oshinos mussten einige Rückschläge einstecken. Niederlagen gegen Rüsselsheim, Schwaig und - besonders bitter - auch gegen Unterhaching sorgten für intensive Diskussionen in der Mannschaft, im Vorstand, bei Sponsoren und Fans.
In den nachfolgenden Spielen gab es durchweg geschlossene Mannschaftsleistungen und drei Sieg in Folge. Eine Erkenntnis der Mannschaftsbesprechungen war, wie zu Saisonbeginn bei einem Motivationsseminar auch so praktiziert: jedes Partie bis zum Saisonende ist ein Endspiel für sich, eine Einstellung, die Vorstand Rolf Werner von allen Spielern gefordert hatte, und die sich von Kapitän Sebastian Richter bis zu den Youngsters Tobias Werner und Max Biebrack eingebrannt hat.
Für Karlovic und seine Volleyballer ist der Vergleich eine Frage der Ehre, für Maric und seine Oshinos geht es auch darum, sich für die 1:3-Heimniederlage Mitte März 2017 in der Vorsaison zu revanchieren, als man im letzten Heimspiel trotz noch folgender Meisterschaft den Nimbus der Unbezwingbarkeit in eigener Halle verlor.
Es dürfte auch im Derby am Samstag viel auf den ersten Satz ankommen. Beginnend mit der 0:3-Niederlage in Grafing vor Weihnachten stand bei allen Niederlagen des VC Eltmann in dieser Saison im ersten Satz ein hauchdünner Satzverlust, zweimal mit 24:26 und zweimal mit 23:25. Und dass der VCE auf Tabellenführer Grafing nun solch einen Rückstand hat, liegt auch daran, dass die Oshinos mehrfach zu Tiebreak-Siegen kamen, und für die gibt es eben nur zwei und keine drei Punkte. Spannung ist am Samstag auch andernorts angesagt, denn der Verfolger SV Schwaig gastiert in Grafing beim Spitzenreiter und die TG Rüsselsheim II (4.) schlägt bei der FT 1844 Freiburg (7.) auf. Das sind auch Spiele, die Verschiebungen an der Tabellenspitze bewirken können.


Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren